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An der 12. Handball-Europameisterschaft der Männer, die von 15. bis 31. Januar 2016 in Polen ausgetragen wurde, beteiligten sich 16 Mannschaften. Jedes Team durfte 16 Spieler melden. Verletzte Spieler durften ausgewechselt werden, womit insgesamt 270 Aktive am Bewerb teilnahmen. In diesem Artikel werden die Kaderlisten der teilnehmenden Nationen dargestellt.

Der Franzose Thierry Omeyer war der älteste Spieler der Europameisterschaft und wies mit 325 Einsätzen auch die meisten Länderspiele aller Teilnehmer auf.
Nikola Karabatić bestritt im Rahmen der Europameisterschaft 2016 seinen 250. Einsatz für Frankreich.
Rekordtorschütze Guðjón Valur Sigurðsson (Bildmitte) bei einem seiner 1690 Treffer für Island.

Der älteste Spieler, der an der Europameisterschaft 2016 teilnahm, war der Franzose Thierry Omeyer (geboren am 2. November 1976), gefolgt vom Slowenen Gorazd Škof (geboren am 11. Juli 1977) und dem Schweden Mattias Andersson (geboren am 29. März 1978). Alle drei waren Torhüter. Von den Feldspielern war der Russe Alexander Tschernoiwanow (geboren am 13. Februar 1979), gefolgt vom Isländer Guðjón Valur Sigurðsson (geboren am 8. August 1979) und vom Franzosen Daniel Narcisse (geboren am 16. Dezember 1979) der älteste Aktive.

Der jüngste Spieler, der an der Europameisterschaft 2016 teilnahm, kam mit Benoît Kounkoud (geboren am 19. Februar 1997) ebenfalls aus Frankreich, gefolgt vom Schweden Lukas Nilsson (geboren am 16. November 1996) und vom Weißrussen Andrej Jurynok (geboren am 21. September 1996).

Thierry Omeyer wies mit 325 Einsätzen auch die meisten Länderspiele aller Teilnehmer auf. Nur knapp dahinter lag Guðjón Valur Sigurðsson (Island, 319 Spiele), gefolgt von Daniel Narcisse (Frankreich, 277), Róbert Gunnarsson (Island, 269), Sławomir Szmal (Polen, 262), Gergő Iváncsik (Ungarn, 254) und Snorri Guðjónsson (Island, 252). Frankreichs Star Nikola Karabatić durfte bei der Europameisterschaft 2016 gegen Mazedonien sein 250. Länderspiel feiern. Insgesamt sieben Spieler hatten zu Beginn der Europameisterschaft 2016 noch keinen einziges Länderspiel aufzuweisen. Es waren dies Théo Derot (Frankreich), Maciej Gębala (Polen), Bartosz Konitz (Polen), Uladsislau Kulesch (Weißrussland), Aljaksandr Pazykajlik (Weißrussland), Nedim Remili (Frankreich) und Wjatschaslau Saldazenka (Weißrussland). Mit Ausnahme von Maciej Gębala durften alle genannten Spieler ihr Länderspieldebüt geben.[1][2][3]

Guðjón Valur Sigurðsson hatte mit 1690 Treffern vor Beginn der Europameisterschaft 2016 das höchste Scoreboard aufzuweisen. Dahinter folgten Nikola Karabatić (1019 Treffer), Kiril Lazarov (Mazedonien, 935), Karol Bielecki (Polen, 813), Luka Žvižej (Slowenien, 696), László Nagy (Ungarn, 684), Gergő Iváncsik (Ungarn, 677), Mikkel Hansen (Dänemark, 644), Dragan Gajič (Slowenien, 633) und Jonas Källman (Schweden, 607). Mehr als 500 Treffer hatten noch Barys Puchouski (Weißrussland, 586), Timur Dibirow (Russland, 540), Iwan Brouka (Weißrussland, 539) und Niclas Ekberg (Schweden, 515) aufzuweisen.

Die durchschnittlich größte Mannschaft der Europameisterschaft 2016 stellte mit 196 Zentimeter Deutschland, gefolgt von Serbien, Ungarn und Weißrussland mit jeweils 195 Zentimeter. Die größten Spieler waren Marko Kopljar (Kroatien) und Finn Lemke (Deutschland) mit jeweils 210 Zentimetern, gefolgt von Kamil Syprzak und László Nagy (Ungarn) mit jeweils 208 Zentimetern. Péter Hornyák (Ungarn) war mit nur 175 Zentimeter der kleinste Spieler, gefolgt von Miha Zarabec (Slowenien) mit 177 Zentimetern sowie Iwan Brouka (Weißrussland), Ivan Čupić (Kroatien), André Lindboe (Norwegen) und Víctor Tomás (Spanien) mit jeweils 177 Zentimetern. Mit einer durchschnittlichen Größe von 190 Zentimetern stellten Frankreich und Slowenien die kleinsten Mannschaften.

LegendeBearbeiten

Spaltenaufbau
RN = Rückennummer geb. = Geburtsdatum Pos. = Position Gr. = Größe in cm Gew. = Gewicht in kg
Verein = Verein für den der Spieler gemeldet ist Land = Land in dem der Spieler als Legionär tätig ist
Lsp = Anzahl der Länderspiele vor Beginn der EM LT = Anzahl der Tore in Länderspielen vor Beginn der EM
Sp. = Anzahl der Einsätze bei der EM Zeit = Einsatzzeit bei der EM T = Anzahl der bei der EM erzielten Tore
  = Anzahl der gelben Karten   = Anzahl der roten Karten   = Anzahl der 2-Minuten-Strafen
Bedeutung der Positionen
GK = Goalkeeper RB = Right Back CB = Centre Back LB = Left Back P = Pivot
R = Right L = Left RW = Right Wing LW = Left Wing L/R = Handedness

DänemarkBearbeiten

Die Dänische Nationalmannschaft spielt in der Vorrunde in Gruppe D gegen Russland (31:25), Montenegro (30:28) und Ungarn (30:22). Sie wurde damit vor Russland und Ungarn Gruppensieger und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Spanien (27:23), Schweden (28:28) und Deutschland (23:25) traf und den dritten Platz belegte. Dadurch erreichten die Dänen nur den dritten Gruppenplatz, wodurch sie für das Spiel um den fünften Platz qualifiziert waren. Dort trafen sie auf Frankreich und nach der 26:29-Niederlage mussten sie sich letztlich mit dem sechsten Endrang zufriedengeben.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[4] geb. Nationalität
Teamchef Guðmundur Guðmundsson 23. Dezember 1960 Island  Island
Co-Trainer Tomas Svensson 15. Februar 1968 Schweden  Schweden
Teammanager Kai Johannsen 24. Mai 1960 Danemark  Dänemark
Teammanager Ulrik Wilbek 13. April 1958 Danemark  Dänemark

