Hauptmenü öffnen

Die Herrschaft Breuberg war ein historisches Territorium im nördlichen Odenwald. Sie entstand aus dem Besitz der Reize von Breuberg, Mittelpunkt war die Burg Breuberg. Nach dem Aussterben der Breuberger im Jahr 1323 blieb die Herrschaft als Kondominium verschiedener Landesherren bestehen.

Mittelpunkt der Herrschaft war die Burg Breuberg (Merian-Stich 1656)

GeschichteBearbeiten

Reize von BreubergBearbeiten

 
Burg Breuberg, Hauptburg und Torbau

Der Ursprung der Herrschaft ist eng mit dem gleichnamigen Adelsgeschlecht verbunden. Diese sind zunächst als fuldische Gefolgsleute im Jahr 1189 als Reiz von Lützelbach in Lützelbach überliefert[1], wo sich mit der Burg Lützelbach deren vermutliche Stammburg befand.[2] Um 1200 entstand die Burg Breuberg als fuldisches Lehen, das Adelsgeschlecht ist erstmals 1222 mit der neuen Herkunftsbezeichnung von Breuberg urkundlich belegt. Im Verlauf des hohen Mittelalters gelang es den Breubergern, das ursprüngliche Kirchengut zu entfremden. Parallele Entwicklungen sind in dieser Zeit häufig, in direkter Nachbarschaft etwa bei den Schenken von Erbach, die gleichzeitig von der Auflösung des Lorscher Besitzes im Odenwald profitierten.[3] Durch eine Erbschaft waren die Reize von Breuberg seit 1239 auch in der Wetterau begütert, wo sie durch Lehensvergaben an die Herren von Büches, Carben und die Schelme von Bergen nachweisbar sind.

 
Propsteigebäude des Klosters Höchst

Das Herrschaftsgebiet im nördlichen Odenwald war mit Beginn der urkundlichen Überlieferung bereits ausgebildet und umfasste neben der Zent Lützelbach im Wesentlichen die Zent Höchst und die Zent Brombach. Das Gericht Neustadt kam später hinzu und bildete einen eigenständigen vierten Teil, der aus der Burgfreiheit als Burgsiedlung der Burg Breuberg hervorging. Die Burg in Lützelbach wurde zuletzt 1200 erwähnt und anscheinend danach aufgegeben. Kern der Herrschaft bildeten nun die Burgen Breuberg und Kirchbrombach.[4] Die Erstnennung von Höchst im Odenwald 1156[5] setzt dort bereits einen Gerichtsort voraus, der sich aus der fuldischen Obervogtei Umstadt als Untervogtei gebildet hatte. Die Breuberger hatten vermutlich damit die Gerichtsherrschaft erlangt. Auf die Herren von Breuberg geht wahrscheinlich auch die vor 1219 erfolgte Gründung der Propstei am Kloster Höchst zurück.

KondominiumBearbeiten

Die Herren von Breuberg starben 1323 mit dem Tod Eberhards III. im Mannesstamm aus. Folgend wurden Burg und Herrschaft unter den Erben in Viertel geteilt, von denen je eines Eberhards Töchter Elisabeth (verheiratet mit Graf Rudolf IV. von Wertheim) und Luckarde (verheiratet zunächst mit Konrad V. von Weinsberg), weiterhin je ein Viertel seine Nichten Kunizza (verheiratet mit Konrad von Trimberg) und Mechthild (namentlich nicht bekannter Ehemann) erbten. Konrad von Trimberg erreichte 1329 den Verzicht der Mechthild zu seinen Gunsten und hielt damit faktisch die Hälfte der Herrschaft. Das weinsbergische Viertel zerfiel mit dem Tod Konrads V. 1328 und der Wiederverheiratung seiner Witwe Luckarde an Gottfried V. von Eppstein in ein eppsteinisches und ein weinsbergisches Achtel. Konrad von Trimberg hatte 1336 seine Hälfte an Rudolf von Wertheim und Gottfried V. von Eppstein versetzt, wobei Eppstein dieses trimbergische Viertel spätestens 1341 weiterversetzt hat.[6]

Wertheim hielt also um die Mitte des 14. Jahrhunderts drei Viertel (davon ein Viertel selbst, ein weiteres als trimbergische und eines als trimbergisch-eppsteinische Pfandschaft), Weinsberg und Eppstein je ein Achtel. Das weinsbergische Achtel fiel anscheinend mit dem Tod Konrads VI. von Weinsberg 1366 auch an Eppstein. Ebenfalls 1366 oder 1367 erhielt Ulrich IV. von Hanau als Schwiegersohn Rudolfs von Wertheim ein Drittel des wertheimischen Anteils. 1409 konnten die Wertheimer Grafen diese Anteile jedoch zurückkaufen. Das Eppsteinische Viertel scheint gegen Ende des 14. Jahrhunderts an mehrere regionale Niederadlige verpfändet worden zu sein, die als Ganerben berüchtigter Raubburgen wie Tannenberg oder Vilbel im Verdacht des Raubrittertums standen. Darunter befanden sich Philipp VII. und der VIII. von Falkenstein, Kraft von Bellersheim, Konrad Krieg von Altheim und Sibold V. Schelm.[7]

