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Hibernians Football Club

maltesischer Fußballverein

Der Hibernians Football Club ist ein maltesischer Fußballverein aus Paola.

Hibernians FC
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Basisdaten
Name Hibernians Football Club
Sitz Paola, Malta
Gründung 1922/1931
Präsident Tony Bezzina
Website hiberniansfc.org/
Erste Mannschaft
Cheftrainer Stefano Sanderra[1]
Spielstätte Hibernians Football Ground, Paola
Plätze 8.000
Liga Maltese Premier League
2018/19 2. Platz
Heim
Auswärts

Der Verein verfügt mit dem Hibernians Football Ground, welcher 8.000 Zuschauer fasst, über ein eigenes Stadion. Dort werden jedoch nicht nur Spiele der Hibs ausgetragen; die Hibernians ihrerseits spielen oftmals auch im Ta’ Qali-Stadion.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

1922 schlossen sich Anhänger der Strickland’s Constitutional Party zu einer Fußballmannschaft zusammen, die im gleichen Jahr mit dem Spielbetrieb in einer unterklassigen Amateurliga begann. Nachdem anfangs kaum Wettbewerbcharakter vorhanden war, gelang es dem Constitutionals FC ab 1928 einer der führenden Amateurvereine zu werden.

Nachdem 1931 die Meisterschaft in der Amateurliga gelungen war, entschied man, sich der Profifußballbewegung anzuschließen. Gemäß den Statuten musste ein neuer Name gefunden werden und der Klub gab sich die heutige Bezeichnung.

Zwischen 1946 und 1949 war der Verein eine Fusion mit den Little Rainbows aus dem benachbarten Tarxien eingegangen.[2]

In den 1930er Jahren schaffte es der Klub zu einigen Vizemeisterschaften, musste aber bis 1961 warten, ehe der erste Erfolg in der Vereinsgeschichte gelang. Diesem Titel sollten noch elf weitere Meisterschaften folgen, die letzte gelang 2017. Außerdem erreichte der Klub im nationalen Pokalwettbewerb neun Pokalerfolge.

Kader der Saison 2017/18Bearbeiten

Stand 5. Juli 2017[3]

Nr. Position Name
1 Malta  TW Andrew Hogg
2 Malta  MF Timothy Desira
4 Malta  AB Dunstan Vella
5 Osterreich  AB Martin Kreuzriegler
6 Äquatorialguinea  AB Rui
6 Malta  AB Jonathan Pearson
7 Brasilien  MF Jackson Lima
8 Brasilien  MF Rodolfo Soares
9 Brasilien  ST Marcelo Dias
10 Malta  ST Jurgen Degabriele
Nr. Position Name
11 Malta  MF Bjorn Kristensen
13 Malta  MF Clayton Failla
19 Malta  MF Johan Bezzina
20 Malta  AB Andrei Agius
22 Malta  ST Joseph Mbong
24 Malta  TW Rudy Briffa
26 Brasilien  ST Jorge Elias dos Santos
31 Osterreich  ST Marco Sahanek
33 Malta  AB Neil Chetcuti
40 Malta  TW Jurgen Borg

