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Die höchste Handballliga Österreichs heißt nach ihrem Hauptsponsor spusu LIGA. Bei den Damen wird sie mit dem Namen Women Handball Austria bezeichnet. Sie wird vom Österreichischen Handballbund ausgerichtet.

spusu LIGA
Logo spusuLIGA.png

Aktuelle Saison spusu Liga 2018/19
Sportart Handball
Abkürzung HLA
Verband Österreichischer Handballbund
Mannschaften 10
Land/Länder OsterreichÖsterreich Österreich
Titelträger Handballclub Fivers Margareten (3)
Rekordmeister Bregenz Handball (9)
TV-Partner Laola1.tv
Website www.spusuliga.at
Qualifikation zu Champions League
EHF Europa Pokal

In der spusu LIGA sind zehn Teams vertreten. Die Meisterschaft wird in mehrere Phasen gegliedert. In der Hauptrunde spielen alle Teams eine einfache Hin- und Rückrunde gegen jeden Gegner. Danach wird die Liga in zwei Gruppen geteilt.

Die ersten fünf Teams spielen in einer weiteren Hin- und Rückrunde um die Platzierung im HLA-Halbfinale, während die letzten fünf Teams um die verbleibenden drei Plätze spielen. Letzter und Vorletzter des "Unteren Play-Offs" spielen eine Best-of-three-Serie gegen den Abstieg in die spusu Challenge.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die frühen JahreBearbeiten

Erstmals wurden österreichische Meisterschaften im Hallenhandball im Jahre 1961, vorerst nur für Männer, ausgetragen. Meisterschaften im Feldhandball gab es bereits seit 1923. Von 1961 bis 1969 wurde der österreichische Meister in einer Turnierform ermittelt. Härteste Konkurrenten der Wiener Mannschaften, von wo aus sich der Handballsport in Österreich verbreitete, waren der ATSV Linz, UHC Salzburg, Union Edelweiß Linz und der Salzburger AK.

70er, 80er und 90erBearbeiten

Erster Meister einer Handball-Liga in Österreich wurde Union Edelweiß Linz. Bis zur Saison 1976/77 konnten sich Bärnbach und Krems, mit zwei und drei Titeln, am häufigsten durchsetzten. Danach folgte für vier Jahre ein ununterbrochener Lauf von Linz. Von da an dominierte ATSE Waagner Biro Graz bis zu den 90er Jahren die Liga, die Steirer konnten sich in neun Jahren insgesamt sechsmal den Titel sichern. Schon mit der Saison 1988/89 kündigte sich jedoch mit UHK Volksbank Wien der neue Leader an, die Wiener konnten sich mit einer Unterbrechung bis 1992/93 jede Meisterschaft sichern. Bis zum Jahr 2000 konnte der Titel dann noch dreimal nach Linz, sowie je zweimal nach Bruck und Bärnbach geholt werden.

2000 bis 2010Bearbeiten

Ab diesem Zeitpunkt begann eine Vorarlberger Dominanz, in den nächsten zehn Jahren sicherte sich jedes Mal eine Mannschaft aus dem Ländle den Meister-Pokal. Mit neun Sternen ist Bregenz damit auch Rekord-Meister, der HC Hard konnte die Serie der Landeshauptstädter nur in der Saison 2002/03 unterbrechen.

2010 bis heuteBearbeiten

2010/11 konnte der Handballclub Fivers Margareten den ersten Meistertitel seit einer Dekade in ein anderes Bundesland holen. Gleich im nächsten Jahr startete allerdings der Alpla HC Hard unter Cheftrainer Markus Burger eine vierjährige Serie. Diese wurde 2015/16 erneut von den Fivers aus Wien beendet. 2016/17 sicherten sich erneut die Harder den Titel. Seit der Saison 2017/18 verfügt die Liga mit dem Mobilfunkanbieter spusu wieder über einen Hauptsponsor.[1] In dieser Saison sicherten sich erneut die Fivers aus Wien den Titel. Nach einer Erweiterung der Partnerschaft wurde der Name der Liga ab der Saison 2018/19 auf "spusu LIGA" geändert.[2]