Unter pfälzischer Vermittlung erhielten die Erbacher Schenken 1399 in einem in Heidelberg vereinbarten Tausch ein Viertel der Burg ohne Vasallen und Anteil am Ort Neustadt, der 1378 unterhalb der Burg als Burgsiedlung gegründet worden war. Im Austausch bekamen die Grafen von Wertheim einen Anteil an der Burg Reichenberg im Gersprenztal. Zweck dieses Handels war anscheinend, die niederadlige Ganerbenpartei durch mächtigere Territorialherren aus der Burg zu drängen und von der Burg Breuberg ausgehende Raubzüge zu verhindern. Wertheim konnte allerdings nur geringes Interesse an einer mächtigen Gegenpartei haben, da es erkennbar um den Alleinbesitz als Residenz für seine jüngere Linie bemüht war. So gelang es den Grafen von Wertheim nur ein Jahr später, das eppsteinische Viertel an sich zu bringen. Das Wertheimer Teilungsstatut von 1398 sah den Ausbau der Herrschaft Breuberg als Kernland der jüngeren Linie entsprechend vor. Erst 1497 konnten die Wertheimer Burg und Herrschaft vollständig in ihren Besitz bekommen, indem sie das eppsteinisch-erbachische Viertel auslösten.[8]

Eine Rarität sind die erhaltenen alten Rechnungen der Grafen von Wertheim in der Herrschaft Breuberg im Zeitraum 1409–1485. Diese Rechnungsaufstellungen, entweder als Einzel-, Monats- oder Jahresabschlussrechnung geben uns heute einen detaillierten Einblick in die Besitz-, Ökonomie- und Lebensverhältnisse der damaligen Zeit. Begründet sind diese Rechnungen aus den Kondominatsbedingungen (vgl. Tabelle) und den Vormundschaftsrechten des Stiefbruders Johann II. zu Wertheim (um 1365–1444) über Michael I. zu Breuberg, dem eigentlichen Besitzer der Wertheim-Breuberg-Schweinberger Linie (infolge des Teilungsregelung seines Vaters Johann I. von Wertheim (1340–1407) von 1398), der seit dem Tod seines Vaters über 1411 (dem Tod seiner Mutter Uta von Wertheim geborene Herzogin von Teck) bis zu seiner Heirat am 26. Januar 1413 mit Sophia Gräfin von Henneberg-Aschbach Johann II. unterstellt war. Erst mit seiner Heirat als Dreizehnjähriger konnte er sich nach und nach aus der Vormundschaft lösen, die aber erst 1418 mit der Volljährigkeit erlosch. Interessant sind dabei die Besitzrechte und Lehen, die sich um die Burg Breuberg ergeben und in alte Burglehen (Erbburglehen) und neue Burglehen unterschieden werden:[9]

Besitzanteile während der Zeit als Kondominat 1323–1497

Zeitraum Herren Bemerkungen
1323–1328 Elisabeth von Breuberg
Wertheim ¼
Kunizza von Breuberg
Trimberg ¼
namentlich nicht bekannter Ehemann
Mechthild von Breuberg ¼
Luckarde von Breuberg
Weinsberg ¼
Erbteilung der Herren von Breuberg, Aufteilung zu vier Vierteln an die Töchter und Nichten Eberhards III. bzw. deren Ehemänner
1328/1329 Wertheim ¼ Trimberg ¼ Mechthild von Breuberg ¼ Eppstein Weinsberg ⅛ Mit dem Tod Konrads V. von Weinsberg 1328 und der Wiederverheiratung seiner Witwe Luckarde von Breuberg an Gottfried V. von Eppstein fiel der weinsbergische Anteil zur Hälfte (= ein Achtel des Gesamtbesitzes) an Eppstein.
1329–1336 Wertheim ¼ Trimberg ½ Eppstein ⅛ Weinsberg ⅛ Verzicht Mechthilds von Breuberg zu Gunsten Konrads von Trimberg
1336–spätestens 1341 Wertheim ½ Eppstein ⅜ Weinsberg ⅛ Konrad von Trimberg versetzte seine Hälfte 1336 an Wertheim und Eppstein.
1341–1366 Wertheim ¾ Eppstein ⅛ Weinsberg ⅛ Spätestens 1341 wurde das ehemals trimbergische Viertel von Eppstein an Wertheim verpfändet.
1366 oder 1367–1399 Hanau ¼ Wertheim ½ Eppstein ¼ Mit dem Tod Konrads VI. von Weinsberg 1366 fiel das weinsbergische Achtel an Eppstein. 1366 oder 1367 erhielt Ulrich von Hanau ein Drittel des bisherigen wertheimischen Anteils.
1399/1400 Hanau ¼ Schenken von Erbach ¼ Wertheim ¼ (Eppstein ¼), weiterverpfändet an eine niederadlige Ganerbenpartei Eppstein verpfändete sein Viertel in der Zwischenzeit an eine Ganerbenpartei, weshalb 1399 im Reichenberger Vertrag das bisher von Eppstein an Wertheim verpfändete Viertel an die Schenken von Erbach gegen einen Anteil an Reichenberg eingetauscht wurde.
1400–1409 Hanau ¼ Erbach ¼ Wertheim ½ Wertheim konnte schon ein Jahr später das verpfändete Eppsteiner Viertel erwerben.
1409–1497 Erbach ¼ Wertheim ¾ Rückkauf des hanauischen Viertels durch Wertheim 1409
ab 1497 Wertheimischer Alleinbesitz 1497 löste Wertheim die eppsteinisch-erbachische Pfandschaft aus und gelangt in den Alleinbesitz der Herrschaft.
 
