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Hatzenhofen

Ortsteil des Marktes Rennertshofen

Hatzenhofen ist ein Dorf und Ortsteil des Marktes Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Regierungsbezirk Oberbayern.

Hatzenhofen
Koordinaten: 48° 45′ 12″ N, 11° 3′ 20″ O
Höhe: 391 m
Fläche: 3,56 km²
Einwohner: 221 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 86643
Vorwahl: 08434

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Hatzenhofen liegt direkt südöstlich anliegend am Hauptort Rennertshofen am Südrand der Südlichen Frankenalb, der das Donautal im Norden begrenzt. Verkehrstechnisch liegt es direkt an der Einmündung der Staatsstraße St 2047 aus Dollnstein in die Staatsstraße St 2214 von Rennertshofen nach Neuburg an der Donau. Die Nachbarorte von Hatzenhofen sind im Westen der Hauptort Rennertshofen, im Norden Treidelheim und im Osten Stepperg. Gegenüber von Hatzenhofen auf der anderen, südlichen Seite der Donau liegt der Burgheimer Ortsteil Straß.

GeschichteBearbeiten

Erstmals erwähnt wurde Hatzenhofen 1214 im Pappenheimer Urbar. Demnach war das gesamte Dorf von Graf Friedrich von Truhendingen den Pappenheimern als Lehen gegeben worden, die es wiederum an ihren Gefolgsmann und Ritter Elinbert verliehen hatten. Seit dem 16. Jahrhundert existiert ein Schlösslein in Hatzenhofen, ein Graisbacher Lehen, das 1655 zerstückelt und verkauft wurde (1961 wurde in dem Gebäude ein kleiner Schatz kupfernen Gebrauchsgeschirrs gefunden).

Am 1. Juli 1972 kam Hatzenhofen, bisher im schwäbischen Landkreis Neuburg an der Donau, im Zuge der Gebietsreform in Bayern zum oberbayerischen vergrößerten Landkreis Neuburg an der Donau, der am 1. Mai 1973 in Landkreis Neuburg-Schrobenhausen umbenannt wurde. Am 1. Januar 1976 erfolgte die Eingemeindung in den Markt Rennertshofen.[1]

Kirchlich gehört Hatzenhofen zur katholischen Pfarrei Sankt Michael in Stepperg, zwei Häuser (Schlösslein und Bayermühle) gehören zur Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Mauern.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 601.

QuellenBearbeiten