Heiligendamm

Seebad, Ortsteil von Bad Doberan

Koordinaten: 54° 9′ N, 11° 51′ O

Karte: Mecklenburg-Vorpommern
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Heiligendamm
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Mecklenburg-Vorpommern
Panoramablick auf das Kurhaus, 2007

Heiligendamm (niederdeutsch Hilligendamm) ist ein Stadtteil von Bad Doberan an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in der Mecklenburger Bucht. Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und Kontinentaleuropas, bereits 1793 erfolgte die Gründung. Der Ort wird aufgrund der von der See aus sichtbaren weißen Häuserreihe in Strandnähe auch die „Weiße Stadt am Meer“ genannt. 2004 wurde Heiligendamm als Seeheilbad anerkannt. Durch den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni 2007 erlangte der Ort internationale Bekanntheit.

Das Seebad als Ortsteil hat etwa 300 Einwohner,[1] die Stadt Bad Doberan hatte Ende 2013 insgesamt 11.607 Einwohner.[2]

Heiligendamm ist an den Ostseeküsten-Radweg bzw. die europäische EuroVelo-Route EV 10 angeschlossen.[3]

GeschichteBearbeiten

 
Grand Hotel, Perlenkette (Promenadenvillen) und Strand

Der Ortsname Heiligendamm stammt von dem sogenannten Heiligen Damm, einer aus glatten, locker liegenden und eigentümlich gefärbten und gebildeten Kieseln bestehenden, 3–5 m hohen, etwa 30 m breiten und 4 km langen Erhöhung an der Ostsee.[4] Obwohl es sich bei dieser natürlichen Ablagerung in Wirklichkeit um von der Meeresflut bloßgelegten Moränenschutt der Eiszeit handelt,[5] entstand die Sage, die Zisterziensermönche von Doberan hätten bei Sturmflut gebetet und daraufhin sei der Heilige Damm von den erregten Ostseefluten aufgetürmt worden.[6]

Im Mittelalter war der Conventer See noch eine offene Meeresbucht. Tatsächlich ist der Heilige Damm in seiner heutigen Form bei einer Sturmflut im frühen 15. Jahrhundert entstanden.[7] Entgegen manchen Darstellungen war der Conventer See jedoch nicht der Auslauf eines bei Schwaan entstehenden Nebenarms der Warnow.[8]

GründungBearbeiten

 
Gedenkstein: „Friedrich Franz I. gründete hier Deutschlands erstes Seebad – 1793“
 
Blick um 1841

Die Gründung des Seebads Heiligendamm – im Volksmund der Region kurz „Der Damm“ genannt – erfolgte 1793 durch Friedrich Franz I., Großherzog von Mecklenburg; es wurde als solches von der großherzoglichen Domänenkasse verwaltet.[5] Den eigentlichen Anstoß für die Gründung dieses ersten deutschen Seebades gab Georg Christoph Lichtenberg, damals Professor für Mathematik und Physik, als er im Göttinger Jahreskalender für das Jahr 1793 in einem Beitrag über den Nutzen des Badens im Meereswasser die Frage stellte: "Warum hat Deutschland noch kein Seebad?"[9] Bereits am 22. Juli 1793 wurde der Beschluss gefasst, am ‚Heiligen Damm‘ ein Seebad zu errichten. Nachdem er Lichtenbergs Artikel gelesen hatte, ermunterte der Leibarzt des mecklenburgischen Herzogs, Dr. Samuel Gottlieb Vogel, diesen zu dem Gründungsschritt. Er erhielt den Auftrag, die nötigen Pläne zu entwerfen, die er schon im August vorlegen konnte. Vorbild waren ihm dabei die südenglischen Seebäder und das deutsche Bad Pyrmont. Schon am 9. September 1793 soll dann der Herzog mit einigen Kammerherren nahe dem Heiligen Damm in der Ostsee gebadet haben.[10] Sein Leibarzt Dr. Vogel befand sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit dem Planungsleiter Johann Christoph Heinrich von Seydewitz auf einer Studienreise, um in anderen Badeorten, so auch in Bad Pyrmont, ein Bild von bereits bestehenden Badeeinrichtungen zu erhalten. Auf dem Rückweg machten sie bei Lichtenberg in Göttingen halt, um Informationen über englische Seebäder einzuholen. Das erste Badehaus am Heiligen Damm wurde am 21. September desselben Jahres in Betrieb genommen. Die erste Badesaison von 1794 eröffnete dann der Herzog als erster Badegast mit seinem Hofstaat. Zur Finanzierung verkaufte er dem König von Oranien tausend Männer für dessen Heer.[11]