Epitaph Michaels III. von Wertheim in der Evangelischen Kirche Sandbach.

Wertheimischer Alleinbesitz (1497–1556)Bearbeiten

Mit dem Alleinbesitz der Grafen von Wertheim begann unter Graf Michael II. eine intensive Bautätigkeit auf der Burg Breuberg. Zur Hofhaltung wurden zahlreiche Wohngebäude in der Kernburg erneuert. Die Burg wurde durch vier mächtige Artillerietürme verstärkt. Dies war notwendig, um in den Auseinandersetzungen der Wertheimer Grafen, etwa mit den Würzburger Bischöfen, über einen festen Stützpunkt zu verfügen.

Mit dem Ausbau der Burg ging auch die Aufwertung der unterhalb gelegenen Stadt Neustadt einher. 1378 hatte Neustadt unter Kaiser Karl IV. Stadtrechte erhalten. Die Entwicklung der Stadt zum wirtschaftlichen Mittelpunkt verlief weitgehend parallel zur Erweiterung der Burg, setzte aber bereits vor dem Wertheimer Alleinbesitz ein. 1456 erhöhte Graf Wilhelm von Wertheim die Stellung der Stadt durch die Einrichtung eines Manngerichts unter der Linde in Neustadt.[10]

Graf Georg II. von Wertheim, Sohn Michaels II., starb 1530 nach neunjähriger Regierung und sein hochbetagter Vater musste wieder die Regentschaft übernehmen. Georgs Sohn Michael III. gehörte zu den aufgeschlosseneren Landesherren dieser Zeit. Nach der Rückkehr von einem Studium in Leipzig und Wittenberg führte er als einer der ersten süddeutschen Landesherren 1537–1542 die Reformation in seiner Grafschaft durch. Mit Michael III. starben die Grafen von Wertheim 1556 aus, da seine wenige Monate alte Tochter ihn nur um elf Tage überlebte. Er wurde in der evangelischen Kirche in Sandbach beigesetzt, das reich verzierte Epitaph ist erhalten. Es folgte erneut eine komplizierte Besitzteilung: Die Grafen Eberhard, Georg und Valentin von Erbach erhielten als Nachkommen der Tochter Michaels II. zusammen die Hälfte, wie es 1551 durch den Reichenberger Erbvertrag festgelegt worden war. Die andere Hälfte erhielt gemäß einem Vertrag aus dem Jahr 1553 Graf Ludwig zu Stolberg. Seine Ansprüche rührten daher, dass zum einen seine ältere Tochter Katharina mit Michael III. verheiratet war. Zum anderen war seine Mutter Anna Erbtochter der Eppsteiner, die immer noch zumindest theoretisch ein Lösungsrecht für die verpfändeten Teile von Burg und Herrschaft besaßen.[11]

Reformation in der Herrschaft BreubergBearbeiten

Zur Zeit der Wertheimer Alleinherrschaft findet die Reformation der Kirche in der Herrschaft Breuberg statt.

Mitte der 1530er Jahre, nach dem Tod von Graf Michael II. (1531) gab es in der Herrschaft Breuberg „alerley yrungen (Irrungen)“, wie ein Schreiben des Amtmannes Georg von der Than belegt. Diese bestanden darin, dass „etlich pawren (Bauern) auf lutryß (lutherisch) weyß“ seiner Einschätzung nach die Beichte und auch das altkirchliche Sakrament ablehnten. Hierzu zählte auch das Sterbesakrament, denn in diesem Rahmen fielen „vorechtliche (verächtliche) wort(e)“. Ebenso waren sie nicht bereit, die damit verbundenen Abgaben an den Priester zu leisten, der zwar zu der Amtshandlung gerufen wurde, aber dann doch nicht von den Angehörigen („dy erben“) ausgezahlt wurde.[12]

Die verantwortlichen Vormünder des rechtmäßigen Erbgrafen, Michael III., Gräfin Barbara von Wertheim, Graf Wilhelm IV. von Eberstein und Schenk Christoph von Limpurg reagieren mit einem Schreiben am 14. Mai 1537[13], das eindeutig die Willensbekundung der Gräfin Barbara wiedergibt.

