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Harald Stolka
Billard Picto 2-white-l.svg

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 14. Februar 1975
Vereine BSV Dachau (2003–2010)
BSV Fürstenfeldbruck (seit 2010)
Medaillenspiegel
Euro-Tour 1 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze

Harald Stolka (* 14. Februar 1975) ist ein deutscher Poolbillardspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

EinzelBearbeiten

Im April 1999 gewann Harald Stolka mit dem dritten Platz bei den German Open seine erste Medaille bei einem Euro-Tour-Turnier.[1] Im Juli 2000 schied er bei der 9-Ball-Weltmeisterschaft hingegen als Sechstplatzierter seiner Gruppe in der Vorrunde aus. Bei den Lichtenstein Open 2001 gewann er die Bronzemedaille.[2] Im Mai 2002 erreichte er bei den Munich Open, einem Turnier der IBC-Turnier, den 33. Platz.[3] Im Juli 2005 gelang ihm bei der 9-Ball-WM erstmals der Einzug in die Finalrunde, bei der er in der Runde der letzten 32 gegen Corey Deuel nur knapp mit 9:10 verlor. Bei der deutschen Meisterschaft erzielte er 2005 mit dem fünften Platz in den Disziplinen 14/1 endlos und 8-Ball seine bislang besten Ergebnisse.

Im Mai 2006 gewann Stolka erstmals ein Euro-Tour-Turnier; Bei den Germany Open gelang ihm nach Siegen gegen Tomasz Kapłan, Darren Appleton und Niels Feijen der Einzug ins Finale, in dem er Oliver Ortmann mit 10:7 besiegte.[4] Bei der 9-Ball-WM 2007 erreichte er das Achtelfinale, das er mit 7:11 gegen den späteren Weltmeister Daryl Peach verlor. Bei den Austria Open 2010 gewann er seine vierte Euro-Tour-Medaille nachdem er im Halbfinale gegen den Niederländer Nick van den Berg ausgeschieden war. Im September 2011 erreichte er das Viertelfinale der Hungary Open. Anschließend schaffte er es erst bei den Austria Open 2014 wieder in die Endrunde eines Euro-Tour-Turniers und schied dort in der Runde der letzten 32 aus.

MannschaftBearbeiten

Ab der Saison 2003/04 spielte Harald Stolka beim Zweitligisten BSV Dachau, mit dem er in seiner ersten Saison in die 1. Bundesliga aufstieg.[5] In den Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 wurde er mit dem Verein Deutscher Meister. Nach der Saison 2009/10, in der er mit den Dachauern Zweiter geworden war, wechselte Stolka zum Bundesligaaufsteiger BSV Fürstenfeldbruck, mit dem er 2011, 2012 und 2013 deutscher Vizemeister wurde.

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Brunswick German Open 1999. azbilliards.com, abgerufen am 5. Juni 2016.
  2. Brunswick Lichtenstein Open 2001. azbilliards.com, abgerufen am 5. Juni 2016.
  3. IBC Tour Munich Open 2003. azbilliards.com, abgerufen am 5. Juni 2016.
  4. Harald Stolka gewinnt Euro Tour. In: swissbillard.ch. Swiss Billard, 8. Mai 2006, abgerufen am 5. Juni 2016.
  5. Chronik: Der Durchbruch – Dachau als feste Größe im Billard-Sport. In: bsv-dachau.de. BSV Dachau, abgerufen am 5. Juni 2016.