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Hermann Pfeiffer (* 28. Juni 1907 in Rohrbach im Mühlviertel in Oberösterreich; † 20. April 1991) war ein österreichischer römisch-katholischer Geistlicher. Er war Präsident der Caritas Österreich und Dompropst in Linz.

LebenBearbeiten

Hermann Pfeiffer maturierte am Linzer Staatsgymnasium und wurde am 29. Juni 1930 von Bischof Gföllner zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in St. Georgen an der Gusen, in Grieskirchen und in Gmunden, bevor er 1942 von Bischof Fließer zum Kirchenbeitragsreferenten der Diözesankammer bestellt wurde. Von 1949 bis 1982 leitete er die Caritas der Diözese Linz.[1] In seine Amtszeit fiel die Bewältigung der Flüchtlingsströme nach dem 2. Weltkrieg sowie die Hochwasserkatastrophe von 1954. Von 1952 bis 1964 war er auch Präsident der Caritas Österreich.[2]

Besondere Anliegen waren ihm der Ausbau des Kindergartenwesens in der Pfarr-Caritas, sowie der Ausbau der Familienhilfe.

Im Jahr 1964 erfolgte die Berufung in das Linzer Domkapitel, 1981 wurde er Domdechant und von 1984 bis 1990 war er Dompropst.[3]

AuszeichnungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Caritas Oberösterreich, Geschichte Jahr 1949. 11. Oktober 2018, abgerufen am 24. November 2018.
  2. Caritas Österreich, Direktoren. 21. November 2018, abgerufen am 24. November 2018.
  3. a b Archiv Diözese Linz, „In memoriam Hermann Pfeiffer“. Abgerufen am 24. November 2018.