Vogel wollte die „außer Zweifel gesetzte heilsame Wirkung des Badens im Seewasser in sehr vielen Schwachheiten und Kränklichkeiten des Körpers“ nutzen. Dies sollte nun auch in Heiligendamm möglich sein. Im Ort erinnert ein mächtiger Granitblock an die Gründung Heilgendamms als des ersten Seebads in Deutschland. Die folgenden 80 Jahre blieb Heiligendamm mit allen Einrichtungen Teil des großherzoglichen Domaniums und stand direkt unter der Aufsicht der großherzoglichen Behörden. Die Aufnahme der Badegäste und die Restauration waren einem Pächter überlassen; die Preise wurden ihm im Pachtcontract vorgeschrieben. Die „obere Leitung des ganzen Etablissements, wie auch Alles, was in Doberan in die Badeangelegenheiten einschlägt“, oblag dem „Großherzoglichen Bade-Intendanten“.[12] Fast zwei Jahrzehnte hatte Hermann von Suckow diese Stellung inne.

Johann Christoph Heinrich von Seydewitz, Carl Theodor Severin, Georg Adolph Demmler und andere mecklenburgische Baumeister schufen zwischen 1793 und 1870 ein klassizistisches imposantes Gesamtkunstwerk aus Logier-, Bade- und Gesellschaftshäusern. Dies brachte dem Ort später den Beinamen „Weiße Stadt am Meer“ ein und begründete seinen Ruf als das schönste Seebad Deutschlands. Die Inschrift „Heic te laetitia invitat post balnea sanum“ („Hier empfängt dich Freude, entsteigst du gesundet dem Bade“)[13] am Giebel des von Baumeister Severin zwischen 1814 und 1816 errichteten Kurhauses wurde zum Leitspruch für das Leben im eleganten Badeort Heiligendamm.

Im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Bad vom europäischen Hochadel frequentiert. Die Zeit, während der mecklenburgische Hof anwesend war, bildete die Höhe der Saison. Unterhaltung gewährten Konzerte, Tanzabende, Kinderfeste, Spiel- und Sportplätze, Segel- und Rudersport sowie Ende Juli das Doberaner Pferderennen und im Anschluss daran ein vielbesuchtes internationales Tennisturnier, an dem auch der Hof teilnahm. Im Jahr 1908 hatte Heiligendamm 2480 Kurgäste.[5]

Dafür, dass Friedrich Schiller, Marcel Proust oder Franz Kafka Urlaub in Heiligendamm gemacht haben sollen, fehlen die Belege im Gästebuch. Dagegen war Rainer Maria Rilke unter den Gästen.[14] Das Gerücht, der russische Zar sei hier Kurgast gewesen, ist falsch. Möglicherweise war die russische Großfürstin Maria Alexandrowna Romanowa zu Besuch; selbst das ist unbestätigt.

Kaiserreich, Weimarer Republik und Zeit des NationalsozialismusBearbeiten

 
Große Panoramaansicht von Heiligendamm. Holzschnitt, 1887

Im Jahr 1872 kaufte eine Aktiengesellschaft die Anlage für 500.000 Taler. 1885 wurde der Aktionär Rittmeister a. D. Otto Baron von Kahlden Alleineigentümer. Um 1910 verkaufte dessen Sohn Rudolf das Unternehmen an Walter John, den Neffen der Bestseller-Autorin E. Marlitt (1825–1887). Dieser führte das Seebad in den Konkurs und schließlich in die Zwangsversteigerung. Um diese Zeit bestand das Seebad aus einem Kurhaus nebst 16 dazugehörigen Pensionshäusern und Villen (mit etwa 200 Zimmern und Wohnungen), drei großherzoglichen Villen und einigen Gasthöfen und Privathäusern; den Mittelpunkt bildete der hart am Strand liegende Kurplatz mit Seesteg und fester Landungsbrücke für Passagierschiffe.[5] Drei Hamburger Gläubiger und ein Leipziger Großhändler boten 1,5 Millionen Mark und gründeten die Ostseebad Heiligendamm GmbH. Im Ersten Weltkrieg geriet dann diese GmbH, die allmählich hoch verschuldet war, schrittweise in den Besitz des Bankhauses Louis Wolff. Im Jahr 1924 übernahm der Bankier Oskar Adolf Baron von Rosenberg sämtliche Anteile an der GmbH und rettete sie dadurch. Im Jahr 1939 wurde das Bad für Heereszwecke beschlagnahmt und als Reserve-Lazarett genutzt. 1941 zahlte das Deutsche Reich an die Dresdner Bank, die im Zuge einer schleichenden Arisierung die Kontrolle über die Heiligendamm-GmbH übernommen hatte, 1,7 Millionen Reichsmark für alle Immobilien.[15] Erst im Jahr 2007 wurden die Hintergründe über die in der Nazi-Zeit erfolgte schleichende Arisierung wieder bekannt, wonach die Nazis den Bankier Baron von Rosenberg und dessen Nachkommen schrittweise um ihren Besitz Heiligendamms gebracht hätten, weshalb sich die Jewish Claims Conference des „Vorgangs Heiligendamm“ angenommen hat. Im Erfolgsfall könnten mögliche Rosenberg-Erben von der Bundesregierung Schadenersatz einfordern. Der Verkehrswert Heiligendamms wurde auf 500 Millionen D-Mark geschätzt, dem ein Kaufpreis der Fundus-Gruppe von nur 18 Millionen DM gegenübersteht.[15]