„Darum so erma(h)nen, bevelhen und wöllen auch hiermit ernstlich von euch gehabt hon, das(s) ir nun hinfuro dem armen volck klar lauter und rein Evangelion, wie uns das Christus hinder ime verlassen und den heyligen aposteln an allen enden der welt zu verkunden geboten und sie geheissen hat, on alle menschliche zulegung und kirchenmerl(e)n, wie bißher vil beschehen ist, auch prediget und verkundet.“ Zu den Missbräuchen werden nun die Wallfahrten, die Aufbewahrung des Sakramentes im Tabernakel, die Fronleichnamsprozession und „andere me(h)r mißbreuch“ gezählt, die wohl 1537 noch in der Herrschaft praktiziert wurden. Hingegen sollen die Pfarrer die Sakramente in „baiderley gestalt“ halten, „taufung der kinder, der kranckken, hochzeit machen“. Den Pfarrern wurde als fortbildende Literatur einem jedem „ein postill [wohl M. Luthers „Deutsche Postille“ von 1521] und kirchenordnung“ zugeschickt. Die „meß“ ist „ein sonder notwendig und göttlich stück unsers glaubens“, wobei diese nun nach der neuen Kirchenordnung zu feiern ist.

Die erwähnte Kirchenordnung muss wohl die von Johann Eberlin von Günzberg 1927/28 herausgegeben und von Martin Luther und Philipp Melanchthon bestätigte Kirchenordnung gewesen sein, die in der Grafschaft Wertheim bereits vor dem Tod Georg II. (1530) eingesetzt wurde.[14]

Das Schreiben endet mit dem deutlichen Befehl:

Die Pfarrer „haben sich … zu bedencken und die ordnungen zu besichtigen“ und dann bei der „gn. frawen von Wertheim, wittib etc.“ am Pfingsttag zu erscheinen „und ir gemuth, weß sie bedacht seyen, zu eroffnen.“ Womöglich fand diese Unterredung auf der Burg Breuberg im Sinne einer ersten Breuberger Synode statt. Leider liegen zum Ausgang dieser Unterredung vorläufig noch keine Quellen vor.

Der noch vorhandenen Korrespondenz zwischen Gräfin und Pfarrern ist aber die rigorose Durchsetzung der Reformation ab 1537 zu entnehmen. So sind auch die damit verbundenen Probleme erwähnt, die typisch sind für die Reformation in den ländlichen (peripheren) Gebieten: Besetzung der Pfarrstellen mit geeigneten reformatorischen Pfarrern; Besoldung der Pfarrer, die nun eine Familie zu ernähren hatten; Versorgung der Armen und Witwen; Organisation des Schulwesens, das der Gräfin sehr am Herzen lag.[15] Hinzu kamen Seuchen, die die Herrschaft Breuberg 1541/42 einholten, die neben der Bevölkerung auch die Pfarrer und deren Angehörige dezimierte.[16]

Bei der Besetzung der Pfarrstellen musste eine Taktik angewandt werden, da es noch keine rechtliche Grundlage gab, ohne die Zustimmung des lokalen Bischofs (Kollaturrecht / Kirchenpatronat) eine Pfarrstelle mit einem beliebigen Pfarrer zu besetzen.

Ein Schreiben der Gräfin Barbara 1535 lässt eine solche taktische Vorgehensweise erkennen: Der Aschaffenburger Kanoniker Wendelin Becker hatte die Pfarrstelle in Vielbrunn inne. Er versorgte diese aber nicht selbst, sondern überließ sie einem anderen Pfarrer, dem er einen Teil der Pfründe der dortigen Kirche zusprach. Diese Art Pfründenteilung zwischen dem Stelleninhaber und seinem Stellvertreter vor Ort war eine gängige, aber auch umstrittene Praxis, die oft dazu führte, dass die seelsorgerliche Arbeit in den ländlichen Ortsgemeinden vernachlässigt wurde. In dieser Situation sah sich die zuständige Herrschaft in die Pflicht genommen, kraft ihres Pfarrbesetzungsrechtes einzugreifen. In diesem rechtlichen Rahmen handelte Gräfin Barbara als sie nach dem Tod des Stellvertreters in Vielbrunn vom Stelleninhaber und Kanoniker Becker in einem Schreiben verlangte, er solle selber seine Pfarrstelle versorgen oder sie sehe sich gezwungen, die Pfarrstelle Vielbrunn mit einem von ihr ausgewählten Pfarrer zu besetzen. Der Kanoniker Becker behielt weiterhin die Pfarrei, musste sich aber mit einem geringeren Pfründenteil abfinden. Inwieweit die Pfarrstelle sofort mit einem reformatorischen Pfarrer besetzt werden konnte, ist ungewiss. Erst 1541 ist dort mit Johann Stolz ein urkundlich erwähnter Pfarrer.[17]

