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Holtwick (Rosendahl)

Ortsteil von Rosendahl

Holtwick ist ein Ortsteil der Gemeinde Rosendahl im Landkreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen).

Holtwick
Gemeinde Rosendahl
Koordinaten: 52° 0′ 23″ N, 7° 7′ 44″ O
Höhe: 88 m
Einwohner: 3185
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 48720
Das Holtwicker Ei
Holt wiek – oder ik smiet, Skulptur zur Holtwicker Sage

GeographieBearbeiten

 
Torhaus des Hauses Holtwick

Holtwick liegt an der Grenze zum Kreis Borken, sieben Kilometer nördlich der Kreisstadt Coesfeld und 40 Kilometer nordwestlich von Münster.

Gemeinsam mit Darfeld und Osterwick bildet Holtwick die Gemeinde Rosendahl.

Nachbarorte sind Gescher, Osterwick, Legden und Coesfeld. Etwa fünf Kilometer westlich der Ortslage befindet sich östlich der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden A 31 der sieben Hektar große Holtwicker See. Wenige hundert Meter nördlich von diesem befindet sich das Naturschutzgebiet Barenborg mit dem gleichnamigen Baudenkmal.

GeschichteBearbeiten

Holtwick wurde am 1. Januar 1975 in die am 1. Juli 1969 aus den Orten Darfeld und Osterwick neu gebildete Gemeinde Rosendahl[1] eingegliedert.[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Unweit der Holtwicker St.-Nikolaus-Kirche liegt das Holtwicker Ei, ein eiszeitlicher Findling. Der Sage nach soll der Teufel den Stein mit den Worten „Holt wiek oder ick smiet“ in Richtung der Kirche geschleudert haben. Mit dieser Sage wird die Herkunft des Ortsnamens Holtwicks erklärt.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört das 1670 errichtete und unlängst restaurierte Torhaus des ehemaligen Adelssitzes Haus Holtwick.

Bauerschaften und NachbarschaftenBearbeiten

Holtwick besteht aus den Bauerschaften Bleck, Brock, Görtfeld, Hegerort, Riege und Schlee und den Nachbarschaften Am Ei, Donaufürsten, Ziegenprinzen, Eichengrund, Eihook, Haus Holtwick, Heuping, Poahlbörger, Steenhorst.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Holtwick (Rosendahl) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 96.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 313.