AktuellesBearbeiten

StatistikBearbeiten

Österreichische Meister seit 1970Bearbeiten

Bregenz Handball 09 2000/01, 2001/02, 2003/04, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10
HC Linz AG 07 1977/78, 1978/79, 1979/80, 1980/81, 1993/94, 1994/95, 1996/97
ATSE Graz 06 1982/83, 1983/84, 1984/85, 1986/87, 1987/88, 1989/90
HC Hard 06 2002/03, 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2016/17
HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach 05 1973/74, 1975/76, 1981/82, 1998/99, 1999/00
SG Handball West Wien 05 1966, 1988/89, 1990/91, 1991/92, 1992/93
UHK Krems 03 1972/73, 1974/75, 1976/77
Handballclub Fivers Margareten 03 2010/11, 2015/16, 2017/18
HC Bruck 02 1996/97, 1997/98
Union Edelweiß Linz 01 1969/70
UHC Salzburg 01 1971/72
Salzburger AK 1914 01 1970/71
UHC Stockerau 01 1985/86

Österreichische Meister im HandballBearbeiten

Saison Meister Meistertrainer Cupsieger Torschützenkönig*
1960 Osterreich  ATUS Bruck nicht bekannt nicht ausgetragen
1961 Osterreich  ATSV Linz nicht bekannt nicht ausgetragen
1962 Osterreich  WAT Atzgersdorf unbekannt nicht ausgetragen
1963 Osterreich  Rapid nicht bekannt nicht ausgetragen
1964 Osterreich  Rapid nicht bekannt nicht ausgetragen
1965 Osterreich  Rapid nicht bekannt nicht ausgetragen
1966   Union West Wien nicht bekannt nicht ausgetragen
1967 Osterreich  Rapid nicht bekannt nicht ausgetragen
1968 Osterreich  UHC Salzburg nicht bekannt nicht ausgetragen
1969 Osterreich  UHC Salzburg nicht bekannt nicht ausgetragen
1969/70 Osterreich  Union Edelweiß Linz nicht bekannt nicht ausgetragen
1970/71 Osterreich  Salzburger AK 1914 nicht bekannt nicht ausgetragen
1971/72 Osterreich  UHC Salzburg – Höller-Eisen nicht bekannt nicht ausgetragen
1972/73   Union Krems nicht bekannt nicht ausgetragen
1973/74 Osterreich  Oberglas Bärnbach nicht bekannt nicht ausgetragen
1974/75   Union Krems nicht bekannt nicht ausgetragen
1975/76 Osterreich  Oberglas Bärnbach nicht bekannt nicht ausgetragen
1976/77   UHK Krems nicht bekannt nicht ausgetragen
1977/78   ASKÖ Linz SBL nicht bekannt nicht ausgetragen
1978/79   ASKÖ Linz SBL nicht bekannt nicht ausgetragen
1979/80   ASKÖ SBL Internorm Linz nicht bekannt nicht ausgetragen
1980/81   ASKÖ Internorm Linz nicht bekannt nicht ausgetragen
1981/82 Osterreich  Raika Köflach nicht bekannt nicht ausgetragen
1982/83 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (1) nicht ausgetragen
1983/84 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (2) nicht ausgetragen
1984/85 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (3) nicht ausgetragen
1985/86 Osterreich  Union Raika Stockerau nicht bekannt nicht ausgetragen
1986/87 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (4) nicht ausgetragen
1987/88 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (5) Osterreich  UHC Stockerau
1988/89   UHK Volksbank Wien Vinko Kandija (1) Osterreich  UHC Stockerau
1989/90 Osterreich  ATSE Waagner Biro Graz Sándor Vass (6) Osterreich  UHC Stockerau