Ähnlich verhält es sich mit der Besetzung der Pfarrstelle in Raibach (Rai-Breitenbach). Der Regierung von Wertheim gelang es, von Gans von Otzberg die vakante Pfarrstelle zu übernehmen und diese mit einem „christlichen Pfarrer“ zu besetzen. Dieser sollte dann zu den tragenden Säulen der Reformation in der Herrschaft Breuberg werden. Im Jahr der herrschaftlichen Verordnung, 1537, kam Johann Specklin (Speckel) von Michelstadt, wo er 1526 als Meßpriester erwähnt wird, nach Raibach. Man wird ihn zu den ersten Superintendenten (Bischof) der Herrschaft Breuberg zählen dürfen.[18]

Zu den ersten protestantischen Pfarrern in der Herrschaft Breuberg (soweit bekannt) zählen:

Sandbach: vor 1541: Werner Crabronius; 1541-1542 †Conrad Frabricius (Schmid); 1542-1543: Johannes Weitpot; 1547: Volpert Fischer; 1550-1554: Melchior Mayer; 1555/1557: Christoph Beihel; 1557-1569 †Johannes Scherpff.

Raibach (Rai-Breitenbach): 1537-(?) Johannes Speckel (Ab 1542 Filial von Sandbach).

Kirch-Brombach: 1542/1543: Johannes Speckel; 15(44)45-1554: Conrad Krauthauß.

Vielbrunn: 1541: Johannes Stoltz; 1543-1545: Johannes Weitpot; 1545-1550: Johannes Scherpff; 1553/1554: Hartmann Hartmanni; 1554/1555: Philipp So(h)m; 1557 (Vertretung): M. Johannes Ulrich; 1557-1569: Johannes Würzburger.

Lützelbach: 1541-1443: Johannes Pictoris; 1543: Johannes Weitpot (ab 1543 Filial von Vielbrunn).[19]

Die anderen Orte wie die Stadt Neustadt (Breuberg), die Burgkapelle Breuberg, Höchst u. a., wurden von der Pfarrei Sandbach betreut bzw. von dem zu der jeweiligen Pfarrkirche gehörigen Geistlichen.

Bei all den enormen Herausforderungen, die mit der Umsetzung der Reformation in der Herrschaft Breuberg zu bewältigen waren, war es der Gräfin Barbara anscheinend gelungen, radikale Auseinandersetzungen mit der Landbevölkerung zu vermeiden. Darauf ist wohl zurückzuführen, dass hierbei keine Zerstörungen von Altären und Heiligenbildern in den Kirchen bekannt sind.[20]

In diesem Sinne trat auch Barbaras Sohn, Michael III. seine Herrschaft an. Er hatte als 15-Jähriger ein Jahr 1544/45 in Wittenberg und Leipzig studiert.[21] Nach seiner Rückkehr in die Grafschaft (1545) heiratete er 1550 Katharina von Stolberg, deren Vater Ludwig zu Stolberg und Eberhard und Valentin von Erbach nach Michaels III. Tod (1556) die Herrschaft Breuberg in einer vertraglich geregelten Gemeinherrschaft (Kondominium) regierten.

Über die reformatorischen Aktivitäten Graf Michaels III. in der Herrschaft Breuberg ist weiter nichts bekannt. Erst seinen Nachfolgern gelang es, das in der Herrschaft Breuberg sich befindende Kloster Höchst nach 1556 unter Berufung auf den Augsburger Religionsfrieden in eine geregelte Verwaltungseinheit (Klosterfonds) umzuwandeln. Die Erträge des Klosters dienten somit weiterhin kirchlichen (Besoldung der Pfarrer, Kirchenbau u. a.) und schulbildenden Zwecken (Besoldung der Lehrer, Schulbau, Stipendien für Schüler und Studenten) sowie der Armenversorgung.[22]

Vom Aussterben der Grafen von Wertheim bis zum Fall an Hessen-Darmstadt 1806Bearbeiten

Die Töchter Ludwigs zu Stolberg waren verheiratet in die Häuser Eberstein, Manderscheid und Löwenstein. Durch Kauf und Verträge gelang es den Löwensteinern bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts, die beiden anderen Teile in ihren Besitz zu bringen. Sie nannten sich nun Löwenstein-Wertheim. Mit der Aufteilung der Löwensteiner Hauptlinie war zunächst die katholische Linie Löwenstein-Wertheim-Rochefort Eigentümer, später die Linie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. Auch die Erbacher Hälfte war durch die verschiedenen Erbacher Erbteilungen teils im wechselnden Besitz verschiedener Linien, nach deren Aussterben wieder in der Hauptlinie, bis sie 1747 endgültig an die jüngste Linie Erbach-Schönberg unter Graf Georg August kam.