ErfolgeBearbeiten

EuropapokalbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1961/62 Europapokal der Landesmeister Vorrunde Schweiz  Servette Genf 1:7 0:5 (A) 1:2 (H)
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Königreich Griechenland  Olympiakos Piräus 1
2. Runde Spanien 1945  Atlético Madrid 0:5 0:4 (A) 0:1 (H)
1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde England  Manchester United 0:4 0:4 (A) 0:0 (H)
1968/69 Messestädte-Pokal 1. Runde Königreich Griechenland  Aris Saloniki 0:7 0:1 (A) 0:6 (H)
1969/70 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Tschechoslowakei  Spartak Trnava 2:6 2:2 (H) 0:4 (A)
1970/71 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Spanien 1945  Real Madrid 0:5 0:0 (H) 0:5 (A)
1971/72 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Island  Fram Reykjavík 03:22 3:0 (A) 0:2 (H)
1. Runde Rumänien 1965  Steaua Bukarest 0:1 0:0 (H) 0:1 (A)
1974/75 UEFA-Pokal 1. Runde Niederlande  FC Amsterdam 00:12 0:5 (A) 0:7 (H)
1976/77 UEFA-Pokal 1. Runde Schweiz  Grasshopper Zürich 0:9 0:7 (A) 0:2 (H)
1978/79 UEFA-Pokal 1. Runde Portugal  Sporting Braga 3:7 0:5 (A) 3:2 (H)
1979/80 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Irland  Dundalk FC 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
1980/81 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Irland  Waterford FC 1:4 1:0 (H) 0:4 (A)
1981/82 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Roter Stern Belgrad 02:10 1:2 (H) 1:8 (A)
1982/83 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Polen 1980  Widzew Łódź 2:7 1:4 (H) 1:3 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde Bulgarien 1971  Trakia Plowdiw 00:10 0:2 (H) 0:8 (A)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Partizan Belgrad 0:5 0:3 (H) 0:2 (A)
1994/95 UEFA-Pokal Vorrunde Weissrussland 1991  Dinamo Minsk 5:6 1:3 (A) 4:3 n. V. (H)
1995/96 UEFA-Pokal Vorrunde Ukraine  Tschornomorez Odessa 2:7 2:5 (H) 0:2 (A)
1996 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Russland  Uralmasch Jekaterinburg 1:2 1:2 (H)
Bulgarien  ZSKA Sofia 1:4 1:4 (A)
Frankreich  Racing Straßburg 0:2 0:2 (H)
Turkei  Kocaelispor 3:5 3:5 (A)
1997/98 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Island  ÍBV Vestmannaeyjar 0:4 0:1 (H) 0:3 (A)
1998/99 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Polen  Amica Wronki 0:5 0:4 (A) 0:1 (H)
2001 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Polen  Zagłębie Lubin 1:4 0:4 (A) 1:0 (H)
2002/03 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Irland  Shelbourne FC 3:2 2:2 (H) 1:0 (A)
2. Qualifikationsrunde Portugal  Boavista Porto 3:7 0:4 (A) 3:3 (H)
2003 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Finnland  AC Allianssi 1:2 0:1 (A) 1:1 (H)
2004 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Kroatien  Slaven Belupo Koprivnica 2:4 2:1 (H) 0:3 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Zypern Republik  Omonia Nikosia 0:6 0:3 (A) 0:3 (H)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Rumänien  Dinamo Bukarest 1:9 0:4 (H) 1:5 (A)
2007/08 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde Serbien  Vojvodina Novi Sad 1:7 1:5 (A) 0:2 (H)
2008 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Slowenien  ND Gorica 0:3 0:3 (H) 0:0 (A)
2009/10 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Montenegro  FK Mogren 0:6 0:2 (H) 0:4 (A)
2012/13 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Bosnien und Herzegowina  FK Sarajevo 6:9 2:5 (A) 4:4 (H)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Serbien  Vojvodina Novi Sad 3:7 1:4 (H) 2:3 (A)
2014/15 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Slowakei  Spartak Trnava 2:9 2:4 (H) 0:5 (A)
2015/16 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Israel  Maccabi Tel Aviv 3:6 2:1 (H) 1:5 (A)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Slowakei  FC Spartak Trnava 0:6 0:3 (A) 0:3 (H)
2017/18 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Estland  FC Infonet Tallinn 3:0 2:0 (H) 1:0 (A)
2. Qualifikationsrunde Osterreich  FC Salzburg 0:6 0:3 (H) 0:3 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 80 Spiele, 11 Siege, 9 Unentschieden, 60 Niederlagen, 56:231 Tore (Tordifferenz −175)

