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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heek
Heek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heek hervorgehoben

Koordinaten: 52° 7′ N, 7° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Borken
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 69,43 km2
Einwohner: 8681 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km2
Postleitzahl: 48619
Vorwahl: 02568
Kfz-Kennzeichen: BOR, AH, BOH
Gemeindeschlüssel: 05 5 54 024
Gemeindegliederung: 2 Dörfer und 5 Bauerschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 60
48619 Heek
Website: www.heek.de
Bürgermeister: Franz-Josef Weilinghoff (parteilos)
Lage der Gemeinde Heek im Kreis Borken
Kreis BorkenNordrhein-WestfalenKreis KleveKreis WeselKreis CoesfeldKreis CoesfeldNiedersachsenKreis SteinfurtNiederlandeRaesfeldHeidenRhedeBocholtBorkenRekenVelenStadtlohnHeekAhausGescherLegdenSchöppingenGronauVredenSüdlohnIsselburgKarte
Über dieses Bild
Ortsteile (rot) und Bauerschaften (orange) von Heek
Ortsteile von Heek
Heek, Kirche

Heek ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland im Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen.

GeographieBearbeiten

NachbargemeindenBearbeiten

Heek grenzt an Ahaus, Gronau, Legden, Metelen, Ochtrup und Schöppingen.

Zur Entwicklung des Postwesens Epe, Gronau, Nienborg und Schöppingen siehe: Postgeschichte von Steinfurt.

StadtgliederungBearbeiten

Zum Ortsteil Heek gehören die beiden Bauerschaften Ahle und Averbeck und zum Ortsteil Nienborg die Bauerschaften Ammert, Callenbeck, Wext, Wichum.

EinwohnerzahlenBearbeiten

  • Averbeck: 236
  • Callenbeck: 69
  • Heek (inkl. Ahle): 5374
  • Nienborg: 3057
  • Wext: 217
  • Wichum: 85

(Stand: 24. August 2009).

GeschichteBearbeiten

Gebildet wurde die Gemeinde aus den beiden vormaligen Gemeinden Heek und Nienborg, die am 1. Juli 1969 zur neuen Gemeinde Heek zusammengeschlossen wurden.[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Aufgrund der Wahl vom 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Aufteilung im Gemeinderat:

BürgermeisterBearbeiten

Bei der Wahl 2014 konnte sich Franz-Josef Weilinghoff (parteilos, von der SPD unterstützt) mit 58 % der Stimmen gegen Amtsinhaber Ulrich Helmich (CDU) durchsetzen.

Wappen, Banner und FlaggeBearbeiten

Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 10. Juli 1972 das Recht zur Führung eines Wappens, einer Flagge, eines Banners und eines Dienstsiegels verliehen worden.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Rot zu Gold (Gelb) gespalten; vorne stehend ein goldener (gelber) Bischof mit Stab in der Rechten, Buch und Kirchenmodell in der Linken, zu seinen Füßen eine goldene (gelbe) Gans, hinten eine rote Zinnenmauer mit schwarzem Doppeltor, beseitet von je einer schwarzen Fensteröffnung, darauf ein roter Turm mit Haubendach und Zinnengalerie und drei übereinander angeordneten schwarzen Fenstern.“

Das Wappen der neuen Gemeinde Heek ist eine Kombination aus dem 1937 genehmigten Wappen von Heek und Nienborg. Die Figur des heiligen Bischofs Ludger, jedoch in Gold statt Silber und nur mit einer Gans zu seinen Füßen sowie den Burgturm über einer Zinnenmauer, welcher auf ein Siegel der Burgmänner der Landesburg Nienborg aus dem Ende des 13. Jahrhunderts zurückgeht. Die Farben entsprechen denen des Stiftes Münster.[3]

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Beschreibung des Banners: „Das Banner ist in zwei gleich breiten Bahnen von Gelb zu Rot längsgestreift und zeigt in der Mitte der oberen Hälfte den Wappenschild der Gemeinde.“[4]

FlaggeBearbeiten

Beschreibung der Flagge: „Die Hissflagge ist in zwei gleich breiten Bahnen von Gelb zu Rot längsgestreift (gemeint ist quergestreift) und zeigt in der Mitte den Wappenschild der Gemeinde.“

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

  • Burg Nienborg, eine ehemalige Burg im Ortsteil Nienborg. Im sog. Langen Haus ist heute die Musikakademie des Landes Nordrhein-Westfalen untergebracht. Das Hohe Haus sowie die Keppelborg befinden sich in Privatbesitz. In beiden Gebäuden besteht die Möglichkeit zur Übernachtung.
  • Die neugotische Heilig-Kreuz-Kirche mit großen, farbenprächtigen Fenster von den Glasmalern von der Forst aus Münster und Derix aus Kevelaer sowie der Pietà von 1407, einer Skulptur aus Baumberger Sandstein in der Turmkapelle.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Heek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2018 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. September 2018. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 94.
  3. Wappen der Gemeinden des Kreises Borken. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 25. Januar 2013; abgerufen am 16. Februar 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-borken.de
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Heek, § 2. (PDF; 47 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 15. März 2013; abgerufen am 16. Februar 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heek.de