 
Grafschaft Erbach 1645 (mit der Herrschaft Breuberg)
 
Grafschaft Erbach und Herrschaft Breuberg 1793

Trotz der innerhalb der Linien teilweise komplizierten Besitzverhältnisse blieb bis zur Auflösung der Herrschaft seit dieser Zeit die Teilung in zwei Hälften zwischen den Häusern Löwenstein-Wertheim und Erbach konstant und für die weitere Geschichte bestimmend. Das Territorium wurde nun meist als Gemeinherrschaft Breuberg bezeichnet, worauf heute noch Grenzsteine mit den Buchstaben GHB hinweisen. Im Dreißigjährigen Krieg bekämpften sich beide Parteien, die unterschiedlichen Konfessionen angehörten, teilweise offen, wobei es meist um den Besitz der Festung Breuberg ging. Der Besitz der Anlage wechselte mehrfach mit dem Kriegsglück der jeweiligen Partei. So übernahmen die Grafen von Erbach mit dem Vorrücken der Schweden die Anlage komplett, verloren sie aber wieder nach der Schlacht bei Nördlingen an die Löwensteiner. 1637 wurde die Burg erfolglos von den Schweden unter Jakob von Ramsay belagert. 1639 wurde der Erbachische Rat Dr. Hinterhöfer vor dem Burgtor erschossen, während er auf Einlass wartete. 1641 kam es zur Misshandlung des Erbacher Amtmannes Kisseberth auf Befehl des Löwensteiner Grafen Ferdinand Carl. Die Erbacher Klagen vor dem Reichskammergericht blieben aber folgenlos, weshalb sich Erbach 1644 entschloss, den Breuberg mit Waffengewalt zurückzuerobern. Sie behaupteten ihn bis zum Westfälischen Frieden, der beiden Seiten wieder gleiche Rechte an der Burg bestätigte.[23]

Von kriegerischen Auseinandersetzungen blieb das Breuberger Land in der folgenden Zeit nicht verschont, allerdings standen die Besitzer dabei nicht mehr auf verschiedenen Seiten. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg verweigerten sie zunächst im Mai 1693 die Aufnahme einer hessen-kasselischen Besatzung zum Schutz vor den Franzosen. Später nahmen sie 40 kursächsische Infanteristen auf. Im Österreichischen Erbfolgekrieg gelang es den Franzosen im Mai 1743, den Breuberg durch die List eines pfälzischen Försters vom Otzberg einzunehmen. Dies hatte allerdings für den Krieg keine Bedeutung, weil sie im Monat darauf nach der Schlacht bei Dettingen das Gebiet wieder räumen mussten. Der französische Versuch, zwei Jahre später eine Besatzung in die Festung zu verlegen, scheiterte daran, dass die Landesherren beider Seiten neutral bleiben wollten und die Besatzung durch Soldaten des Fränkischen Reichskreises rechtzeitig verstärken ließen. Bei Sandbach kam es zu einem kurzen Gefecht zwischen Franzosen und Österreichern.[24]

Als Folge der Bildung des Rheinbundes kam die Herrschaft Breuberg im Jahr 1806 unter die Hoheit des Großherzogtums Hessen.[25] Dort gehörte das Gebiet zur Provinz Starkenburg und wurde als standesherrliches Amt Breuberg weitergeführt. Bei der Verwaltungsreform von 1821/21 wurden Landratsbezirke gebildet und die Herrschaft Breuberg gehörte jetzt zum Landratsbezirk Breuberg mit dem Sitz auf der Burg Breuberg. 1837 wurde der Verwaltungssitz nach Neustadt im Odenwald verlegt. Infolge der Märzrevolution wurden zum 31. Juli 1848 Regierungsbezirke geschaffen und der Landratsbezirk Breuberg kam zusammen mit den Landratsbezirken Erbach und Wimpfen zum Regierungsbezirk Erbach. Bereits 1852 wurden die Regierungsbezirke wieder abgeschafft und es entstanden die Kreise Erbach, Lindenfels, Neustadt und Wimpfen, die Vorläufer des heutigen Odenwaldkreises.[26][27] Die Burg Breuberg gehörte bis 1942 weiter den Häusern Löwenstein und Erbach.