1888 war eine Katholische Herz-Jesu-Kapelle im Wald bei Heiligendamm geweiht worden, die der Initiative des Kammerherrn von Suckow gegenüber dem Großherzog zu verdanken war. 1904 folgte die Einweihung einer Evangelischen Waldkirche. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Waldkirchen geplündert und zeigten in den folgenden Jahrzehnten deutliche Verfallserscheinungen.

 
Plan des Ostseebads Heiligendamm aus der Zeit um 1908, 10 Minuten Gehweg östlich des Kurhauses der idyllisch gelegene Teich Spiegelsee[5]

Als Sommerresidenz verblieb der herzöglichen Familie auch nach der Novemberrevolution das etwas abseits gelegene Demmlersche Alexandrinen-Cottage, das erst 1945 enteignet und 1947 in Volkseigentum überführt wurde.

1941 kaufte das Deutsche Reich das Seebad als Insolvenzobjekt. Die Kriegsmarine richtete am 1. Juli 1943 in den Villen die Marine-Kriegsschule Heiligendamm ein, eine Außenstelle der Marinekriegsschule Mürwik. An der Marineschule Heiligendamms wurden Vorbereitungslehrgänge für den Besuch der Marineschule in Flensburg-Mürwik abgehalten. Der 5. und 6. Lehrgang konnte noch bis zum 11. April 1945 abgeschlossen werden. In den wirren des Zweiten Weltkrieges löste der Schulkommandeur, der Kapitän zur See Hans Bartel, die Marineschule Heiligendamm auf. Aus dem Reststamm der Schule, Ausbilder, Unteroffiziere und Offiziere, wurde am 18. April 1945 sodann die „Einsatzgruppe Kpt.z.S. (Ing) Bartel“ gebildet, welche vorgesehen war Rostock und Wismar mit Panzerfäusten zu verteidigen. Kapitän Bartel segelte aber stattdessen von Wismar aus mit dem Sonderkommando auf einen Frachter nach Kappeln, einem Ort dreißig Kilometer entfernt vom Sonderbereich Mürwik, in dem sich in den letzten Kriegstagen die letzte Reichsregierung unter Karl Dönitz ansiedelte.[16][17]

DDR-Zeit und Vereinigtes DeutschlandBearbeiten

 
Die „Burg Hohenzollern“[18]
 
Luftbild vom Kurhaus und den umgebenden Bauten am Strand (heute Grand Hotel Heiligendamm)
 
Blick von der Seebrücke auf Heiligendamm

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Heiligendamm im Besitz der Regierung der DDR. Seit 1949 wurden dort an der Fachschule für angewandte Kunst (FAK) Innenarchitekten, Möbeldesigner, Produktdesigner, Grafikdesigner und Schmuckdesigner ausgebildet. Rund 1.500 Studentinnen und Studenten absolvierten bis zum Sommer 2000 die Schule in Heiligendamm. Seit dem Wintersemester 2000/2001 residiert der Fachbereich Design/Innenarchitektur der Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Wismar auf dem Campus der Hochschule Wismar.

In der DDR beherbergte das Gebäude der Fachschule für angewandte Kunst Wismar-Heiligendamm während der Semesterferien im Sommer die Kinderferienlager des Ministeriums für Kultur der DDR (MfK). Jeweils drei Wochen erholten sich Kinder aus Berlin sowie sorbische (über die Domowina) und tschechoslowakische Kinder (Kulturministerium der ČSSR) in Heiligendamm. Im Sommer 1990 fanden die letzten beiden Durchgänge statt.

