Hans Peter Glöckner

deutscher Jurist

Hans Peter Glöckner (* 7. November 1954 in Fischbach (Taunus)) ist ein deutscher Jurist.

LebenBearbeiten

Er studierte Rechtswissenschaften und Musikwissenschaften in Frankfurt am Main. Nach der Promotion (Dr. iur. utr.) an der Universität Frankfurt am Main 1987 ist er seit 1990 Rechtsanwalt. Nach der Habilitation an der Universität Rostock 1999 (venia legendi für die Fächer Römisches Recht, Deutsche und Europäische Privat- und Strafrechtsgeschichte, Bürgerliches Recht) ist er seit 2006 außerplanmäßiger Professor an der Juristischen Fakultät in Rostock. Seit 2009 ist er Richter am Gemeinsamen Kreisparteigericht M-V der CDU. Von 2011 bis 2016 war er stellvertretendes Mitglied des Landesverfassungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern (als Vertreter der Präsidentin). 2014 wurde er Fachanwalt für Erbrecht.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Cogitationis poenam nemo patitur (D. 48.19.18). Zu den Anfängen einer Versuchslehre in der Jurisprudenz der Glossatoren. Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-465-01867-2.
  • mit Werner Schubert (Hg.): Haftpflicht-, Börsen-, Versicherungs- und Kriegsnotrecht. Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-53228-8.
  • Positive Vertragsverletzung. Die Geburt eines Rechtsinstituts. Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-52611-3.
  • mit Werner Schubert (Hg.): Zivilprozessordnung §§ 1025-1048, Gerichtsverfassungsgesetz, Grundbuchordnung, Gesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit, Zwangsversteigerungsgesetz, Konkursordnung, Anfechtungsgesetz, Rechtsanwaltsordnung. Frankfurt am Main 2017, ISBN 3-631-64146-X.

WeblinksBearbeiten