TerritoriumBearbeiten

Die Herrschaft Breuberg wurde nach Norden und Westen vom pfälzischen Territorium Oberamt Otzberg und dem Kondominat Umstadt begrenzt. Im Süden erstreckte sich das Gebiet der Schenken von Erbach, im Osten zum Main hin waren viele Orte und der Bachgau in kurmainzischem Besitz. Eine exakte Zuordnung heutiger Orte zur Herrschaft kann aufgrund der komplizierten Besitz- und Lehensverhältnisse nicht erfolgen. Orte, die nach Sandbach oder Kirchbrombach pfarrten oder mehrheitlich den Zehnt an die Herrschaft abzuführen hatten, mögen einen Anhaltspunkt dafür geben. Das betrifft im Wesentlichen Ortsteile der heutigen Gemeinden Breuberg, Lützelbach, Höchst im Odenwald und Brombachtal, von denen die ersten drei heute noch als Breuberger Land bezeichnet werden. Im Einzelnen sind das:

Zent Höchst[28]

Zent Kirchbrombach[31]

Zent Lützelbach[32]

LiteraturBearbeiten

  • Breuberg (Herrschaft). In: Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2., verbesserte Auflage. C.H. Beck, München 1989, ISBN 3-406-33290-0, S. 77.
  • Wolfram Becher: Geschichte des Breubergs bis zum 14. Jahrhundert. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Vierte veränderte Auflage, Herausgegeben vom Breuberg-Bund, Neustadt 1979, S. 19–40.
  • Karl Ernst Demandt: Geschichte des Landes Hessen. 2. Auflage, Bärenreiter-Verlag, Kassel/Basel, 1972, ISBN 3-7618-0404-0, S. 492–494.
  • Hermann Ehmer, Die Grafen von Wertheim und die Reformation der Herrschaft Breuberg, in: Kirchen im Breuberger Land. Rai-Breitenbach, hrsg. im Auftrag des Höchster Klosterfonds von Pfarrer Thomas Geibel, Höchst 1989, S. 9–35.
  • Ders., Graf Michael III. von Wertheim (1529 - 1556), in: Kirchen im Breuberger Land. Sandbach. Wald-Amorbach, hrsg. im Auftrag des Höchster Klosterfonds von Pfarrer Paul Trupp, Höchst 1992, S. 74–89.
  • Ders. Gräfin Barbara von Wertheim und die Reformation in Rai-Breitenbach, in: Stadt Breuberg - 1200 Jahre Rai-Breitenbach, hrsg. im Auftrag der Stadt Breuberg vom Ortsbeirat Rai-Breitenbach, Breuberg 1997, S. 139–145.
  • Friedrich Höreth: Die Grafschaft Erbach und die Herrschaft Breuberg vor dem 30-jährigen Krieg. Verlag Franz in Erbach 1930.
  • Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds (Grafschaft Erbach, Herrschaft Breuberg, Herrschaft Fränkisch-Crumbach). Selbstverlag der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt 1958 (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 19), besonders S. 78–97.
  • Erich Langguth, Neue Bausteine zur Reformationsgeschichte der Herrschaft Breuberg, in: Kirchen im Breuberger Land. Sandbach. Wald-Amorbach, hrsg. im Auftrag des Höchster Klosterfonds von Pfarrer Paul Trupp, Höchst 1992, S. 45–73.
  • Anke Stößer: Herrschaften zwischen Rhein und Odenwald. In: Winfried Speitkamp (Hrsg.): Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900-1806. Marburg 2014, ISBN 978-3-942225-17-5 (= Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63), S. 152–170, bes. S. 161–163.
  • Hans Teubner und Sonja Bonin: Kulturdenkmäler in Hessen. Odenwaldkreis. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Vieweg, Braunschweig/Wiesbaden 1998 (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland), ISBN 3-528-06242-8, S. 20f.
  • Winfried Wackerfuß: Das Zinsbuch der Herrschaft Breuberg von 1426. Herausgegeben vom Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 2004, ISBN 3-922903-08-8.
  • Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Vierte veränderte Auflage, Herausgegeben vom Breuberg-Bund, Neustadt 1979, S. 41–60.
  • Michael Weber: Barbara von Wertheim - Vormundschaftliche Regentin in der Reformationszeit, in: "gelurt" - Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 2017, hrsg. vom Kreisarchiv Odenwald, Erbach 2016, S. 41–55.
  • Thomas Wehner, Wertheim (hier besonders: Ausgestaltung des lutherischen Kirchenwesens und Einführung der Reformation in der Herrschaft Breuberg unter Gräfinwitwe Barbara, S. 222ff.), in: Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung. Vereinsschriften der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum, Hrsg. Klaus Ganzer. Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500 - 1650, Teil 4, Mittleres Deutschland, Münster 1992, S. 214–232.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Valentin Ferdinand Gudenus: Codex Diplomaticvs: Exhibens Anecdota Ab Anno DCCCLXXXI, Ad MCCC. Mogvntiaca, Ivs Germanicvm, Et S. R. I. Historiam Illvstrantia. Göttingen 1743, S. 293 f. Nr. 106.
  2. Thomas Steinmetz: Burgen im Odenwald. Verlag Ellen Schmid, Brensbach 1998, ISBN 3-931529-02-9, S. 44; Holger Göldner: Stammburg der Breuberger entdeckt? In: hessenARCHÄOLOGIE 2001, S. 139.