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[4][5] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Niklas Landin Jacobsen 19. Dezember 1988 GK 201 102 THW Kiel Deutschland  130 001 7 5:12:48 00 1
02 Alexander Lynggaard 27. März 1990 P 200 Saint-Raphaël Var HB Frankreich  007 007 7 35:03 03 1 1 3
03 Mads Christiansen 3. Mai 1986 RB 194 093 Bjerringbro-Silkeborg 095 210 7 4:28:08 19
05 Mads Mensah Larsen 12. August 1991 CB 188 109 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  054 122 7 4:51:00 20 1 3
06 Casper Ulrich Mortensen 14. Dezember 1989 LW 190 093 HSV Hamburg Deutschland  060 184 7 2:38:43 08 1
07 Anders Eggert Magnussen 14. Mai 1982 LW 179 077 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  146 535 7 3:50:42 22 1 1
11 Rasmus Lauge Schmidt 20. Juni 1991 CB 193 096 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  073 126 7 1:33:47 06 2
15 Jesper Nøddesbo 23. Oktober 1980 P 199 100 FC Barcelona Spanien  188 395 7 2:47:44 16 2 1
17 Lasse Svan Hansen 31. August 1983 RW 184 084 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  142 286 7 4:10:52 12 2
18 Hans Lindberg 1. August 1981 RW 188 088 HSV Hamburg Deutschland  211 587 7 2:47:27 08
20 Kevin Møller 20. Juni 1989 GK 200 103 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  007 000 7 1:42:14 01
21 Henrik Møllgaard Jensen 2. Januar 1985 LB 196 097 Paris Saint-Germain Frankreich  078 129 7 3:42:18 05 3 1 4
23 Henrik Toft Hansen 18. Dezember 1986 P 200 106 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  064 123 7 3:34:59 11 5 2
24 Mikkel Hansen 22. Oktober 1987 LB 192 093 Paris Saint-Germain Frankreich  139 644 7 4:46:05 33 3 2
27 Michael Damgaard Nielsen 18. März 1990 LB 192 SC Magdeburg Deutschland  017 050 7 1:28:29 23
29 Peter Balling Christensen 5. April 1990 RB 188 78 Team Tvis Holstebro 007 013 7 59:28 08
Durchschnitt 193 095 089 Gesamt 195 21 1) 2 18
1) Im 2. Spiel erhielt der Teamchef Guðmundur Guðmundsson eine gelbe Karte.

DeutschlandBearbeiten

Die Deutsche Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe C gegen Spanien (29:32), Schweden (27:26) und Slowenien (25:21). Sie wurde damit hinter Spanien und vor Schweden Gruppenzweiter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Ungarn (29:19), Russland (30:29) und Dänemark (25:23) traf. Dies ergab hinter Spanien den zweiten Gruppenplatz wodurch sich die Deutschen für das Halbfinale qualifizierten. Dort trafen sie auf Norwegen. In einem dramatischen Spiel setzte sich Deutschland durch einen Treffer von Kai Häfner wenige Sekunden vor Schluss der Verlängerung mit 34:33 durch und qualifizierte sich damit für das Finale, in dem sie auf Spanien trafen.

Im Endspiel vor 15.000 Zuschauern in der Tauron Arena in Krakau wuchs die deutsche Mannschaft über sich hinaus, revanchierte sich für die 29:32-Niederlage aus der Vorrunde und sicherte sich mit einem 24:17-Sieg den Europameistertitel 2016. Neben einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung waren vor allem Teamchef Dagur Sigurðsson, der die Mannschaft hervorragend einstellte, Torwart Andreas Wolff, der mit seinen Paraden – 16 von 33 Würfen abgewehrt (das sind 48 Prozent) – die Spanier zur Verzweiflung brachte, und Kai Häfner mit sieben Treffern die „Väter“ des Sieges.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[6] geb. Nationalität
Teamchef Dagur Sigurðsson 3. April 1973 Island  Island
Co-Trainer Alexander Haase 13. Mai 1976 Deutschland  Deutschland
Co-Trainer Axel Kromer 10. Januar 1977 Deutschland  Deutschland

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[6][7] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
05 Johannes Sellin 31. Dezember 1990 RW 187 080 MT Melsungen 040 094 8 59:20 04 1
06 Finn Lemke 30. April 1992 LB 210 115 SC Magdeburg 015 014 8 4:08:14 02 3 4
09 Tobias Reichmann 27. Mai 1988 RW 188 085 KS Kielce Polen  032 074 8 5:51:52 46 2 3
10 Fabian Wiede 8. Februar 1994 RB 194 093 Füchse Berlin 023 038 8 4:35:33 19 1 1
13 Hendrik Pekeler 2. Juli 1991 P 203 101 Rhein-Neckar Löwen 038 050 8 5:15:29 10 4 1 110
16 Carsten Lichtlein 4. November 1980 GK 202 100 VfL Gummersbach 202 001 8 1:30:36 00
17 Steffen Weinhold 1) 19. Juli 1986 RB 191 094 THW Kiel 079 207 5 3:20:54 19 3 2
19 Martin Strobel 5. Juni 1986 CB 189 090 HBW Balingen-Weilstetten 110 135 8 2:38:28 04
21 Erik Schmidt 28. Dezember 1992 P 204 101 TSV Hannover-Burgdorf 024 025 8 2:52:39 13 2 5
23 Steffen Fäth 4. April 1990 LB 195 097 HSG Wetzlar 026 038 8 4:19:00 30 3 2
25 Kai Häfner 1) 10. Juli 1989 RB 192 093 TSV Hannover-Burgdorf 021 029 3 1:10:02 15
33 Andreas Wolff 3. März 1991 GK 198 105 HSG Wetzlar 015 001 8 6:21:16 00
34 Rune Dahmke 10. April 1993 LW 189 085 THW Kiel 003 007 8 6:02:37 23 1 1
35 Julius Kühn 1) 1. April 1993 LB 198 109 VfL Gummersbach 002 003 3 1:14:59 07 1 2
40 Simon Ernst 2. April 1994 CB 195 097 VfL Gummersbach 012 013 8 9:40 01
43 Niclas Pieczkowski 28. Dezember 1989 CB 193 090 TuS N-Lübbecke 009 016 8 1:17:30 04 3
47 Christian Dissinger 1) 15. November 1991 LB 202 103 THW Kiel 005 011 5 3:09:38 17 2 1 4
48 Jannik Kohlbacher 19. Juli 1995 P 193 105 HSG Wetzlar 006 022 8 2:12:09 09 1
Durchschnitt 196 096 040 Gesamt 223 24 2) 2 40
1) Für die Spieler Steffen Weinhold (Nr. 17) und Christian Dissinger (Nr. 47), die nach 5 Spielen verletzt ausscheiden mussten, wurden die nicht zu der ursprünglich gemeldeten Mannschaft gehörenden Spieler Kai Häfner (Nr. 25) und Julius Kühn (Nr. 35) nachnominiert.
2) Der Teamchef Dagur Sigurðsson erhielt im 2. und 4. Spiel je eine gelbe Karte.