1 Olympiakos Piräus zog seine Teilnahme zurück.
2 Beide Spiele im Empire Stadium Gzira

Markante Stationen im EuropapokalBearbeiten

Bei ihren insgesamt 33 Teilnahmen im Europapokal konnten die Hibernians Paola sich zweimal gegen eine andere Mannschaft durchsetzen (in der Qualifikationsrunde um den Europapokal der Pokalsieger 1971/72 gegen Fram Reykjavík und in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League 2002/03 gegen den Shelbourne FC) und erreichten ein weiteres Mal die nächste Runde, nachdem ihr Gegner (Olympiakos Piräus im Europapokal der Pokalsieger 1962/63) seine Teilnahme zurückgezogen hatte. In der zweiten Runde desselben Turniers scheiterten die Hibernians dann gegen den späteren Finalisten Atlético Madrid mit dem Gesamtergebnis von 0:5, wobei sie im heimischen Empire Stadium ein respektables 0:1 erzielten.

Ein noch besseres Ergebnis erreichten sie fünf Jahre später im Europapokal der Landesmeister 1967/68, als sie dem späteren Turniersieger Manchester United im heimischen Empire Stadium ein 0:0 abtrotzten; ein Erfolg, den sie drei Jahre später (Europapokal der Pokalsieger 1970/71) gegen einen ähnlich renommierten Gegner (den späteren Finalisten Real Madrid) wiederholen konnten. In der darauffolgenden Saison (Europapokal der Pokalsieger 1971/72) schalteten die Hibernians mit dem isländischen Vertreter Fram Reykjavík nicht nur erstmals eine gegnerische Mannschaft auf sportlichem Wege aus, sondern scheiterten darüber hinaus in der nächsten Runde äußerst knapp (0:0 und 0:1) gegen Steaua Bukarest. Nachdem die Hibernians in den UEFA-Pokal-Spielzeiten 1974/75 und 1976/77 desaströse Niederlagen gegen den FC Amsterdam (Gesamtergebnis 0:12) und den Grasshopper Club Zürich (addiert 0:9) bezogen hatten, konnten sie bei ihren darauffolgenden drei Teilnahmen wieder einige achtbare Ergebnisse erzielen: so gewannen sie 1978/79 ihr Heimspiel gegen Sporting Braga mit 3:2, scheiterten 1979/80 nur knapp (mit 0:2 und 1:0) gegen den Dundalk FC und konnten auch in der Saison 1980/81 gegen den irischen Pokalsieger Waterford FC einen 1:0-Heimsieg verbuchen. In der Vorrunde der UEFA-Pokal-Saison 1994/95 konnten die Hibernians Paola sogar eine 1:3-Hinspielniederlage bei Dynamo Minsk ausgleichen, scheiterten dann aber in der Verlängerung.

Der bisher letzte „Big Point“ war der 3:2-Gesamtsieg gegen den irischen Meister Shelbourne FC in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League 2002/03. Nach dem 1:0-Auswärtssieg im Rückspiel konnte aber keines der seither ausgetragenen 16 Begegnungen gewonnen werden und nur zwei davon endeten unentschieden: 3:3 gegen Boavista Porto (2002/03) und 4:4 gegen den FK Sarajevo (2012/13).

Der höchste Sieg war das 3:0 gegen Fram Reykjavík in der Saison 1971/72 und die höchste Niederlage das 0:8 bei Trakia Plowdiw in der Saison 1986/87.

SpielerBearbeiten

TrainerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.timesofmalta.com/articles/view/20180704/football/stefano-sanderra-named-new-hibernians-coach.683562
  2. Carmel Baldacchino (Times of Malta): Schembri – reliable defender (englisch; Artikel vom 9. Oktober 2009)
  3. First Team Players. (Nicht mehr online verfügbar.) In: hiberniansfc.org. Hibernians FC, archiviert vom Original am 23. August 2017; abgerufen am 5. Juli 2017 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hiberniansfc.org