Horinouchi-Bahn

Horinouchi-Bahn
Streckenlänge:14,8 km
Spurweite:606 mm / 762 mm
   
Tōkaidō-Hauptlinie
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Kikugawa (菊川)
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0,0 Horinouchi-ekimae (堀之内駅前)
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0,1 Horinouchi (堀之内)
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0,7 Go-chōme (五丁目)
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1,1 Mandabashi (万田橋)
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2,0 Sangenya (三軒家)
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2,7 Entsū-ji (円通寺)
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3,4 Nishi-Yokoji (西横地)
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Dobashi (土橋)
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4,4 Narano (奈良野)
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4,9 Kami-Hirakawa (上平川)
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6,1 Shiroyamashita (城山下)
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6,8 Hirata (平田)
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7,1 Hashimoto (橋本)
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8,2 Akatsuchi (赤土)
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Kokuzō-shindō (虚空蔵新道)
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9,4 Minamiyama (南山)
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9,8 Minamiyama Gakkō-mae
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(南山学校前)
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9,9 Kawara (川原)
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Sakuriya-Tunnel (佐栗谷隧道)
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11,6 Niino (新野)
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12,3 Kigaya (木ヶ谷)
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13,5 Ōhashi (大橋)
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14,0 Naeshiroda (苗代田)
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14,8 Ikeshinden (池新田)

Die Horinouchi-Bahn (jap. 堀之内軌道, Horinouchi kidō) war eine schmalspurige Überlandstraßenbahn auf der japanischen Insel Honshū. Sie verkehrte von 1899 bis 1935 auf dem Gebiet der heutigen Städte Kikugawa und Omaezaki in der Präfektur Shizuoka, die Strecke war 14,8 km lang.

GeschichteBearbeiten

Am 19. August 1899 nahm die lokale Bahngesellschaft Kitō Basha Tetsudō (城東馬車鉄道) eine Pferdebahnlinie vom Bahnhof Horinouchi (heute Bahnhof Kikugawa) nach Minamiyama in Betrieb. Die Strecke war zunächst 9,4 km lang und besaß die ungewöhnliche Spurweite von 606 mm. Geplant war der Umbau zu einer Dampfstraßenbahn, doch hohe Preise für Kohle während des Ersten Weltkriegs verhinderten dieses Vorhaben. Das Unternehmen änderte innerhalb kurzer Zeit zweimal seinen Namen, am 28. Januar 1917 zu Omaezaki Kidō (御前崎軌道) und am 28. November 1921 zu Horinouchi Kidō (堀之内軌道). Schließlich fusionierte es im Februar 1922 mit der Elektrizitätsgesellschaft Shizuoka Denryoku.

Trotz dieser Partnerschaft kam es nicht zur Elektrifizierung der Strecke. Eine örtliche Maschinenbaufabrik hatte geschäftliche Beziehungen zur Motorenfabrik Deutz in Köln, weshalb die Bahngesellschaft sechs kleine Diesellokomotiven der Baureihen ML128 und ML132 importierte. Es folgten eine etappenweise Umspurung der Strecke auf 762 mm und am 29. Dezember 1923 die Verlängerung nach Ikeshinden, womit sie ihre maximale Länge von 14,8 km erreichte. Die Bahnstrecke trug zwar zur Förderung der lokalen Industrie bei, doch erwiesen sich Kraftfahrzeuge bald als effizienter. Der Bahnbetrieb wurde am 10. Mai 1935 eingestellt und durch eine Buslinie ersetzt.

LiteraturBearbeiten

  • Keisuke Imao: 日本鉄道旅行地図帳 (Japan-Bahnreiseatlas). Band 7 Tōkai. Shinchosha, Tokio 2008, ISBN 978-4-10-790025-8, S. 32.
  • Yasuo Wakuda: 私鉄史ハンドブック (Handbuch der Privatbahnen). Denkisha Kenkyūkai, Chiyoda 1993, ISBN 978-4-88548-065-2, S. 114.