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Hollstadt

Gemeinde im Landkreis Rhön-Grabfeld in Deutschland

GeografieBearbeiten

Hollstadt liegt in der Region Main-Rhön.

GemeindegliederungBearbeiten

Hollstadt gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist umstritten und erfolgte entweder im Jahr 800 als „Uulunastat“ oder im Jahr 808 als „Holnstat“. Nach einem Privilegienbrief des Kaisers Friedrich I. Barbarossa erhielt das Zisterzienser-Kloster Bildhausen 1157 Rechte im Ort. Das Amt des Hochstifts Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Anlässlich der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1978 die bis dahin selbständigen Gemeinden Wargolshausen und Junkershausen eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1535 Einwohner[3]
  • 1970: 1555 Einwohner[3]
  • 1987: 1411 Einwohner
  • 1991: 1534 Einwohner
  • 1995: 1635 Einwohner
  • 2000: 1655 Einwohner
  • 2005: 1708 Einwohner
  • 2010: 1603 Einwohner
  • 2015: 1524 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit 1996 Georg Menninger (CSU).

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Hollstadt ist eine Partnergemeinde von Frankenfels in Niederösterreich.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 91 und im Bereich Handel und Verkehr 25 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 15 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 348. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 686 ha, davon waren 275 ha Ackerfläche und 411 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 100 Kindergartenplätze mit 66 Kindern
  • eine Volksschule mit elf Lehrern und 232 Schülern

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Valentin Leucht, 1605

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hollstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/223734&attr=OBJ&val=1599
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 740.