Im Jahr 1996 erwarb die Entwicklungsgesellschaft Entwicklungs Company Heiligendamm (ECH) – ein zur Fundus-Gruppe gehörendes Unternehmen – für 18 Millionen D-Mark den historischen Ortskern, der seit 1992 von der Bundesvermögensverwaltung im Auftrag der Bundesregierung, der neuen Eigentümerin, zum Verkauf ausgeschrieben war. Unter Projektentwickler Anno August Jagdfeld aus Aachen wurden fünf der historischen Gebäude restauriert und zur 5-Sterne-plus-Hotelanlage Kempinski Grand Hotel Heiligendamm ausgebaut, die im Frühjahr 2003 eröffnete. Am 13. Juli 2006 übernachtete der US-amerikanische Präsident George W. Bush nach seinem Besuch Stralsunds in Heiligendamm.

Vom 6. bis zum 8. Juni 2007 fand der G8-Gipfel in Heiligendamm statt. Hierzu wurden ca. 13 Kilometer Absperrungen gebaut, die bis weit in die Ostsee hineinreichten.[19] Diese Absperrungen wurden nach dem Gipfel wieder entfernt.[20] Für den Gipfel wurde auch die historische Villa Perle abgerissen, die sich in unmittelbarer Strandnähe südlich des Großen Stegs befand (siehe Plan des Ostseebads von ca. 1908 in diesem Artikel) und 2013 rekonstruiert wurde.

Die Entwicklung Heiligendamms in den Jahren vor 2009 führte zu unterschiedlichen Auffassungen der Hotelbetreiber, Einwohner, Gäste und Lokalpolitiker. Durch die unterschiedlichen Auffassungen und Nachbesserungsbegehren der Vertragspartner ist die Sanierung ins Stocken geraten.[21] Im Februar 2009 ist die Kempinski-Gruppe aus dem Projekt ausgestiegen und hat den Betrieb des Hotels eingestellt. Seitdem wird das Hotel von den Eigentümern selbst betrieben. Die Kündigung war von zahlreichen öffentlichen gegenseitigen Vorwürfen gekennzeichnet. Ende Februar 2012 meldete die „Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG“ beim Amtsgericht Aachen Insolvenz an.[22]

Im Sommer 2010 begann die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm mit dem Wiederaufbau des einstigen Logierhauses Villa Perle. Insgesamt sollen sieben denkmalgeschützte Villen der so genannten Perlenkette für rund 70 Mio. Euro wiederhergestellt bzw. historisch getreu nachgebaut werden. Finanziert werden soll das Vorhaben über den Verkauf von Ferienwohnungen, die in den Villen eingerichtet werden sollen.[23]

Nach der Insolvenz des Grand Hotel Heiligendamm im Februar 2012 wurde es im Juli 2013 von dem Hannoveraner Steuerberater Paul Morzynski erworben, der den Hotelbetrieb fortführen und das Hotel vorsichtig um- und ausbauen will.[24]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Sehenswert ist der klassizistische Ortskern. Die Zugangsmöglichkeiten zu Teilen des Geländes, die unter anderem für den Hotelbetrieb genutzt werden oder in Privatbesitz befindlich sind, sind durch Einzäunungen beschränkt.

Durch Heiligendamm fährt die Schmalspurbahn Bäderbahn Molli von Kühlungsborn nach Bad Doberan. Die Strecke zwischen Bad Doberan und Heiligendamm wurde 1886 gebaut. Die Evangelische Waldkirche wurde nach der politischen Wende saniert, die Katholische Herz-Jesu-Kapelle befindet sich 2010 äußerlich und im Inneren noch im unsanierten Zustand. 2001 wurde das Kirchengestühl gestohlen. Außerdem besitzt Heiligendamm eine 200 Meter weit auf die Ostsee führende Seebrücke.[25]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Friedrich Compart: Geschichte des Klosters Doberan. Rostock 1872, Godewind, Börgerende-Rethwisch 2004 (Reprint), ISBN 978-3-938347-07-2.
  • Hans-Jürgen Herbst: Die Reise eines Gesunden in die Seebäder Swinemünde, Putbus und Doberan. Godewind, Wismar 1823, 2005 (Bearb. Neuaufl.), ISBN 978-3-938347-73-7.
  • Heinrich Hesse: Die Geschichte von Doberan-Heiligendamm. Godewind Verlag, Wismar 1838, 2004 (Bearb. Neuauflage), ISBN 978-3-938347-09-6.
  • Adolf Nizze: Doberan-Heiligendamm. Geschichte des ersten deutschen Seebades. Godewind Verlag, Wismar 1823, 2004 (Bearb. Neuauflage), ISBN 978-3-938347-23-2.
  • Peter Schubert: Die heikle Geschichte Heiligendamms – wem gehört das berühmte Bad an der Ostsee? In: Welt am Sonntag. 3. Juni 2007.
  • Hans Thielcke: Die Bauten des Seebades Doberan – Heiligendamm um 1800 und Ihr Baumeister Severin. Godewind, Wismar 1917, 2004 (Reprint). ISBN 978-3-938347-90-4
  • Samuel G. Vogel: Allgemeine Baderegeln zum Gebrauche für Badelustige überhaupt und diejenigen insbesondere, welche sich des Seebades in Doberan bedienen. Godewind, Börgerende-Rethwisch 1817, 2004 (Bearb. Neuauflage), ISBN 978-3-938347-88-1.
  • Gerhard Ringeling: Bad Doberan mit seinem Ostseebad Heiligendamm, 1936
  • Thomas Grundner, Joachim Skerl: Heiligendamm, Hinstorff Verlag