FrankreichBearbeiten

Die Französische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe A gegen Mazedonien (30:23), Serbien (36:26) und Polen (25:31). Damit wurde sie hinter Polen Gruppenzweiter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Weißrussland (34:23), Kroatien (32:24) und Norwegen (24:29) und trafen. Dadurch erreichten die Franzosen nur den dritten Gruppenplatz, wodurch sie für das Spiel um den fünften Platz qualifiziert waren. Dort besiegten sie Dänemark mit 29:26 und erreichten letztlich den fünften Endrang.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[8] geb. Nationalität
Teamchef Claude Onesta 6. Februar 1957 Frankreich  Frankreich
Co-Trainer Didier Dinart 18. Januar 1977 Frankreich  Frankreich
Teammanager Michel Barbot 14. Februar 1953 Frankreich  Frankreich
Teammanager Philippe Bana Frankreich  Frankreich

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[8][9] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
05 Nedim Remili 18. Juli 1995 RB 195 094 US Créteil 000 000 7 1:42:56 10 1 1
06 Olivier Nyokas 28. Juni 1986 LW/LB 188 086 HBW Balingen-Weilstetten Deutschland  003 005 7 1:09:43 16
08 Daniel Narcisse 16. Dezember 1979 CB 189 093 Paris Saint-Germain 277 851 7 3:36:26 19 2 1
11 Samuel Honrubia 5. Juli 1986 LW 180 075 Paris Saint-Germain 076 190 7 36:35 02
12 Vincent Gérard 16. Dezember 1986 GK 188 098 Montpellier HB 023 000 7 2:07:30 00
13 Nikola Karabatić 11. April 1984 CB 196 102 Paris Saint-Germain 249 10190 7 4:31:32 26 2 2
14 Kentin Mahé 1) 22. Mai 1991 LW/CB 186 083 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  039 081 6 3:08:51 18 2
16 Thierry Omeyer 2. November 1976 GK 192 093 Paris Saint-Germain 325 001 7 4:52:30 01
19 Luc Abalo 1) 6. September 1984 RW 182 086 Paris Saint-Germain 193 640 6 4:44:22 24 1 3
20 Cédric Sorhaindo 7. Juni 1984 P 192 112 FC Barcelona Spanien  147 297 7 4:45:17 23 1 1
21 Michaël Guigou 28. Januar 1982 LW 179 078 Montpellier HB 215 761 7 4:07:07 21 1
22 Luka Karabatić 19. April 1988 P 202 103 Paris Saint-Germain 039 041 7 4:39:20 11 2 1 7
23 Ludovic Fabregas 1. Juli 1996 P 198 099 Montpellier HB 005 004 7 1:13:30 03 1
25 Théo Derot 17. Juni 1992 LB 193 096 HBC Nantes 000 000 7 41:50 07
27 Adrien Dipanda 1) 3. Mai 1988 RB 202 104 Saint-Raphaël Var HB 005 010 2 24:34 01
28 Valentin Porte 7. September 1990 RB/RW 190 096 Fenix Toulouse Handball 045 106 7 4:39:05 17 5 6
29 Benoît Kounkoud 19. Februar 1997 RB/RW 188 078 Paris Saint-Germain 002 002 7 1:58:52 11
Durchschnitt 190 092 102 Gesamt 2100 160 1 230
1) Adrien Dipanda (Nr. 27) wurde im 5. Spiel anstelle des verletzten Kentin Mahé (Nr. 17) und im 7. Spiel anstelle von Luc Abalo (Nr. 19) eingesetzt.

IslandBearbeiten

Die Isländische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe B gegen Norwegen (26:25), Weißrussland (38:39) und Kroatien (28:37). Sie schied damit als Gruppenletzter nach der Vorrunde aus.

Funktion Name[10] geb. Nationalität
Teamchef Aron Kristjánsson 14. Juli 1972 Island  Island
Co-Trainer Gunnar Magnússon 9. September 1977 Island  Island
Co-Trainer Ólafur Stefánsson 3. Juli 1973 Island  Island

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername 1) [10][11] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Björgvin Páll Gústavsson 24. Mai 1985 GK 193 095 Bergischer HC Deutschland  171 003 3 2:37:25 01
02 Vignir Svavarsson 20. Juni 1980 P 194 100 HC Midtjylland Danemark  227 255 3 1:27:08 06
03 Kári Kristján Kristjánsson 2) 28. Oktober 1984 P 198 106 ÍBV Vestmannaeyjar 106 123 1 8:11 01
04 Aron Pálmarsson 19. Juli 1990 LB 193 096 MKB Veszprém Ungarn  102 395 3 2:09:09 12 1
05 Rúnar Kárason 24. Mai 1988 RB 196 100 TSV Hannover-Burgdorf Deutschland  062 129 3 14:39 01 1
06 Ásgeir Örn Hallgrímsson 17. Februar 1984 RB 191 095 USAM Nîmes Frankreich  227 388 3 1:54:14 04 1 1
07 Arnór Atlason 23. Juli 1984 LB 191 091 Saint-Raphaël Var HB Frankreich  175 404 3 1:32:30 08 1 1
09 Guðjón Valur Sigurðsson 8. August 1979 LW 187 083 FC Barcelona Spanien  319 16900 3 2:49:59 17 1 2
10 Snorri Guðjónsson 17. Oktober 1981 CB 187 086 USAM Nîmes Frankreich  252 835 3 34:55 07
12 Aron Rafn Eðvarðsson 1. September 1989 GK 202 090 SG BBM Bietigheim Deutschland  058 004 3 15:16 00
13 Ólafur Guðmundsson 2) 13. Mai 1990 LB 194 092 IFK Kristianstad Schweden  061 057 2 16:24 02 1
14 Arnór Þór Gunnarsson 23. Oktober 1987 RW 181 085 Bergischer HC Deutschland  054 115 3 1:32:50 11 1
15 Alexander Petersson 2. Juli 1980 RB 186 094 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  170 682 3 2:16:47 12 1 3
18 Róbert Gunnarsson 22. Mai 1980 P 190 100 Paris Saint-Germain Frankreich  269 762 3 51:04 08
22 Stefán Rafn Sigurmannsson 19. Mai 1990 LW 196 096 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  049 058 3 23:05 01 1
26 Bjarki Már Gunnarsson 10. August 1988 P 201 100 EHV Aue Deutschland  041 010 3 47:50 01 2 2
28 Guðmundur Hólmar Helgason 5. August 1992 CB 192 101 Valur Reykjavík 007 004 3 1:08:34 00 2 2
Durchschnitt 192 094 140 Gesamt 92 93) 160
1 Da Island fast keine Familiennamen kennt, werden die Namen nach dem Vornamen sortiert.
2) Der verletzte Kári Kristján Kristjánsson (Nr. 3) wurde nach dem ersten Spiel durch Ólafur Guðmundsson (Nr. 13) ersetzt.
3) Im Spiel gegen Norwegen erhielt auch der Co-Trainer Gunnar Magnússon eine gelbe Karte.

