Hauptmenü öffnen
Hohe Wand
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hohe Wand
Hohe Wand (Österreich)
Hohe Wand
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wiener Neustadt-Land
Kfz-Kennzeichen: WB
Hauptort: Maiersdorf
Fläche: 24,64 km²
Koordinaten: 47° 50′ N, 16° 3′ OKoordinaten: 47° 49′ 33″ N, 16° 3′ 29″ O
Höhe: 450 m ü. A.
Einwohner: 1.410 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 57 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2724
Vorwahl: 02638
Gemeindekennziffer: 3 23 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortsstraße 33
2724 Hohe Wand
Website: www.hohewand.net
Politik
Bürgermeister: Josef Laferl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
2
2
1
14 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Hohe Wand im Bezirk Wiener Neustadt-Land
Bad ErlachBad Fischau-BrunnBad SchönauBrombergEbenfurthEggendorfFelixdorfGutensteinHochneukirchen-GschaidtHochwolkersdorfHohe WandHollenthonKatzelsdorfKirchschlag in der Buckligen WeltKrumbachLanzenkirchenLichteneggLichtenwörthMarkt PiestingMatzendorf-HöllesMiesenbach (Niederösterreich)MuggendorfPernitzRohr im GebirgeSchwarzenbachSollenauTheresienfeldWaidmannsfeldWaldeggWalpersbachWeikersdorf am SteinfeldeWiesmathWinzendorf-MuthmannsdorfWöllersdorf-SteinabrücklZillingdorfWiener NeustadtNiederösterreichLage der Gemeinde Hohe Wand im Bezirk Wiener Neustadt-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Im Vordergrund die Dörfer Maiersdorf, Stollhof und Gaaden der Gemeinde Hohe Wand
Im Vordergrund die Dörfer Maiersdorf, Stollhof und Gaaden der Gemeinde Hohe Wand
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hohe Wand ist eine Gemeinde mit 1410 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Sie entstand 1971 aus der Vereinigung der ehemaligen Gemeinden Maiersdorf und Stollhof.

GeografieBearbeiten

Hohe Wand liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 24,6 km². 52,98 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Gemeindegebiet liegt der Naturpark Hohe Wand.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Gaaden (123)
  • Maiersdorf (668)
  • Netting (82)
  • Stollhof (537)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gaaden, Maiersdorf, Netting und Stollhof.

NachbargemeindenBearbeiten

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

GeschichteBearbeiten

Der Depotfund von Stollhof in der Gemeinde Hohe Wand wurde 1864 von einem Hirten in 700–800 m Höhe oberhalb von Stollhof entdeckt. Er befindet sich im Naturhistorischen Museum Wien.

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lagen die heutigen Orte der Gemeinde Hohe Wand dann in der Provinz Pannonia.

Maiersdorf

Die ehemalige Gemeinde Maiersdorf wurde bei der Stiftung des Klosters Rein 1128 urkundlich erwähnt. Bei den Türkeneinfällen 1529 und 1683 flüchtete die Bevölkerung in die Wehrkirche und in die Höhlen der Hohen Wand. Während der Franzosenkriege von 1805 bis 1809 wurde der Ort geplündert. Von 1870 bis 1970 war Maiersdorf eine eigenständige Gemeinde.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


ReligionBearbeiten

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 85,7 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,3 % evangelisch. 1,1 % sind Muslime, 0,5 % gehören orthodoxen Kirchen an. 9,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

PolitikBearbeiten

Die Gemeinden Maiersdorf und Stollhof sind 1971 zur neugegründeten Gemeine Hohe Wand zusammengelegt worden. Karl Spatling ist 1971 der erste gemeinsame Bürgermeister gewesen.[2]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, und 4 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ, und 1 FPÖ.[3]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ, und 1 FPÖ.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, 4 Liste ÖVP, und 2 SPÖ.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 4 SPÖ, und 1 FPÖ.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 2 SPÖ, 2 Grüne, und 1 FPÖ.[7]
Bürgermeister[8]
Stollhof
  • 1945–1948 Matthäus Binner
  • 1949–1954 Matthäus Spätling
  • 1955–1958 Fraz Karl
  • 1959–1970 Franz Zierhofer
Maiersdorf
  • 1945–1947 Julius Hagen
  • 1947–1955 Franz Fink
  • 1955–1970 Karl Spatling
Hohe Wand
  • 1971–1980 Karl Spatling
  • 1980–2005 Heinrich Spatling (ÖVP)
  • seit 2005 Josef Laferl (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Pfarrkirche Maiersdorf: Die ehemalige, weithin sichtbare Wehrkirche wurde auf einer der Hohen Wand vorgelagerten Felsterrasse errichtet und ist vom Friedhof umgeben. Der Sakralbau ist eine romanische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert und dem hl. Johannes geweiht. Da es einen wehrhaften Zufluchtsort bildete, wurde das Langhaus im 14. Jahrhundert um ein Geschoss erhöht. Um 1680 wurde anstelle der Holzdecke ein zweijochiges Kreuztonnengewölbe eingezogen. 1964 erfolgte südwestseitig ein niedriger Anbau. Die Pfarre ist eine Stiftspfarre des Stiftes Heiligenkreuz.
  • Engelbertkirche Hohe Wand

WirtschaftBearbeiten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 71. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 613. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,52 Prozent.

InfrastrukturBearbeiten

  • Das Rote Kreuz hat eine Ortsstelle in Maiersdorf.
  • Freiwillige Feuerwehren gibt es in Maiersdorf, in Netting und in Stollhof.
  • Ein neues Gemeindezentrum mit Gemeindeamt, Bergrettung und Feuerwehr wird in Maiersdorf nach einem Entwurf des Architekturbüros Hrabal errichtet.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hohe Wand, Lower Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Karl Baumgartner: Hohe Wand. In: Der niederösterreichische Bezirk Wiener Neustadt und seine Gemeinden. 2. Auflage. NÖ. Verlag GesmbH, Wiener Neustadt 1996, S. 84.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Hohe Wand. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 15. September 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Hohe Wand. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 15. September 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Hohe Wand. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 15. September 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Hohe Wand. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 15. September 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Hohe Wand. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 15. September 2019.
  8. Karl Baumgartner: Hohe Wand. In: Der niederösterreichische Bezirk Wiener Neustadt und seine Gemeinden. 2. Auflage. NÖ. Verlag GesmbH, Wiener Neustadt 1996, S. 79.