Helmut Oberdieck

Helmut Oberdieck (* 28. Juni 1918; † 8. Oktober 2011 in Düsseldorf) war ein deutscher Masseur, Physiotherapeut, Leichtathlet, Leichtathletiktrainer und Künstler.

LebenBearbeiten

In der Kriegsgefangenschaft stellte Oberdieck fest, dass er heilende Hände hätte, ließ sich Anfang der 1950er Jahre zum Masseur ausbilden und betrieb eine erfolgreiche Praxis in Düsseldorf. Als Masseur u. a. von Maria Jeibmann kam er zum Deutschen Leichtathletik-Verband, für den er über zehn Jahre die Nationalmannschaft betreute, u. a. bei den Olympischen Spielen von 1960 bis 1972. Er publizierte seine durch amerikanische Erfahrungen erweiterten Kenntnisse.[1][2] Frühzeitig arbeitete er auch mit Krafttrainingsgeräten in der Rehabilitation. Er gründete und betreute die Leichtathletikabteilung des TuS 1897 Baumberg, trainierte erfolgreich Leichtathleten,[3] beteiligte sich in der Altersklasse an Langstrecken-Gehwettbewerben, malte in Düsseldorf eine Kirche aus und hatte verschiedene Ausstellungen seiner Werke.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Arnd Krüger, Helmut Oberdieck: Kleiner Ratgeber für Leichtathletik-Verletzungen. Bartels & Wernitz, Berlin 1975, ISBN 3-87039-955-4.
  2. Arnd Krüger, Helmut Oberdieck: Guide to track and field injuries. Tafnews Press, Los Altos, Calif. 1978, ISBN 0-911520-85-6.
  3. Helmut Oberdieck ist tot! In: ART-Duesseldorf.de. Archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 9. Juni 2016.