KroatienBearbeiten

Die Kroatische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe B gegen Weißrussland (27:21), Norwegen (31:34) und Island (37:28). Sie wurde damit hinter Norwegen und vor Weißrussland Gruppenzweiter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Mazedonien (34:24), Frankreich (24:32) und Polen (37:23) trafen. Dadurch holte sich die Kroaten hinter Norwegen den zweiten Gruppenplatz, womit sie für das Halbfinale qualifiziert waren. Dort trafen sie auf Spanien und mussten sich mit 29:33 geschlagen geben. Damit erreichten die Kroaten nur das Spiel um den dritten Platz, in dem sie auf Norwegen trafen. Durch den klaren 31:24-Sieg holte sich Kroatien bei der Europameisterschaft den dritten Platz.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[12] geb. Nationalität
Teamchef Željko Babić 19. Mai 1972 Kroatien  Kroatien
Co-Trainer Petar Metličić 25. Dezember 1976 Kroatien  Kroatien
Teammanager Ivica Maraš Kroatien  Kroatien
Teammanager Ivano Balić 1. April 1979 Kroatien  Kroatien

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[12][13] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Ivan Stevanović 18. Mai 1982 GK 193 101 RK Zagreb 015 000 8 3:36:42 00
03 Marino Marić 1. Juni 1990 P 196 114 MT Melsungen Deutschland  032 059 8 5:12:39 32 1 1 5
05 Domagoj Duvnjak 1. Juni 1988 CB 197 099 THW Kiel Deutschland  153 497 8 5:22:58 25 5 4
08 Marko Kopljar 12. Februar 1986 RB 210 108 FC Barcelona Spanien  124 254 8 4:09:03 24 3 2
10 Jakov Gojun 18. April 1986 LB 204 110 Füchse Berlin Deutschland  125 071 8 3:32:15 02 2 1 5
13 Zlatko Horvat 25. September 1984 LW 179 086 RK Zagreb 115 332 8 3:37:58 31 1
18 Igor Karačić 2. November 1988 CB 189 087 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  027 071 8 2:23:01 12 1
21 Krešimir Kozina 1) 25. Juni 1990 P 196 104 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  002 000 3 46:57 02 1
25 Mirko Alilović 15. September 1985 GK 200 110 MKB Veszprém Ungarn  152 000 8 4:08:15 00
26 Manuel Štrlek 1. Dezember 1988 LW 181 079 KS Kielce Polen  099 318 8 6:57:54 43 2
27 Ivan Čupić 27. März 1986 RW 178 078 KS Kielce Polen  112 440 8 4:25:16 19 2 2
29 Antonijo Kovačević 21. Mai 1987 LW 190 090 RK Zagreb 004 004 8 44:31 03
30 Marko Mamić 6. März 1994 LB 200 100 Dunkerque HBGL Frankreich  004 003 8 1:04:24 08 2 2
31 Luka Šebetić 26. Mai 1994 RB 198 097 RK Zagreb 002 003 8 3:28:20 11 4 4
32 Ivan Slišković 23. Oktober 1991 LB 197 098 MKB Veszprém Ungarn  037 087 8 3:11:44 30 1 1
33 Luka Cindrić 5. Juli 1993 CB 182 090 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  007 018 8 48:29 02
34 Ilija Brozović 1) 26. Mai 1991 P 195 107 HSV Hamburg Deutschland  015 012 5 2:29:36 06 3 1 6
Durchschnitt 193 094 064 Gesamt 250 27 2) 3 360
1) Ab dem 6. Spiel spielte Krešimir Kozina (Nr. 21) anstelle von Ilija Brozović (Nr. 34).
2) Gelbe Karten erhielten der Teammanager Ivica Maraš im 1. Spiel, der Co-Trainer Petar Metličić im 2. Spiel sowie der Teamchef Željko Babić im 3. und 7. Spiel.

MazedonienBearbeiten

Die Mazedonische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe A gegen Frankreich (23:30), Polen (23:24) und Serbien (27:27). Damit wurde sie hinter Polen und Frankreich Gruppendritter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Kroatien (24:34), Norwegen (31:31) und Weißrussland (29:30) trafen. Dadurch wurde Mazedonien Gruppenletzter und schied aus der Europameisterschaft aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[14] geb. Nationalität
Teamchef Ivica Obrvan 2. Juni 1966 Kroatien  Kroatien
Co-Trainer Danilo Brestovac Nordmazedonien  Nordmazedonien
Co-Trainer Kristijan Kajčevski Nordmazedonien  Nordmazedonien

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[14][15] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
03 Dejan Manaskov 26. August 1992 LW 180 073 RK Vardar Skopje 032 085 6 4:59:55 32 1
05 Stojanče Stoilov 30. April 1987 P 192 110 RK Vardar Skopje 026 048 6 3:29:37 13 1 2
07 Kiril Lazarov 10. Mai 1980 RB 193 095 FC Barcelona Spanien  114 935 6 3:17:38 42
08 Vlatko Mitkov 16. August 1981 RB 192 097 UHK Krems Osterreich  085 073 6 2:18:44 05 1 2
09 Ace Jonovski 29. Dezember 1980 CB 197 093 Bergischer HC Deutschland  070 068 6 2:14:04 00 2 6
10 Daniel Dupjačanec 15. Juli 1983 GK 189 099 RK Metalurg Skopje 002 000 6 50:45 00
13 Filip Mirkulovski 14. September 1983 CB 189 091 HSG Wetzlar Deutschland  120 301 6 3:25:52 14 2 3
14 Velko Markoski 5. April 1986 LB 194 100 RK PPD Zagreb Kroatien  038 047 6 2:54:38 01 5 2
16 Borko Ristovski 2. November 1982 GK 190 098 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  118 003 6 5:08:47 00
17 Nikola Markoski 1) 22. Mai 1990 P 196 113 RK Rabotnički Skopje 017 010 2 6:10 00 1
18 Naumče Mojsovski 17. Juni 1980 CB 187 092 CSM Bukarest Rumänien  101 130 6 1:13:22 06 1
21 Nemanja Pribak 26. März 1984 CB 190 103 Beşiktaş Istanbul Turkei  013 017 6 3:01:39 09
22 Goce Georgievski 12. Februar 1987 RW 185 083 Fenix Toulouse Handball Frankreich  037 059 6 4:53:14 19 2 1
23 Filip Lazarov 1) 21. April 1985 LB 197 104 RK Vardar Skopje 042 110 5 36:45 03 1
26 Goce Ojleski 10. Oktober 1989 LW 188 078 HC Odorheiu Secuiesc Rumänien  021 017 6 59:50 04
27 Filip Kuzmanovski 3. Juli 1996 LB 198 105 RK Metalurg Skopje 004 002 6 1:30:56 06 3 1
33 Žarko Peševski 1) 11. April 1991 P 195 110 RK Metalurg Skopje 006 014 5 58:08 03
Durchschnitt 191 096 053 Gesamt 1570 20 2) 0 19
1) Filip Lazarov (Nr. 23) wurde am 2. Spieltag anstelle von Žarko Peševski (Nr. 33) aufgestellt. Nach der Verletzung von Nikola Markoski (Nr. 17) im 2. Spiel kam Žarko Peševski wieder in die Mannschaftsaufstellung zurück.
2) Der Teamchef Ivica Obrvan erhielt im 2. und 3. Spiel jeweils eine gelbe Karte.

MontenegroBearbeiten

Die Montenegrinische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe D gegen Ungarn (27:32), Dänemark (28:30) und Russland (21:28). Sie schied damit als punkteloser Gruppenletzter nach der Vorrunde aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[16] geb. Nationalität
Teamchef Ljubomir Obradović 16. September 1954 Serbien  Serbien
Co-Trainer Milorad Davidović Montenegro  Montenegro
Teammanager Petar Kapisoda 26. Juni 1976 Montenegro  Montenegro

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[16][17] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Rade Mijatović 30. Juni 1981 GK 192 098 Tatabánya KC Ungarn  047 002 3 1:53:32 00
02 Božidar Leković 1) 4. Januar 1991 LB 202 088 HCM Constanța Rumänien  002 000 1 00:00 00
04 Fahrudin Melić 22. Juli 1984 RW 183 090 Paris Saint-Germain Frankreich  038 131 3 1:56:30 02 2 1
05 Mirko Milašević 27. Juli 1985 CB 195 084 Dinamo Bukarest Rumänien  029 066 3 1:14:20 02 1 3
07 Stefan Čavor 3. November 1994 RB 197 100 Csurgói KK Ungarn  006 008 3 1:49:34 11 1
08 Vuk Lazović 1) 10. März 1988 P 200 108 TuS Nettelstedt-Lübbecke Deutschland  002 001 0 00:00 00
10 Božo Anđelić 16. März 1992 CB 186 092 Ceglédi KKSE Ungarn  005 002 3 37:45 02
12 Mile Mijušković 8. Oktober 1985 GK 199 095 RK Maribor Branik Slowenien  004 000 3 30:00 00
13 Mirko Radović 15. Juni 1990 RW 186 087 Valence Handball Frankreich  010 007 3 1:06:27 03
14 Miloš Vujović 5. September 1993 LW 181 072 Tatabánya KC Ungarn  013 023 3 2:53:06 10 2
18 Branko Kankaraš 28. Mai 1988 P 188 092 Valence Handball Frankreich  004 004 3 31:57 02 1
21 Vasko Ševaljević 21. Juni 1988 CB 193 107 Fenix Toulouse Handball Frankreich  030 100 3 2:21:49 12 1
22 Radivoje Ristanović 2. Dezember 1982 GK 200 105 HBW Balingen-Weilstetten Deutschland  004 000 3 36:28 00
23 Bogdan Petričević 6. September 1989 CB 194 095 Mulhouse Handball Frankreich  013 013 3 1:09:27 01 1 3
34 Vuko Borozan 9. April 1994 LB 203 105 TuS Nettelstedt-Lübbecke Deutschland  008 031 3 1:10:23 11 1
90 Nemanja Grbović 26. April 1990 P 183 106 Ceglédi KKSE Ungarn  025 027 3 1:26:13 12
93 Vladan Lipovina 7. März 1993 RB 201 098 HSG Wetzlar Deutschland  007 019 3 1:42:31 08 1 1
Durchschnitt 193 095 015 Gesamt 76 7 120
1) Für den verletzten Božidar Leković (Nr. 2) wurde nach dem 1. Spiel Vuk Lazović (Nr. 8) im 2. Spiel nominiert, der dort jedoch nicht eingewechselt und zum 3. Spiel nicht mehr aufgestellt wurde.

NorwegenBearbeiten

Die Norwegische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe B gegen Island (25:26), Kroatien (34:31) und Weißrussland (29:27). Sie wurde damit vor Kroatien und Weißrussland Gruppensieger und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Polen (30:28), Mazendonien (31:31) und Frankreich (29:24) trafen. Dadurch holte sich die Norweger vor Kroatien und Frankreich den Gruppensieg, womit sie für das Halbfinale qualifiziert waren. Dort trafen sie auf Deutschland und mussten sich in einem dramatischen Spiel wenige Sekunden vor Schluss der Verlängerung mit 33:34 geschlagen geben. Damit erreichten die Norweger nur das Spiel um den dritten Platz, in dem sie auf Kroatien trafen. Durch die 24:31-Niederlage mussten sie sich letztlich mit dem vierten Platz zufriedengeben.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[18] geb. Nationalität
Teamchef Christian Berge 19. Juli 1973 Norwegen  Norwegen
Co-Trainer Glenn Solberg 18. Februar 1972 Norwegen  Norwegen
Co-Trainer Željko Tomac 20. Juni 1956 Kroatien  Kroatien
Co-Trainer Kent-Harry Andersson 29. April 1949 Schweden  Schweden
Teammanager Gry Hege Knutsen Norwegen  Norwegen

