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Hollstein (Hessisch Lichtenau)

Stadtteil von Hessisch Lichtenau

Hollstein ist der kleinste Stadtteil von Hessisch Lichtenau im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Hollstein
Koordinaten: 51° 10′ 49″ N, 9° 47′ 17″ O
Höhe: 326 m ü. NHN
Fläche: 3,6 km²[1]
Einwohner: 145 (15. Nov. 2011)[2]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 37235
Vorwahl: 05602
Ortsansicht in Hollstein

GeschichteBearbeiten

1195 bestätigte Papst Coelestin III. dem Kloster Germerode seinen Besitz, darunter auch den in „Hollstein“ 1195: Kloster Germerode in Hollstein begütert; folgend bis 1527, darunter Mühle. 1322: Landgraf Heinrich erwirbt Hollstein von den von Hollstein. 1366: Hartm. von Wickenrode durch Landgraf Heinrich II. (Hessen) in Hollstein belehnt. Kurz nach 1376: Hartm. von Wickenrode hat von Landgraf Hermann II. (Hessen) Burglehen zu Hollstein inne. Der Ort gehörte bis 1821 zum hessischen Amt Lichtenau und danach zum Landkreis Witzenhausen. Während der französischen Besetzung gehörte der Ort zum Kanton Lichtenau im Königreich Westphalen (1807–1813).[1]

Am 1. Januar 1974 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin zum Landkreis Witzenhausen gehörende Gemeinde kraft Landesgesetz in die Stadt Hessisch Lichtenau im neu gebildeten Werra-Meißner-Kreis eingegliedert.[3][4]

Einwohnerentwicklung

Jahr Ew.
1961 134
1970 140
2011 145

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Hollstein hat drei Sehenswürdigkeiten, es sind die Hollensteine, zwei Zechstein-Dolomit-Felsen am südlichen Ausgang des Dorfes, die „Hollensteine“, ein Zechsteinhügel mit Trockenrasen sind Naturdenkmale im Ort, aus diesen leitet sich auch der Ortsname des kleinen Dorfes ab. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die gotische Kirche, welche barock umgebaut wurde.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Hollstein, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. November 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen & Fakten. In: Internetauftritt. Stadt Hessisch Lichtenau, archiviert vom Original am 12. April 2013; abgerufen im Oktober 2018.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) vom 28. September 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 353, §§ 8 und 13 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 410.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hollstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien