Hans-Peter Müller (Archäologe)

deutscher Klassischer Archäologe

Hans-Peter Müller (* 1956 in Kolba) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Hans-Peter Müller studierte zwischen 1975 und 1980 Klassische Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Jena. Danach wechselte er als Wissenschaftlicher Assistent an den Fachbereich Klassische Archäologie der Universität Leipzig. Dort erfolgte im Dezember 1984 die Promotion mit einer Arbeit zum Thema Die gesellschaftliche Stellung des griechischen bildenden Künstlers im 4. Jahrhundert v.u.Z. 1989 weilte Müller zu einem Zusatzstudium an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. Seit 1993 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Kustosfunktion am Institut für Klassische Archäologie und Antikenmuseum der Universität Leipzig. Dort ist er mit der Erschließung und Nutzbarmachung der Abguss-Sammlung sowie der Erstellung eines Kataloges der etruskischen Antiken betraut. Zudem organisierte und betreute er mehrere Sonderausstellungen. Müller beschäftigt sich insbesondere mit der Etruskologie sowie der Fachgeschichte und Rezeption der Archäologie.

SchriftenBearbeiten

  • Etruskische Vasen, Leipziger Universitäts-Verlag, Leipzig 1999 (Kleine Reihe des Antiken-Museums der Universität Leipzig, Bd. 6) ISBN 3-933240-66-2
  • mit Hans-Ulrich Cain, Stefan Schmidt: Faszination der Linie. Griechische Zeichenkunst auf dem Weg von Neapel nach Europa, Antikenmuseum Leipzig, Leipzig 2004
  • mit Hans-Ulrich Cain, Dirk Steuernagel: Renaissance der Etrusker. Vom Mythos zur Wissenschaft, Antikenmuseum Leipzig/Passage-Verlag, Leipzig 2006 ISBN 978-3-938543-28-3
  • mit Hans-Ulrich Cain: Laokoon – Schmerz und Leid. Graphische Arbeiten von Donald von Frankenberg, Antikenmuseum Leipzig, Leipzig 2008

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