Hauptstrasse 28

Hauptstrasse 28 in der Schweiz

Die Hauptstrasse 28 ist eine Hauptstrasse durch das Fürstentum Liechtenstein und den Schweizer Kanton Graubünden. Sie verbindet das Rheintal über vier Pässe mit dem Südtiroler Etschtal.

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/CH-H
Hauptstrasse 28 in der Schweiz
Hauptstrasse 28
Karte
Verlauf der H 28
Basisdaten
Betreiber: Bundesamt für Strassen
(Landquart–Vereina)
Gesamtlänge: ca. 138 km
Schweiz: 125 km
Liechtenstein: 13 km

Kanton:

Kanton GraubündenKanton Graubünden Graubünden

Ausbauzustand: meist doppelspurige,
nicht getrennte Fahrbahn
Strassenverlauf
Weiter auf H16
Liechtenstein
Ortschaft Schaan
Ortschaft Vaduz
Ortschaft Triesen
Ortschaft Balzers
Grenzübergang Balzers/St. Luzisteig
Schweiz
Vorlage:AB/Wartung/Leer Kanton Graubünden
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Ab hier im Eigentum
des Kantons Graubünden
Pass St. Luzisteig (713 m ü. M.)
Ortschaft Maienfeld
Fluss Landquart
Kreuzung H3 H13
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Ab hier im Eigentum
der Astra als N28
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Ab hier autostrassenähnlicher Ausbau
Ortsumfahrung Umfahrung Landquart
Fluss Landquart
Fluss Landquart
Tankstelle Raststation Landquart
Tunnel Tunnel
Abzweigung Seewis/Valzeina
Abzweigung Grüsch West
Abzweigung Fanas/Grüsch Ost
Abzweigung Schiers West
Abzweigung Schiers Ost
Fluss Landquart
Abzweigung Jenaz
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Ende autostrassenähnlicher Ausbau
Ortschaft Fideris Stat.
Ortsumfahrung Beginn Umfahrung Küblis
Tunnel Küblisertunnel
Ortsumfahrung Ende Umfahrung Küblis
Fluss Landquart
Ortschaft Küblis
Ortsumfahrung Beginn Umfahrung Saas
Tunnel Saasertunnel
Ortsumfahrung Ende Umfahrung Saas
Ortschaft Saas im Prättigau
Ortschaft Pagrüeg
Ortschaft Mezzaselva
Abzweigung Serneus
Ortsumfahrung Beginn Umfahrung Klosters
Brücke Sunnibergbrücke
Fluss Landquart
Tunnel Gotschnatunnel
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Autoverlad Vereina (KlostersSusch)
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Ende N28, ab hier im Eigentum es Kantons Graubünden
Ortsumfahrung Ende Umfahrung Klosters
Vorlage:AB/Wartung/Leer Davos Land
Abzweigung Davos Laret
Pass Wolfgangpass (1631 m ü. M.)
Ortschaft Davos Wolfgang
Fluss Landwasser
Ortschaft Davos Dorf
Fluss Landwasser
Ortschaft Davos Döfji
Ortschaft Davos Tschuggen
Pass Flüelapass (2383 m ü. M.)
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Unterengadin
Fluss Susasca
Fluss Susasca
Fluss Susasca
Verzweigung H27
Vorlage:AB/Wartung/Leer zusammen mit H27
Ortschaft Susch/Süs
Ortschaft Zernez
Verzweigung H27
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Schweizer Nationalpark
Pass Ofenpass (2149 m ü. M.)
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Val Müstair
Ortschaft Tschierv
Abzweigung Fuldera
Ortschaft Valchava
Ortschaft Santa Maria Val Müstair
Ortschaft Müstair
Grenzübergang Müstair
Italien Weiter auf SS41
  • In Bau
  • In Planung
  • GeschichteBearbeiten

    Die Deutsche Strasse von Chur über den St. Luzisteig und Liechtenstein bis zur österreichischen Grenze bei Feldkirch wurde 1786 in Betrieb genommen und gilt als wichtigstes Bündner Strassenbauprojekt des 18. Jahrhunderts.[1]

    Von 1842 bis 1860 entstand die Prättigauer Strasse von Landquart bis Davos. Von 1866 bis 1867 entstand eine moderne Kunststrasse über den Flüelapass. Von 1871 bis 1872 wurde auch eine moderne Fahrstrasse über den Ofenpass erbaut.

    VerlaufBearbeiten

    Die Hauptstrasse 28 verläuft vom liechtensteinischen Schaan über Vaduz und über den St. Luzisteig-Pass nach Maienfeld in der Bündner Herrschaft, dann an Landquart vorbei. Ab Landquart wird die Hauptstrasse signalisiert. Durch das Prättigau nach Klosters, über den Wolfgangpass nach Davos, über den Flüelapass ins Engadin und weiter durch den Schweizer Nationalpark, über den Ofenpass und durch das Münstertal nach Müstair an der Grenze zum italienischen Südtirol.

    Nationalstrasse zwischen Landquart und Klosters-Selfranga

    Besonderes Gewicht kommt dem Abschnitt zu, der von Landquart via Prättigau die Kurorte Klosters und Davos sowie (von Klosters durch den Vereinatunnel) das Unterengadin erschliesst. Die Strecke von Landquart bis zum Verladebahnhof Klosters-Selfranga wurde daher ins Nationalstrassennetz aufgenommen und wird schrittweise zu einer gemischten Nationalstrasse zweiter und dritter Klasse ausgebaut.

    Wintersichere Verbindung ins EngadinBearbeiten

    Die Talschaften Engadin, Münstertal, Puschlav und Bergell sind lediglich durch eine einzige ganzjährig offene Strasse über den Julierpass mit dem Rest des Landes verbunden. In den siebziger und achtziger Jahren stand daher zur Debatte, die Flüelastrasse zu einer zweiten wintersicheren Verbindung auszubauen. Schliesslich wurde aber die Alternative eines Eisenbahntunnels mit Autoverlad gewählt. Dementsprechend verlor die Hauptstrasse 28 zwischen Davos und Susch mit der Eröffnung des Vereinatunnels im Jahr 2000 ihre überregionale Erschliessungsfunktion.

    WeblinksBearbeiten

    Commons: Hauptstrasse 28 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Kantonsheft Graubünden