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Als Hautboist (gesprochen: „Oboist“) wurde zuerst ein Oboenbläser bezeichnet (nach hautbois, der Bezeichnung der Oboe im Französischen). „Hautboist“ war ab der Klassik auch ein Offiziersdienstrang im Orchester und der klassischen Harmoniemusik, dessen Träger das Bläserensemble leitete und der auch die Proben des Orchesters strukturierte (etwa durch das Angeben des Kammertons).[1] Der Titel wurde teilweise auch von Klarinettisten oder Hornisten geführt, ist aber ab 1840 in dieser Funktion nicht mehr nachweisbar.

Später wurde daraus die Bezeichnung Hoboist für einen Militärmusiker in einem Musikkorps. In der Infanterie des Deutschen Heeres war das Wort bis etwa zum Ersten Weltkrieg gebräuchlich.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Historisch-Biographisches Lexicon der Tonkünstler, welches Nachrichten von dem Leben und Werken musikalischer Schriftsteller, berühmter Componisten, Sänger, Meister auf Instrumenten, Dilettanten, Orgel- und Instrumentenmacher, enthält. Leipzig 1790–1792