Heinrich Beisenherz

deutscher Filmarchitekt und Kunstmaler

Heinrich Beisenherz (* 5. März 1891 in Dortmund; † 24. März 1977 in Wiesbaden) war ein deutscher Filmarchitekt und Maler.

LebenBearbeiten

Der Sohn eines Tischlermeisters hatte nach seiner Ausbildung zum Kunstmaler im Bereich Kunstgewerbe und Dekorative Malerei gearbeitet, unterbrochen nur vom Militärdienst in den Jahren 1913 bis 1917.

1920 wechselte Beisenherz zur Filmbranche. Anfang der 1920er Jahre stattete er erstmals einige Filme aus, blieb aber weiterhin auch als Kunstmaler tätig, ehe er zu Beginn der 1930er Jahre zum Kinofilm zurückkehrte. Für ihn schuf er die Dekorationen zu Lustspielen von und mit Heinz Rühmann aber auch zu NS-Propagandastreifen wie Wunschkonzert und Spähtrupp Hallgarten. Zwischen 1939 und 1945 sowie 1952 arbeitete er regelmäßig mit dem Kollegen Alfred Bütow zusammen.

Beisenherz’ Nachkriegs-Œuvre ist nahezu bedeutungslos.

FilmografieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 1: A – C. Erik Aaes – Jack Carson. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 310.

WeblinksBearbeiten