  3. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 79 f.
  4. Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Neustadt 1979, S. 46.
  5. Aufbewahrt im Hessischen Staatsarchiv Marburg (StA MR, Urkunden R Ia, Stift Fulda 1156), Heinrich Wagner: Die Erstnennung von Höchst im Odenwald 1156. In: Verein für Heimatgeschichte Höchst e. V. (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte von Höchst im Odenwald, Höchst 2006
  6. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 89 f.
  7. So ist ein Fehdebrief gegen Sibold Schelm aus dem Jahr 1400 überliefert, der sich auf einen Straßenraub im nahen Mömlingen bezieht, siehe Heinrich Reimer: Hessisches Urkundenbuch. Abt. 2, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd. 4. 1376-1400. Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchiven, Hirzel, Leipzig 1897 Nr. 865; Heinz F. Friederichs: Zur Frühgeschichte der Ministerialenfamilien von Bergen und Schelm von Bergen. Hanauer Geschichtsblätter 18, 1962, S. 14 und 34 f., Werner Henschke: Die Schelme von Bergen in Sage, Geschichte und Dichtung. Frankfurt 1979, S. 43–52; P. Hupach: Der Scheltbrief des Ritters Siegfried Wamboldt wider Sibold Schelm, Vogt zu Großumstadt (1400). Heimat-Jahrbuch Gelnhausen, 1957, S. 79 f.
  8. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 91 f.
  9. Winfried Wackerfuß: Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Odenwaldes im 15. Jahrhundert: Die ältesten Rechnungen für die Grafen von Wertheim in der Herrschaft Breuberg (1409–1484). Breuberg-Bund, Breuberg-Neustadt 1991, ISBN 3-922903-04-5.
  10. Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Neustadt 1979, S. 48–51.
  11. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 92 f.; Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Neustadt 1979, S. 48–51.
  12. Erich Langguth: Neue Bausteine zur Reformationsgeschichte der Herrschaft Breuberg. In: Im Auftrag des Höchster Klosterfonds von Pfarrer Paul Trupp (Hrsg.): Kirchen im Breuberger Land. Sandbach. Wald-Amorbach. Höchst 1992, S. 46.
  13. Erich Langguth: Neue Bausteine zur Reformationsgeschichte ... S. 48 f.
  14. Michael Weber: Barbara von Wertheim - Vormundschaftliche Regentin in der Reformationszeit. In: Kreisarchiv Odenwaldkreis (Hrsg.): "gelurt" Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 2017. Erbach 2016, S. 50.
  15. Thomas Wehner: Wertheim. In: Klaus Ganzer (Hrsg.): Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung. Verinsschriften der Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum. Band 52. Aschendorff, Münster 1992, S. 223.
  16. Erich Langguth: Neue Bausteine zur Reformationsgeschichte ... S. 52 f.
  17. Hermann Ehmer: Die Grafen von Wertheim und die Reformation der Herrschaft Breuberg. In: Im Auftrag des Höster Klosterfonds Pfarrer Thomas Geibel (Hrsg.): Kirchen im Breuberger Land. Rai-Breitenbach. Höchst, S. 25 f.
  18. Thomas Wehner: Wertheim. S. 224.
  19. Erich Langguth: Neue Bausteine zur Reformationsgeschichte der Herrschaft Breuberg. S. 73.
  20. Michael Weber: Barbara von Wertheim ... S. 52.
  21. Hermann Ehmer: Graf Michael III. von Wertheim (1529 - 1556). In: Kirchen im Breuberger Land. Sandbach. Wald-Amorbach. S. 79 f.
  22. Hermann Ehmer: Die Grafen von Wertheim und die Reformation der Herrschaft Breuberg. S. 30 f.
  23. Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Neustadt 1979, S. 72; Anja Dötsch, Christian Ottersbach: Burg Breuberg im Odenwald: vom stauferzeitlichen Adelssitz zur Residenzburg und Festung. Schnell und Steiner, Regensburg 2008, S. 22 f.
  24. Hans H. Weber: Der Breuberg und seine Besitzer vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Burg Breuberg im Odenwald. Geschichte und Landschaft. Neustadt 1979, S. 75 f.
  25. Rheinbundakte Artikel 24
  26. „Edikt über die staatsrechtlichen Verhältnisse der Standesherren im Großherzogtum“ vom 17. Februar 1820 (Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1820, S. 125–160)
  27. „Burg Breuberg, Odenwaldkreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 23. Juli 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 25. November 2013.
  28. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 150
  29. „Arnheiter Hof, Odenwaldkreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 26. April 2011). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  30. a b „Höchst im Odenwald, Odenwaldkreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. November 2010). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  31. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 156
  32. Elisabeth Kleberger: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds. Darmstadt 1958, S. 163