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Hellbound – Hellraiser II

Film von Tony Randel (1989)

Hellbound – Hellraiser II ist die erste Fortsetzung von Hellraiser – Das Tor zur Hölle.

Filmdaten
Deutscher TitelHellbound – Hellraiser II
OriginaltitelHellbound – Hellraiser II
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1988
Länge99 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieTony Randel
DrehbuchClive Barker
Peter Atkins
ProduktionChristopher Figg
MusikChristopher Young
KameraRobin Vidgeon
SchnittRichard Marden
Besetzung
Chronologie

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Hellraiser – Das Tor zur Hölle

Inhaltsverzeichnis

InhaltBearbeiten

Nach den Ereignissen des ersten Teils erwacht Kirsty Cotton in einer psychiatrischen Klinik, die von Dr. Philip Channard geführt wird. Dieser will die Geheimnisse des Würfels und der Zenobiten ergründen, denen er seit Jahren nachforscht. Aus diesem Grund opfert er einen seiner Patienten an die Zenobiten, den er an jene Matratze bindet, auf welcher einst Julia Cotton starb. Durch dieses Opfer beginnt Julia, sich einen neuen Körper zu bilden, wobei sie von Channard unterstützt wird. Mit ihrer Hilfe will der Gehirnchirurg die Hölle erforschen. Kirsty hingegen möchte ihren getöteten Vater aus der Hölle befreien, von dem sie meint, einen Hilferuf erhalten zu haben. Als der Psychiater schließlich die Pforten der Hölle öffnet, macht sich Kirsty zusammen mit der begabten Tiffany, einer weiteren Patientin von Dr. Channard, auf den Weg, ihren Vater zu befreien. Dabei geraten die beiden jungen Frauen in einen Albtraum, während dessen sie von den Bewohnern der Hölle genarrt und von ihren Gegnern und den Zenobiten verfolgt werden. Als Channard von den Zenobiten zu einem der ihren gemacht wird, gerät schließlich alles außer Kontrolle.

WissenswertesBearbeiten

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  • Pinhead erscheint in diesem Teil auch in seiner einst menschlichen Gestalt des Captain Elliot Spencer.
  • Der Film spielte in den USA über 11 Millionen Dollar ein.[2]
  • Christopher Youngs Filmmusik wurde von den Münchner Symphonikern eingespielt.
  • Die einzige offizielle deutsche VHS-Fassung ist gegenüber dem Original aufgrund der Zensur stark gekürzt. So fehlen in der Summe fast zehn Minuten, was das Nachvollziehen der erzählten Geschichte einschränkt. Ungeschnittene Versionen auf VHS bzw. DVD sind daher auch nur als Bootlegs im Umlauf. Allerdings veröffentlicht BMV-Medien im Sommer 2011 den Film, ebenso wie seinen Vorgänger, ungekürzt auf BluRay.
  • Im November 2014 wurde der Film in Deutschland von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vom Index gestrichen.[3]

KritikenBearbeiten

Trotz seines Erfolges bei Genrefans fielen Kritiken zum Film eher schlecht aus:

Roger Ebert, Chicago Sun-Times, der sich bereits zu Teil 1 überaus negativ äußerte,[4] kritisierte, dass auch Hellraiser II u. a. gegen „Grundregeln einer Storykonstruktion verstoße“.[5]

„Alles in allem enthält Hellraiser II dieselbe Art von Surrealismus wie der erste Teil, treibt ihn sogar noch weiter, was jedoch auf Kosten des Plots geschieht. Wem dies nichts ausmacht, wird von diesem B-Movie begeistert sein.“

Thomas Vesely, allesfilm.com[6]

„Ein effektüberladener Horrorfilm, der in eine unlogische Blutorgie mit zahlreichen Geschmacklosigkeiten abgleitet. Auch für hartgesottene Genre-Fans an der Grenze des Erträglichen.“

„Trotz aller vordergründigen Blutexzesse stellen die Hellraiser-Filme auch einen der wirklich phantasievollen und innovativen Einstiege in das Genre dar. Die äusserst blutigen und realistischen Spezial-Effekte, welche in der deutschen Fassung erheblich gemindert sind, sind neben der von vielen Produktionsdesignern hergestellten Höllenwelt die optischen Höhepunkte des zudem noch sehr spannenden zweiten Teils.“

Trebbin, Frank: Die Angst sitzt neben dir, 1998, ISBN 3-929234-03-3

AuszeichnungenBearbeiten

  • Christopher Young gewann 1990 einen Saturn Award für seine Filmmusik. In den Kategorien Bester Horrorfilm und Beste Nebendarstellerin (Clare Higgins) wurde Hellbound – Hellraiser II ebenfalls für den Preis nominiert, konnte dort das Rennen jedoch nicht für sich entscheiden.
  • Für den International Fantasy Film Award erhielt der Film eine Nominierung als Bester Film.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten