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Hartmut Schmid im Jahr 2011

Hartmut Schmid (* 3. Oktober 1956 in Holzgerlingen) ist ein deutscher Evangelischer Theologe, Pfarrer der Württembergischen Landeskirche, Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes, Professor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule Liebenzell und Autor etlicher Fach- und Sachbücher.

Leben und WirkenBearbeiten

Schmid studierte von 1977 bis 1982 Evangelische Theologie an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. Zwischen 1987 und 1995 war er als Pfarrer der Württembergischen Landeskirche in Baiersbronn und danach bis 2009 als Studienleiter für Altes Testament am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig.[1] Seit 2009[2] ist er Erster Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes.[3] 2010 promovierte er mit seiner Dissertation über Elisa und Elia: eine Studie zu ihrem Verhältnis in den Königebüchern unter besonderer Berücksichtigung von 2. Könige 2 an der Theologischen Universität in Kampen (Niederlande) zum Doktor der Theologie.[4] In dieser Arbeit geht er den Fragen nach: Ist Elisa ein ebenbürtiger Nachfolger Elias im Prophetenamt und ruht der Geist Elias auf ihm?[5]

Er doziert seit 2009 an der Internationalen Hochschule Liebenzell (damals noch Theologisches Seminar der Liebenzeller Mission)[6] als Lehrbeauftragter für Altes Testament und wurde 2015 zum Honorarprofessor für Altes Testament berufen.[7] Zudem lehrt er am Theologischen Seminar des Diakonissenmutterhauses Aidlingen.[8]

Schmid ist Mitglied der Facharbeitsgruppe Altes Testament (FAGAT) im Arbeitskreis für evangelikale Theologie[9] und gehörte zwischen 1998 und 2014 dem Vorstand der Christusbewegung „Lebendige Gemeinde“ an.[10] Er ist Mitautor von deren Zeitschrift Zuversicht und Stärke[11] und Autor etlicher Fach- und Sachbücher.

PrivatesBearbeiten

Hartmut Schmid und seine Ehefrau Elfriede haben drei Kinder; sie wohnen in Holzgerlingen.

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Das Alte Testament im Kreuzfeuer der Kritik, Idea-Verlag, Wetzlar 1997.
  • Was will der Pietismus? Historische Beobachtungen und aktuelle Herausforderungen, SCM R. Brockhaus, Witten 2002, ISBN 978-3-417290950.
  • Das Studium des Alten Testaments: Eine Einführung in die Methoden der Exegese, SCM R. Brockhaus, Witten 2002, 2. überarb. Aufl. 2007, ISBN 978-3-417294712.
  • Das erste Buch der Könige, (Wuppertaler Studienbibel, Reihe: Altes Testament; erkl. von Hartmut Schmid), SCM R. Brockhaus, Witten 2005, 2. Sonderauflage 2011, ISBN 978-3-417-25151-7.
  • Elisa und Elia: eine Studie zu ihrem Verhältnis in den Königebüchern unter besonderer Berücksichtigung von 2. Könige 2, (zugl. Dissertation Universität Utrecht-Kampen-Leiden, 2010) SCM R. Brockhaus, Witten 2013, ISBN 978-3-417-29249-7.
als Mitautor
als Herausgeber
  • Was will der Pietismus? Historische Beobachtungen und aktuelle Herausforderungen, SCM R. Brockhaus, Witten 2002, ISBN 978-3-417-29095-0.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Albrecht-Bengel-Haus beruft neuen Studienleiter, ead.de, Meldung vom 22. Juli 2008.
  2. Liebenzeller Gemeinschaftsverband: Vorsitzender eingeführt, idea.de, Meldung vom 2. Juni 2009.
  3. Vorstand des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), lgv.org
  4. Schmid: Vita, ihl.eu, abgerufen am 13. September 2019.
  5. Dissertationsbericht in Evangelikale Theologie – Mitteilungen (ETM) 17/1 (2011) (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), afet.de
  6. Dozenten am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission, liebenzell.org, abgerufen am 28. März 2015.
  7. Neue Professuren an der IHL, ihl.eu, Meldung vom 9. Februar 2015.
  8. Theologische Woche am TSBA in Aidlingen (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), diakonissenmutterhaus-aidlingen.de
  9. Facharbeitsgruppe Altes Testament des Arbeitskreise für evangelikale Theologie (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), afet.de
  10. Vorstandswahl Christus-Bewegung (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), lebendige-gemeinde.de, Meldung vom März 2014.
  11. Mitautor der Zeitschrift "Zuversicht und Stärke" (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), lebendige-gemeinde.de