Hauptmenü öffnen

Hans Günther Aach (* 2. Oktober 1919 in Oldenburg) ist ein deutscher Botaniker.[1]

WerdegangBearbeiten

Aach wurde im März 1952 an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen promoviert. Im Juli 1961 legte er an der Universität zu Köln seine Habilitationsschrift vor. Zum 31. Dezember 1962 wurde er zum außerordentlichen Professor für Botanik an der RWTH Aachen ernannt. Seit dem 12. Januar 1965 war er daselbst ordentlicher Professor und Direktor des Botanischen Instituts. Seine Emeritierung erfolgte zum 1. März 1984.

Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit waren Eiweiße in Viren. Er war Mitarbeiter des Handbuchs der Biologie.[2]

BücherBearbeiten

  • Über Wachstum und Zusammensetzung von Chlorella pyrenoidosa bei unterschiedlichen Lichtstärken und Nitratmengen. Göttingen 1952, DNB 480291586.
  • Die Viren. Akademische Verlags-Gesellschaft Athenaion, Konstanz 1960, DNB 450000176.
  • Zur Konstanz der Aminosäurenzusammensetzung im Eiweißanteil des Tabakmosaikvirus. Köln 1961, DNB 481071865.
  • Zum Problem der Viruseiweisssynthese in zellfreien Chlorellasystemen. Westdeutscher Verlag, Köln 1968, DNB 454534493.

LiteraturBearbeiten

  • Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender. Band 1, 1966.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Biographische Daten von Hans Günther Aach in: World Who's Who in Science - From Antiquity To The Present. First Edition. Marquis-Who's Who Incorporated, University of Chicago, 1968, S. 1.
  2. Ludwig von Bertalanffy (Begr.): Handbuch der Biologie. Akademische Verlags-Gesellschaft Athenaion, Wiesbaden 1942–1977, DNB 550286144.