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[18][19] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
05 Sander Sagosen 14. September 1995 CB 195 Aalborg Håndbold Danemark  027 068 8 4:24:34 29 4
06 Thomas Kristensen 2. Mai 1990 RW 196 Frisch Auf Göppingen Deutschland  023 022 8 0:03 00
07 Joakim Hykkerud 10. Februar 1986 P 194 TSV Hannover-Burgdorf Deutschland  037 041 8 1:56:45 14
08 Bjarte Myrhol 29. Mai 1982 P 194 Skjern Håndbold Danemark  171 495 8 3:27:55 15 4 2
09 Petter Øverby 26. März 1992 P 193 Elverum Håndball 018 009 8 1:08:39 00 1 5
11 Erlend Mamelund 1. Mai 1984 LB 197 THW Kiel Deutschland  124 352 8 2:48:31 01 3 5
12 Ole Erevik 9. Januar 1981 GK 196 Pays d’Aix UC Frankreich  163 000 8 4:37:45 00
15 Kent Robin Tønnesen 5. Juni 1991 RB 196 Füchse Berlin Deutschland  052 108 8 4:26:28 28 1 5
16 Espen Christensen 17. Juni 1985 GK 190 GOG Svendborg TGI Danemark  038 000 8 3:31:57 00
17 Magnus Jøndal 7. Februar 1988 LW 187 ØIF Arendal 068 145 8 7:05:04 31 2 2
19 Kristian Bjørnsen 10. Januar 1989 RW 191 IFK Kristianstad Schweden  045 192 8 7:55:46 45 1 3
20 André Lindboe 24. Juni 1988 LW 178 Elverum Håndball 030 082 8 5:35 04
21 Magnus Gullerud 13. November 1991 P 196 SønderjyskE Håndbold Danemark  054 071 8 1:21:32 02 1
24 Christian O’Sullivan 22. August 1991 CB 190 IFK Kristianstad Schweden  043 051 8 4:56:04 16 4
27 Harald Reinkind 17. August 1992 RB 196 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  047 109 8 4:26:52 17 5 4
89 Espen Lie Hansen 1. März 1989 LB 196 Bregenz Handball Osterreich  090 304 8 4:56:30 33 3 7
Durchschnitt 193 0 064 Gesamt 235 26 1) 0 41
1) Der Teamchef Christian Berge erhielt im 3., im 7. und 8. Spiel jeweils eine gelbe Karte; der Co-Trainer Željko Tomac erhielt im 1. und 5. Spiel jeweils eine gelbe Karte.

PolenBearbeiten

Die Polnische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe A gegen Serbien (29:28), Mazedonien (24:23) und Frankreich (31:25). Damit wurde sie Gruppensieger und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Norwegen (28:30), Weißrussland (32:27) und Kroatien (23:37) trafen. Dadurch musste Polen hinter Norwegen, Kroatien und Frankreich mit dem enttäuschenden vierten Gruppenplatz und dem Spiel um den siebenten Platz vorliebnehmen. In diesem konnten sie sich gegen Schweden mit 26:24 durchsetzen.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[20] geb. Nationalität
Teamchef Michael Biegler 5. April 1961 Deutschland  Deutschland
Co-Trainer Jacek Będzikowski 22. Oktober 1972 Polen  Polen
Teammanager Łukasz Kalwa 5. Februar 1986 Polen  Polen

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[20][21] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Sławomir Szmal 2. Oktober 1978 GK 190 090 KS Kielce 262 002 7 5:37:24 00
03 Krzysztof Lijewski 2) 7. Juli 1983 RB 198 094 KS Kielce 157 370 6 3:15:29 15
06 Przemysław Krajewski 20. Januar 1987 LW 184 79 KS Azoty-Puławy 049 072 7 3:55:46 18 2 1
07 Robert Orzechowski 2) 20. November 1989 RW 189 084 KS Azoty-Puławy 079 106 1 21:01 02
08 Karol Bielecki 23. Januar 1982 LB 202 100 KS Kielce 226 813 7 2:59:49 34 1 1
11 Adam Wiśniewski 24. Oktober 1980 LW 192 090 Wisła Płock 127 272 7 2:55:45 08 1
13 Bartosz Jurecki 1) 31. Januar 1979 P 193 100 SPR Chrobry Głogów 217 700 2 9:36 07
15 Michał Jurecki 27. Oktober 1984 LB 202 102 KS Kielce 170 462 7 4:44:33 34 2 1
16 Piotr Wyszomirski 6. Januar 1988 GK 193 087 Pick Szeged Ungarn  089 000 7 1:22:22 00
17 Bartosz Konitz 30. Dezember 1984 CB 195 095 Wisła Płock 000 000 7 57:44 07 1
18 Piotr Grabarczyk 31. Oktober 1982 P 200 091 HSV Hamburg Deutschland  101 045 7 3:10:08 02 4 8
19 Rafał Gliński 2) 29. Dezember 1982 CB 181 080 NMC Górnik Zabrze 044 042 6 1:43:18 04 2 2
21 Piotr Masłowski2) 20. Februar 1988 CB 192 088 KS Azoty-Puławy 027 019 1 13:23 01
23 Kamil Syprzak 23. Juli 1991 P 208 116 FC Barcelona Spanien  069 123 7 3:26:15 22 2 1
26 Michał Daszek 27. Juni 1992 RW 180 070 Wisła Płock 036 061 7 4:50:14 15 1
28 Maciej Gębala 1) 10. Januar 1994 P 200 102 SC Magdeburg Deutschland  000 000 5 22:10 02
29 Jakub Łucak 18. September 1989 RW 181 084 Śląsk Wrocław 016 028 7 2:06:18 03
45 Michał Szyba 18. März 1988 RB 196 097 RK Velenje Slowenien  044 060 7 3:18:29 14 1 4
49 Piotr Chrapkowski 24. März 1988 LB 203 090 KS Kielce 053 102 7 3:30:16 05 2 1 6
Durchschnitt 194 092 090 Gesamt 1930 18 3) 1 27
1) Im 3. Spiel ersetzte der nachgemeldete Maciej Gębala (Nr. 28) den verletzten Bartosz Jurecki (Nr. 13).
2) Nach weiteren Verletzungen wurden im 7. Spiel Krzysztof Lijewski (Nr. 3) durch Robert Orzechowski (Nr. 7) und Rafał Gliński (Nr. 19) durch Piotr Masłowski (Nr. 21) ersetzt.
3) Im 1. und 3. Spiel erhielt der Teamchef Michael Biegler jeweils eine gelbe Karte.

RusslandBearbeiten

Die Russische Nationalmannschaft spielt in der Vorrunde in Gruppe D gegen Dänemark (25:31), Ungarn (27:26) und Montenegro (28:21). Sie wurde damit hinter Dänemark und vor Ungarn Gruppenzweiter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Schweden (28:28), Deutschland (29:30) und Spanien (23:25) trafen. Dadurch wurde Russland nur Gruppenfünfter und schied aus der Europameisterschaft aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[22] geb. Nationalität
Teamchef Dmitri Torgowanow 5. Januar 1972 Russland  Russland
Co-Trainer Lew Woronin 8. Juni 1971 Russland  Russland

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[22][23] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
06 Daniil Schischkarjow 6. Juli 1988 RW 189 092 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  067 153 6 3:40:07 08 1 1
07 Dmitri Kowaljow 15. Mai 1982 RW 180 075 Medwedi Tschechow 159 396 6 2:09:22 08
10 Alexander Tschernoiwanow 13. Februar 1979 P 202 105 Medwedi Tschechow 108 219 6 2:25:25 12 4 4
11 Pawel Atman 25. Mai 1987 CB 190 094 Brest GK Meschkow Weissrussland  093 157 6 1:48:40 14
12 Wadim Bogdanow 1) 26. März 1986 GK 197 095 KS Azoty-Puławy Polen  074 000 5 54:43 00
13 Sergei Gorbok 4. Dezember 1982 LB 196 098 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  048 164 6 4:56:42 21 1
16 Dmitri Pawlenko 1) 1. Januar 1991 GK 190 076 Medwedi Tschechow 074 000 1 0:10 00
20 Michail Tschipurin 17. November 1980 P 185 083 US Ivry HB Frankreich  191 484 6 1:58:30 11
21 Gleb Kalarasch 29. November 1990 P 205 095 HK Motor Saporischschja Ukraine  010 025 5 2:15:00 03 3
25 Sergei Schelmenko 5. April 1983 RB 196 100 HK Motor Saporischschja Ukraine  057 110 6 3:00:46 22 1
26 Ruslan Daschko 13. August 1996 RW 198 094 Dinamo-Wiktor Stawropol 005 013 6 6:09 01
30 Walentin Busmakow 17. April 1985 LB 192 112 Medwedi Perm 005 006 6 1:36:54 04 4
31 Timur Dibirow 30. Juli 1983 LW 180 070 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  158 540 6 5:47:28 32 2 1
44 Igor Soroka 27. Mai 1991 LW 180 073 Medwedi Perm 010 027 6 18:39 09
74 Lew Zelischtschew 16. April 1990 P 205 103 Dinamo Astrachan 009 000 6 1:50:19 00 2 5
87 Wiktor Kirejew 5. Mai 1987 GK 190 094 GK Newa St. Petersburg 006 000 6 5:04:15 00
89 Dmitri Schitnikow 20. November 1989 CB 185 080 Wisła Płock Polen  072 137 6 4:28:53 15 5 1
Durchschnitt 192 091 067 Gesamt 160 17 2) 20
1) Dmitri Pawlenko (Nr. 16) kam erst im 6. Spiel anstelle von Wadim Bogdanow (Nr. 12) kurzzeitig zum Einsatz.
2) Der russische Teamchef Dmitri Torgowanow erhielt im 2., im 4. und im 6. Spiel jeweils eine gelbe Karte. (Quelle: Einzel-Spielberichte, in der Gesamtstatistik[23] wurden nur zwei berücksichtigt.

SchwedenBearbeiten

Die Schwedische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe C gegen Slowenien (23:21), Deutschland (26:27) und Spanien (22:24). Sie wurde damit hinter Spanien und Deutschland Gruppendritter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Russland (28:28), Dänemark (28:28) und Ungarn (22:14) trafen. Dadurch erreichten die Schweden hinter Spanien, Deutschland und Dänemark nur den vierten Gruppenplatz und mussten mit dem Spiel um den siebten Platz vorliebnehmen. In diesem trafen sie auf Polen und mussten sich mit 24:26 geschlagen geben, was schließlich den achten Endplatz bedeutete.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[24] geb. Nationalität
Teamchef Staffan Olsson 26. März 1964 Schweden  Schweden
Teamchef Ola Lindgren 29. Februar 1964 Schweden  Schweden
Co-Trainer Mats Olsson 12. Januar 1960 Schweden  Schweden
Teammanager Bo Nilsson Schweden  Schweden

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[24][25] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Mattias Andersson 29. März 1978 GK 185 093 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  129 000 7 5:01:32 00 1
04 Markus Olsson 31. März 1990 CB 188 092 Skjern Håndbold Danemark  036 090 7 15:28 02 1
05 Linus Persson 1) 16. April 1993 RB 190 091 HK Malmö 007 004 1 9:40 00 1
06 Jonas Källman 2) 17. Juli 1981 LW 200 098 Pick Szeged Ungarn  209 607 6 4:33:05 16
09 Jerry Tollbring 2) 13. September 1995 LW 182 078 IFK Kristianstad 000 000 1 0:39 00
10 Niclas Ekberg 23. Dezember 1988 RW 191 096 THW Kiel Deutschland  125 515 7 3:49:22 15 1 1
11 Lukas Nilsson 16. November 1996 LB 192 097 Ystads IF 008 021 7 3:16:46 24 1
14 Jesper Konradsson 4. Juni 1994 CB 184 084 Alingsås HK 011 019 7 2:34:03 08
18 Tobias Karlsson 4. Juni 1981 P 196 102 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  161 081 7 3:20:03 00 4 7
19 Johan Jakobsson 12. Februar 1987 RB 195 096 SG Flensburg-Handewitt Deutschland  093 181 7 4:48:06 32 4 6
20 Mikael Appelgren 6. September 1989 GK 191 100 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  025 000 7 1:55:30 00
24 Fredrik Petersen 27. August 1983 LW 188 085 Füchse Berlin Deutschland  138 399 7 2:49:51 07 1
28 Philip Stenmalm 3. März 1992 LB 198 089 CB Ciudad de Logroño Spanien  016 024 7 1:30:15 07 1
29 Andreas Cederholm 1) 4. Mai 1990 RB 186 083 IFK Kristianstad 025 054 6 1:07:35 04 1
31 Viktor Östlund 19. Januar 1992 LB 198 090 IF Guif 029 070 7 4:00:16 24 2 3
32 Mattias Zachrisson 22. August 1990 RW 179 079 Füchse Berlin Deutschland  064 106 7 3:10:06 09
35 Andreas Nilsson 12. April 1990 P 197 110 KC Veszprém Ungarn  085 199 7 2:51:30 15 1 1
36 Jesper Nielsen 30. August 1989 P 200 110 Füchse Berlin Deutschland  054 059 7 3:46:13 10 4 1 5
Durchschnitt 192 094 076 Gesamt 1730 21 3) 1 27
1) Für Andreas Cederholm (Nr. 29) spielte im 7. Spiel Linus Persson (Nr. 5).
2) Der Spieler Jerry Tollbring (Nr. 9) ersetzte im 3. Spiel Jonas Källman (Nr. 6).
3) Der schwedische Teamchef Staffan Olsson erhielt im 5. Spiel eine gelbe Karte. (Quelle: Einzel-Spielberichte, in der Gesamtstatistik[25] wurden aber zwei angegeben.)

