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Henri Laaksonen Tennisspieler
Henri Laaksonen
Henri Laaksonen 2016 in Wimbledon
Nation: SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag: 31. März 1992
Grösse: 185 cm
Gewicht: 78 kg
1. Profisaison: 2009
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Olli Leppanen
Preisgeld: 907.980 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 30:38
Höchste Platzierung: 93 (7. August 2017)
Aktuelle Platzierung: 121
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 3:14
Höchste Platzierung: 191 (24. Dezember 2018)
Aktuelle Platzierung: 195
Letzte Aktualisierung der Infobox:
18. Februar 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Henri Joona Julius Laaksonen (* 31. März 1992 in Lohja, Finnland) ist ein schweizerisch-finnischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

JuniorenzeitBearbeiten

Laaksonen begann mit drei Jahren, Tennis zu spielen. Im Alter von 16 Jahren gewann er in Moskau die U-16 Europameisterschaft.[1] Im Jahr 2009, mit 17 Jahren, erreichte er im Einzel der Junioren French Open den Halbfinal, wo er dem Schweden Daniel Berta in zwei Sätzen unterlag.

KarriereBearbeiten

Anfang November 2012 erreichte Henri Laaksonen in Genf bereits zum zweiten Mal nach Tampere einen Halbfinal bei einem ATP-Challenger-Turnier. Dieser Erfolg brachte ihm 35 Weltranglistenpunkte ein, was seine bisher höchste erreichte Punktzahl bedeutete. Auf der ATP World Tour stand er bereits mehrfach in einem Hauptfeld, meist dank einer Wildcard bei den Schweizer ATP-Turnieren in Gstaad oder Basel. In Casablanca kam er 2013 über die Qualifikation ins Hauptfeld und erreichte erstmals den Achtelfinal, ein Erfolg, den er im Juli in Båstad wiederholte.

Seinen ersten Titel auf der ATP Challenger Tour holte Laaksonen im Einzel im November 2015 beim Turnier in Champaign (Illinois), das er im folgenden Jahr zum zweiten Mal gewinnen konnte.[2]

Trotz einer Erstrundenniederlage gegen Lukáš Rosol erreichte Laaksonen im Juli 2017 nach seinem ersten Grand-Slam-Auftritt in Wimbledon mit Platz 100 seine bis dato höchste Weltranglistenplatzierung.[3]

Davis CupBearbeiten

2009 wurde er von Finnland für eine Davis-Cup Begegnung aufgeboten. Beim Spiel gegen Monaco gewann Laaksonen sein Spiel gegen Clément Morel in fünf Sätzen. 2012 wurde er erstmals von der Schweizer Davis-Cup-Mannschaft aufgeboten. Im Relegationsspiel gegen die Niederlande wurde er jedoch letztlich nicht eingesetzt. Im Erstrundenspiel des Davis Cup 2013 verlor Laaksonen sein erstes Spiel gegen Tomáš Berdych vom Titelverteidiger Tschechien in vier Sätzen.

Im September 2016 trug Laaksonen entscheidend zum Verbleib der Schweizer Mannschaft in der Weltgruppe bei, indem er eines seiner beiden Einzel und das Doppel an der Seite von Adrien Bossel gewann.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (6)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. November 2015 Vereinigte Staaten  Champaign (1) Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  Taylor Fritz 4:6, 6:2, 6:2
2. 12. September 2016 China Volksrepublik  Shanghai Hartplatz Chinesisch Taipeh  Jason Jung 6:3, 6:3
3. 20. November 2016 Vereinigte Staaten  Champaign (2) Hartplatz (i) Belgien  Ruben Bemelmans 7:5, 6:3
4. 17. Februar 2019 Thailand  Bangkok Hartplatz Israel  Dudi Sela 6:2, 6:4

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 14. Juli 2018 Schweden  Båstad Sand Finnland  Harri Heliövaara Tschechien  Zdeněk Kolář
Portugal  Gonçalo Oliveira
6:4, 6:3
2. 5. November 2018 Vereinigte Staaten  Charlottesville Hartplatz (i) Finnland  Harri Heliövaara Japan  Toshihide Matsui
Danemark  Frederik Nielsen
6:3, 6:4

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Philipp Rindlisbacher: Hoffnungsträger aus dem hohen Norden. In: Tagesanzeiger. 7. Februar 2012, abgerufen am 5. November 2018.
  2. Laaksonen Defends Champaign Challenger Title. In: tennis-tourtalk.com. 21. November 2016, abgerufen am 5. November 2018 (englisch).
  3. Laaksonen: «Die Top 100 waren immer ein Traum». In: Berner Zeitung. 27. Juli 2017, abgerufen am 5. November 2018.