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Hendrik van den Bussche (* 4. Mai 1945 in Denderbelle, Belgien) ist ein deutsch-belgischer Mediziner und Medizinhistoriker.

LebenBearbeiten

Hendrik van den Bussche studierte von 1962 bis 1969 Humanmedizin an der Katholischen Universität Löwen in Belgien. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Instituten der Universitäten München, Ulm und Frankfurt tätig. Von 1975 bis 1992 lehrte er als Professor für Hochschuldidaktik der Medizin an der Universität Hamburg. 1993 wurde er zum Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg ernannt. Von 2003 bis 2006 war van den Bussche Prodekan für Lehre der Medizinischen Fakultät an der Universität Hamburg, von 2007 bis 2010 wirkte er als stellvertretender Ärztlicher Direktor des Zentrum für Psychosoziale Medizin in Eppendorf. Seit 2011 ist er im Ruhestand.

Neben seiner Tätigkeit als Hochschuldidaktiker und Mediziner ist van den Bussche auch als Medizinhistoriker, insbesondere als Experte zur Geschichte der Medizinischen Fakultät Hamburg, hervorgetreten.

WerkeBearbeiten

  • Hendrik van den Bussche: Die Hamburger Universitätsmedizin im Nationalsozialismus. Dietrich Reimer Verlag 2014, ISBN 978-3-496-02870-3.
  • Hendrik van den Bussche: Im Dienste der „Volksgemeinschaft“: Studienreform im Nationalsozialismus am Beispiel der ärztlichen Ausbildung, Dietrich Reimer Verlag, Berlin/Hamburg 1989.

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten