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Helma Lehmann (* 23. Juni 1953 in Plaue als Helma Mähren) ist eine ehemalige Ruderin aus der Deutschen Demokratischen Republik, die für den SC Dynamo Berlin antrat. 1976 gewann sie mit dem Achter die olympische Goldmedaille.

Helma Mähren[Anm. 1] belegte 1973 bei den Europameisterschaften in Moskau mit dem DDR-Achter den zweiten Platz hinter dem Boot aus der Sowjetunion. Ab 1974 trat sie als Helma Lehmann an. Bei den Weltmeisterschaften 1974 in Luzern gewann der Achter aus der DDR den Weltmeistertitel in der Besetzung Doris Mosig, Gunhild Blanke, Irina Müller, Brigitte Ahrenholz, Bianka Schwede, Ilona Richter, Henrietta Dobler, Helma Lehmann und Steuerfrau Sabine Brincker. Damit hatte der DDR-Achter den ersten Weltmeistertitel überhaupt gewonnen. 1975 gewann der DDR-Achter auch den zweiten Weltmeistertitel, allerdings war Helma Lehmann nicht dabei. Zusammen mit Henrietta Dobler, Dagmar Bauer, Irina Müller und Sabine Brincker gewann sie bei den Ruder-Weltmeisterschaften 1975 in Nottingham den Titel im Vierer mit Steuerfrau. Bei der olympischen Premiere im Frauenrudern 1976 in Montreal saß Helma Lehmann wieder im Achter. In der Besetzung Viola Goretzki, Christiane Knetsch, Ilona Richter, Brigitte Ahrenholz, Monika Kallies, Henrietta Ebert, Helma Lehmann, Irina Müller und Steuerfrau Marina Wilke gewann der DDR-Achter auch die erste olympische Goldmedaille im Achter.

Für ihre sportlichen Erfolge wurde sie 1974 und 1976 mit dem Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet.[1][2]

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AnmerkungenBearbeiten

  1. Volker Kluge schreibt im Eintrag zu Helma Lehmann, dass „Heike Lehmann“ 1973 Vizeeuropameisterin wurde. Laut der Besetzung in der verlinkten Quelle zu Europameisterschaften war weder Heike noch Helma Lehmann Mitglied des DDR-Achters 1973. Es handelt sich um Helma Mähren, die 1974 heiratete, auch wenn weder Volker Kluge noch die Seite sports-reference einen Geburtsnamen erwähnen.

LiteraturBearbeiten

  • Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler. Die 1000 erfolgreichsten und populärsten Sportlerinnen und Sportler aus der DDR, ihre Erfolge und Biographien. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-348-9, Seite 236.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neues Deutschland, 30. November 1974, S. 2
  2. Von der Ehrung für die Olympiamannschaft der DDR. Hohe staatliche Auszeichnungen verliehen. Vaterländischer Verdienstorden in Silber. In: Neues Deutschland. ZEFYS Zeitungsportal der Staatsbibliothek zu Berlin, 10. September 1976, S. 4, abgerufen am 10. April 2018 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).