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Harald Noack (Politiker, 1949)

deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD)

Harald Noack (* 22. April 1949 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD). Er ist seit 2008 Deutschlands Vertreter im Europäischen Rechnungshof.

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur nahm Noack ein Studium der Rechtswissenschaft auf, das er 1975 mit dem ersten und 1978 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. 1978 promovierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main zum Dr. jur. (Dissertation: Ist die Mitwirkung Dritter bei der Bezahlung fremder Geldstrafen als Strafvereitelung gem. §258 II StGB anzusehen?). Anschließend trat er in den juristischen Staatsdienst ein.

Noack arbeitete seit 1979 als Richter auf Probe in Wiesbaden und Hanau. Von 1980 bis 1983 fungierte er als Persönlicher Referent des hessischen Justizministers Herbert Günther. 1988 wurde er zunächst Haushalts- und Planungsreferent, 1989 dann Ministerialrat am Bundesrechnungshof. 1991 übernahm er die Leitung der Abteilung Atomaufsicht und Strahlenschutz im hessischen Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten. Von August 2004 bis 2007 war er für den Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) tätig, ab 2005 als stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

Öffentliche ÄmterBearbeiten

Noack war von Januar 1994 bis Mai 1999 Staatssekretär im Finanzministerium in der von Ministerpräsident Hans Eichel geführten Regierung des Landes Hessen. Von Juli 2000 bis Juli 2004 amtierte er als Staatssekretär im Finanzministerium in den von den Ministerpräsidenten Wolfgang Clement und Peer Steinbrück geleiteten Regierungen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit 2008 ist Noack Vertreter Deutschlands im Europäischen Rechnungshof. Er folgt damit der früheren Präsidentin des Bundesrechnungshofes Hedda von Wedel nach.

WeblinksBearbeiten