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Hans Martin Dober (* 11. März 1959 in Neuwied) ist ein evangelischer Theologe.

LebenBearbeiten

Von 1978 bis 1985 studierte Dober evangelische Theologie und Philosophie in Göttingen, Tübingen, Jerusalem und Heidelberg. Nach der Promotion 1989 in Philosophie (Erstgutachter: Rolf Denker, Zweitgutachter: Dieter Jähnig) war er bis 1994 Vikar und Pfarrvikar der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Von 1994 bis 2002 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Praktische Theologie I (Volker Drehsen). Nach der Habilitation im Mai 2001 im Fach Praktische Theologie (Erstgutachter: Volker Drehsen, Zweitgutachter: Friedrich Schweitzer) vertrat er von 2002 bis 2003 die Studierendenpfarrstelle II in Tübingen und die Pfarrstelle der Gemeinden Degerschlacht/Sickenhausen. Seit 2003 ist er Pfarrer der evangelischen Landeskirche an der Versöhnungskirche Tuttlingen. Seit 2008 lehrt er als außerplanmäßiger Professor für Praktische Theologie.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Zeit ernst nehmen. Studien zu Franz Rosenzweigs „Der Stern der Erlösung“ (= Epistemata. Reihe Philosophie. Band 84). Königshausen und Neumann, Würzburg 1970, ISBN 3-88479-527-9 (zugleich Dissertation, Tübingen 1989).
  • Die Moderne wahrnehmen. Über Religion im Werk Walter Benjamins (= Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft. Band 139). De Gruyter, Berlin/New York 1975, ISBN 3-11-005728-X (zugleich Habilitationsschrift, Tübingen 1972).
  • Evangelische Homiletik. Dargestellt an ihren drei Monumenten Luther, Schleiermacher und Barth mit einer Orientierung in praktischer Absicht (= Homiletische Perspektiven. Band 3). Lit, Berlin/Münster 2007, ISBN 3-8258-0102-0.
  • Seelsorge bei Luther, Schleiermacher und nach Freud. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2008, ISBN 3-374-02601-X.

WeblinksBearbeiten