1990/91   UHK Volksbank Wien Vinko Kandija (2)   UHK Volksbank Wien
1991/92   UHK Volksbank Wien Roland Marouschek (1)   UHK Volksbank Wien
1992/93   UHK Volksbank Wien Vinko Kandija (3) Osterreich  HC Bruck
1993/94   ASKÖ Linde Linz nicht bekannt   ASKÖ Linde Linz
1994/95   ASKÖ Linde Linz nicht bekannt   ASKÖ Linde Linz
1995/96   ASKÖ Linde Linz nicht bekannt   ASKÖ Linde Linz
1996/97 Osterreich  HC Sparkasse Bruck nicht bekannt   HSG mibag Linz
1997/98 Osterreich  HC Sparkasse/ Stadtwerke Bruck nicht bekannt Osterreich  UHC Goldmann Druck Tulln
Gründung Handball Liga Austria[3]
1998/99 Osterreich  HSG Remus Bärnb./Köfl. nicht bekannt   PTA Wien
1999/00 Osterreich  HSG Remus/Bärnbach/Köflach nicht bekannt jet2web Bregenz
2000/01 jet2web Bregenz Bruno Gudelj (1) Osterreich  HSG Remus/Bärnbach/Köflach
2001/02 jet2web Bregenz Bruno Gudelj (2) jet2web Bregenz
2002/03   Alpla HC Hard Frank Bergemann (1) A1 Bregenz
2003/04 A1 Bregenz Dagur Sigurðsson (1) Osterreich  UHC Goldmann Druck Tulln
2004/05 A1 Bregenz Dagur Sigurðsson (2)   Alpla HC Hard
2005/06 A1 Bregenz Dagur Sigurðsson (3) A1 Bregenz
2006/07 A1 Bregenz Dagur Sigurðsson (4) Osterreich  UHC Goldmann Druck Tulln
2007/08 A1 Bregenz Zdravko Medic (1)   Alpla HC Hard
2008/09 A1 Bregenz Martin Liptak (1)   Aon Fivers Margareten Osterreich  Richard Wöss (148)
2009/10 A1 Bregenz Martin Liptak (2)   UHK Krems Osterreich  Tobias Schopf (147)
2010/11   Handballclub Fivers Margareten Peter Eckl (1) ULZ Schwaz Osterreich  Tobias Schopf (138)
2011/12   Alpla HC Hard Markus Burger (1)   Handballclub Fivers Margareten Osterreich  Raul Santos (150)
2012/13   Alpla HC Hard Markus Burger (2)   Handballclub Fivers Margareten Osterreich  Raul Santos (139)
2013/14   Alpla HC Hard Markus Burger (3)   Alpla HC Hard Osterreich  Tobias Schopf (130)
2014/15   Alpla HC Hard Markus Burger (4)   Handballclub Fivers Margareten Osterreich  Damir Djukic, Slowenien  Saša-Lela Barišić-Jaman (117)
2015/16   Handballclub Fivers Margareten Peter Eckl (2)   Handballclub Fivers Margareten Osterreich  Tobias Schopf, Weissrussland  Anton Prakapenja (122)
2016/17   Alpla HC Hard Petr Hrachovec (1)   Handballclub Fivers Margareten Osterreich  Tobias Schopf (127)
2017/18   Handballclub Fivers Margareten Peter Eckl (3)   Alpla HC Hard Bosnien und Herzegowina  Srđan Predragović (180)
2018/19   UHK Krems Serbien  Nemanja Belos (108)
Samsung als Namenssponsor[4]
spusu als Namenssponsor[5]
  • Torschützenkönig nach dem Grunddurchgang

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. HLA wird zur spusu-HLA. hla.at, abgerufen am 21. August 2017.
  2. Zukunftsorientierte Weichenstellungen in den höchsten Spielklassen. spusuliga.at, abgerufen am 1. August 2018.
  3. 20 Jahre HANDBALL LIGA AUSTRIA. spusuliga.at, abgerufen am 16. Mai 2019.
  4. SPANNUNG VOR START DER HANDBALL-LIGA. sportlive.at, abgerufen am 20. Mai 2019.
  5. HLA startet ambitioniert und mit neuem Namenssponsor. sn.at, abgerufen am 20. Mai 2019.