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Der Hohekopf ist mit 539,4 m ü. NHN[1] der höchste Berg im Rommeroder Hügelland. Er liegt bei Epterode im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis (Deutschland).

Hohekopf
Höhe 539,4 m ü. NHN [1]
Lage bei Epterode; Werra-Meißner-Kreis, Hessen (Deutschland)
Gebirge Rommeroder Hügelland (Osthessisches Bergland)
Koordinaten 51° 14′ 46″ N, 9° 47′ 50″ OKoordinaten: 51° 14′ 46″ N, 9° 47′ 50″ O
Hohekopf (Rommeroder Hügelland) (Hessen)
Hohekopf (Rommeroder Hügelland)
Besonderheiten höchster Berg im Rommeroder Hügelland

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Hohekopf erhebt sich im Nordosten von Nordhessen im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land (Werratal.Meißner.Kaufunger Wald). Der Gipfel des unmittelbar östlich von Epterode gelegenen Berges liegt 1,5 km südöstlich der Kernstadt von Großalmerode, 2,1 km westsüdwestlich von Uengsterode, 1,9 km nordwestlich von Laudenbach, 2 km nordöstlich von Rommerode und 1,4 km östlich von Faulbach; sie gehören alle zu Großalmerode.

Zu den Nachbarbergen des Hohekopfs gehören der Hirschberg (643,4 m) im Westen, der Steinberg (588,75 m) im Nordnordwesten mit den Steinbergseen, der Langenberg (565 m) im Nordnordosten, die Hässelkuppe (514,6 m) im Ostnordosten, das Bühlchen (537,2 m) im Osten, der Heiligenberg (583,4 m) im Ostsüdosten, der Hohe Meißner (753,6 m) im Südosten, der Paßberg (468,9 m) im Südsüdwesten und der Exberg (505,5 m) im Südwesten mit den beiden Exbergseen.

Dem 1,2 km südwestlich des Hohekopfs liegenden Exbergsee entfließt die Wehre (Wohra), östlich vorbei am Berg läuft der Laudenbach, der in die im Norden vorbeifließende Gelster mündet; beide – Wehre und Gelster – sind Werra-Zuflüsse.

Naturräumliche ZuordnungBearbeiten

Der Hohekopf gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Osthessisches Bergland (Nr. 35), in der Haupteinheit Fulda-Werra-Bergland (357) und in der Untereinheit Witzenhausen-Altmorschener Talung (357.5) zum Naturraum Rommeroder Hügelland (357.53). Die Landschaft fällt nach Osten in den Naturraum Velmeder Tal (357.52) ab. Nach Westen leitet sie zum Hirschberg (357.700) über und nach Norden in den Naturraum Kaufunger-Wald-Hochfläche (Vorderer Kaufunger Wald; 357.71); beide zählen zur Untereinheit Kaufunger Wald und Söhre (357.7).[2]

SchutzgebieteBearbeiten

Auf dem Hohekopf liegt das Naturschutzgebiet Hohekopf bei Großalmerode (CDDA-Nr. 163742; 1993 ausgewiesen; 13,72 ha groß). Außerdem befinden sich auf dem Berg Teile des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Hohekopf bei Großalmerode (FFH-Nr. 4724-311; 48,11 ha).[1]

LandschaftsbildBearbeiten

Die Hochlagen des Hohekopfs und insbesondere seine Gipfelregion sind unbewaldet – abgesehen von vereinzelten Baumgruppen. In Richtung und auf dem Nordosthang Querenberg dehnt sich ein Waldgebiet aus. Auf dem gipfelnahen Bereich vom Westhang des Hohekopfs gibt es einen Wasserbehälter. Etwa 400 m südsüdwestlich des Gipfels liegt eine Kiesgrube.

Verkehrsanbindung und WandernBearbeiten

Zu erreichen ist der Hohekopf auf der als Stichstraße in Epterode endenden Kreisstraße 45 (Am Holzrain–Epteroder Straße). An deren Übergang in die Zimmerplatzstraße kreuzt die Dorfstraße, auf der man ostwärts in Richtung des Berges fahren kann. Auf daran anschließenden Feld- und Waldrandwegen kann man hinauf zum unbewaldeten Gipfel laufen, wo sich ein Picknickplatz mit Bänken und Tisch befindet. Von dort fällt der Blick hinab auf Epterode sowie unter anderem in das Rommeroder Hügelland, zum Hirschberg, Stölzinger Gebirge und Hohen Meißner.

Albslieder TunnelBearbeiten

Im unteren Teil vom Osthang des Hohekopfs befindet sich 900 m südwestlich von Uengsterode der 339 m[3] lange und stillgelegte Albslieder Tunnel oder Albsliede-Tunnel. Der 1914/15 gebohrte Tunnel gehörte zur ehemaligen Gelstertalbahn und lag in deren Abschnitt Großalmerode–Velmeden. Beide Portale sind im unteren Bereich vermauert,[3] und der Tunnel ist Winterquartier für Fledermäuse.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Hans-Jürgen Klink: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112 Kassel. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. → Online-Karte (PDF; 6,9 MB)
  3. a b Albslieder Tunnel: Startseite (u. a. mit Bahnstreckenkarte) und Detailseite (Infos und Fotos zu teils vermauerten Portalen), auf eisenbahn-tunnelportale.de