FilmBearbeiten

Heiligendamm und das Grand Hotel sind immer wieder Drehort für Filmprojekte.

2009 wurde im Grand Hotel und der Evangelische Kirche Heiligendamm die Folge Alles Böse zum Hochzeitstag, der bekannten ARD-Fernsehserie Mord in bester Gesellschaft, gedreht. 2016 wurde auf dem Gelände des Grand Hotel und der Seebrücke der TV-Kriminalfilm Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten gedreht.

2020 Heiligendamm: Zwischen Luxus und Baustelle. NDR – die Nordstory, Sendung 14. August 2020.

WeblinksBearbeiten

Commons: Heiligendamm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Heiligendamm – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Daten und Fakten: Stadt Bad Doberan (Memento vom 13. Mai 2016 im Internet Archive), abgerufen am 29. November 2014
  2. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011)
  3. Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Ostseeküsten-Radweg. In: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (auf-nach-mv.de [abgerufen am 12. Mai 2017]).
  4. Doberan. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 5, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 16.
  5. a b c d e Ostseebäder und Städte der Ostseeküste, Meyers Reisebücher, Bibliographisches Institut, 4. Auflage, Leipzig und Wien 1910, S. 229–232.
  6. Eugen Geinitz: Der Conventer See bei Doberan. Rostock, Leopold, 1898. S. 8
  7. Sven Wichert: Das Zisterzienserkloster Doberan im Mittelalter. Lukas Verlag, 2000, S. 22, ISBN 978-3-931836-34-4
  8. Eugen Geinitz: Der Conventer See bei Doberan. Rostock, Leopold, 1898. S. 5.
  9. Georg Christoph Lichtenberg: Warum hat Deutschland noch kein öffentliches Seebad? In: Göttinger Jahreskalender 1793, Verlag Johann Christian Dietrich, Göttingen 1792.
  10. Friedrich Rochow, Klaus Havemann, Bad Doberan - Heiligendamm, Droste Verlag 1993
  11. Till Briegleb: Ganz schön ruinös. In: mare, No. 98, S. 88 ff.
  12. Nach A. Kortüm: Das Doberaner Seebad Der heilige Damm, seine Curmittel und ihre Verwendung. Stiller, Rostock 1858 (Digitalisat), S. 134
  13. welt.de: Ein letztes Mal Luxus im Grand Hotel Heiligendamm
  14. Till Briegleb: Ganz schön ruinös. In: mare No. 98, S. 87
  15. a b Peter Schubert: Die heikle Geschichte Heiligendamms.
  16. Ostsee-Zeitung: Traumhaftes Hotelwar Marineschule, 5./6. Mai 2007; abgerufen am: 17. Oktober 2019
  17. Kappeln in den Wirren der Kapitulation im Mai 1945, abgerufen am 17. Oktober 2017
  18. vgl. Burg Hohenzollern, Baden-Württemberg
  19. Andreas Frost: Heiligendamm wird eingezäunt (Memento vom 4. November 2006 im Internet Archive). In: Der Tagesspiegel. 16. Oktober 2006.
  20. Daniel Schulz: Drei-Tage-Zaun am Ostseestrand. In: taz. 6. Februar 2007.
  21. Ungebrochenes Interesse an Heiligendamm: (Memento vom 8. September 2009 im Internet Archive). In: Stams.
  22. Grand Hotel Heiligendamm ist insolvent, t-online.de von dapd und AFP, 28. Februar 2012, abgerufen 19.56 Uhr
  23. Newsletter IZ aktuell der Immobilien Zeitung vom 5. Juli 2010
  24. Luxusherberge: Steuerberater kauft Grand Hotel Heiligendamm. In: Spiegel Online. 1. August 2013, abgerufen am 1. August 2013.
  25. Ostsee-Zeitung:@1@2Vorlage:Toter Link/www.ostsee-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)