SerbienBearbeiten

Die Serbische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe A gegen Mazedonien (30:23), Frankreich (36:26) und Polen (25:31). Sie schied damit aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Mazedonien als Gruppenletzter nach der Vorrunde aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[26] geb. Nationalität
Teamchef Dejan Perić 22. September 1970 Serbien  Serbien
Co-Trainer Branislav Zeljković Serbien  Serbien
Teammanager Dalibor Čutura 14. Juni 1975 Serbien  Serbien
Teammanager Ðorđe Ignjatović Serbien  Serbien

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[26][27] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Slaviša Đukanović 1) 3. Mai 1979 GK 190 97 Saint-Raphaël Var HB Frankreich  012 000 2 23:24 00
03 Miljan Pušica 30. Juni 1991 P 201 105 Wisła Płock Polen  018 010 3 12:24 00 1
05 Žarko Šešum 16. Juni 1986 CB 196 092 Frisch Auf Göppingen Deutschland  133 337 3 2:17:12 18 2 3
07 Ivan Nikčević 11. Februar 1981 LW 181 081 Wisła Płock Polen  135 491 3 2:20:51 15 2
08 Filip Marjanović 10. Februar 1989 LW 189 091 RK Vojvodina Novi Sad 023 017 3 38:59 01 1 1
10 Darko Ðukić 11. Dezember 1994 RW 191 080 Beşiktaş Istanbul Turkei  020 063 3 2:31:38 06 1
12 Darko Stanić 8. Oktober 1978 GK 192 098 El Jaish Katar  103 000 3 2:21:59 00
13 Petar Nenadić 28. Juni 1986 CB 198 098 Füchse Berlin Deutschland  067 167 3 1:14:25 18
17 Novak Bošković 23. Mai 1989 RB 191 089 Maccabi Tel Aviv Israel  005 010 3 24:25 03
20 Momir Rnić 1. November 1987 LB 197 104 MT Melsungen Deutschland  087 152 3 50:34 06
22 Bojan Beljanski 22. Juni 1986 P 200 105 Bregenz Handball Osterreich  054 056 3 1:29:21 01 1 2
25 Nemanja Zelenović 27. Februar 1990 RB 194 95 SC Magdeburg Deutschland  045 117 3 2:32:46 08 2
29 Ilija Abutović 2. August 1988 LB 202 100 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  021 024 3 1:10:23 00 3 3
33 Mijajlo Marsenić 9. März 1993 P 203 110 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  048 071 3 1:39:22 04 1 6
36 Miloš Orbović 2. November 1993 RB 193 098 RK Vojvodina Novi Sad 006 006 3 25:24 01
82 Uroš Elezović 28. Januar 1982 LB 194 095 Lekhwiya Katar  006 007 3 20:15 00
85 Dragan Marjanac 1) 26. Februar 1985 GK 191 085 BSV Bern Muri Schweiz  078 001 1 6:38 00
Durchschnitt 195 095 053 Gesamt 810 10 2) 1 190
1) Der verletzte Slaviša Đukanović (Nr. 1) wurde nach dem 2. Spiel durch Dragan Marjanac (Nr. 85) ersetzt
2) Der Teammanager Dalibor Čutura erhielt im ersten Spiel eine gelbe Karte.

SlowenienBearbeiten

Die Slowenische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe C gegen Schweden (21:23), Spanien (24:24) und Deutschland (21:25). Sie schied damit als Gruppenletzter nach der Vorrunde aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[28] geb. Nationalität
Teamchef Veselin Vujović 19. Januar 1961 Montenegro  Montenegro
Co-Trainer Uroš Šerbec Slowenien  Slowenien
Teammanager Uroš Mohorič Slowenien  Slowenien
Teammanager Borut Korošec Slowenien  Slowenien

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[28][29] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Matevž Skok 2. September 1986 GK 188 092 TuS N-Lübbecke Deutschland  049 000 3 56:48 00
03 Blaž Blagotinšek 17. Januar 1994 P 202 110 RK Celje 017 013 3 49:17 03 2
06 Gašper Marguč 20. August 1990 RW 180 085 KC Veszprém Ungarn  057 191 3 1:47:48 06 2
07 Vid Kavtičnik 24. Mai 1984 RB 191 090 Montpellier AHB Frankreich  151 422 3 1:22:18 10 1 1 1
12 Gorazd Škof 11. Juli 1977 GK 188 092 HBC Nantes Frankreich  172 000 3 2:00:29 00
13 Darko Cingesar 25. Juli 1990 LW 187 093 RK Maribor Branik 017 022 3 1:14:31 02 2 1
14 Sebastian Skube 3. April 1987 LB 189 088 Bjerringbro-Silkeborg Danemark  115 263 3 35:38 02
15 Vid Poteko 5. April 1991 P 194 105 RK Celje 014 010 3 59:47 00 2 1 3
18 David Miklavčič 29. Januar 1983 RB 196 100 Tremblay HB Frankreich  085 132 3 1:55:06 04 2
20 Luka Žvižej 9. Dezember 1980 LW 185 088 RK Celje 241 696 3 2:06:31 06 3
22 Matej Gaber 22. Juli 1991 P 197 114 Montpellier AHB Frankreich  076 079 3 2:20:03 09 1
23 Uroš Zorman 9. Januar 1980 CB 190 098 KS Kielce Polen  210 499 3 1:24:58 04 1
32 Miha Zarabec 21. Oktober 1991 CB 177 077 RK Celje 006 014 3 35:09 02
44 Dean Bombač 4. April 1989 CB 189 094 Pick Szeged Ungarn  052 076 3 1:12:02 06 1 1
50 Dragan Gajič 21. Juli 1984 RW 188 084 Montpellier AHB Frankreich  148 633 3 1:02:26 09
51 Borut Mačkovšek 11. September 1992 LB 204 098 ThSV Eisenach Deutschland  053 114 3 37:09 03
Durchschnitt 190 090 091 Gesamt 66 9 1) 2 150
1) Im zweiten Spiel erhielt der Teamchef Veselin Vujović eine gelbe Karte.

SpanienBearbeiten

Die Spanische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe C gegen Deutschland (32:29), Slowenien (24:24) und Schweden (24:22). Sie wurde damit vor Deutschland und Schweden Gruppensieger und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Dänemark (23:27), Ungarn (31:29) und Russland (25:23) trafen. Dadurch holte sich Spanien vor Deutschland den Gruppensieg, womit sie für das Halbfinale qualifiziert waren. Dort trafen sie auf Kroatien und konnten sich mit 33:29 durchsetzen. Damit qualifizierten sich die Spanier für das Finale, in dem sie auf Deutschland trafen. Im Finale konnten sie den Erfolg von der Vorrunde nicht mehr wiederholen und mussten sich nach der 17:24-Niederlage mit dem Vize-Europameistertitel zufriedengeben.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[30] geb. Nationalität
Teamchef Manolo Cadenas 20. Mai 1955 Spanien  Spanien
Co-Trainer José Villaldea 4. August 1966 Spanien  Spanien
Teammanager Juan Caamaño 6. Dezember 1990 Spanien  Spanien

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[30][31] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
03 Eduardo Gurbindo 8. November 1987 RB 195 092 FC Barcelona 068 086 8 1:44:19 03 2
05 Jorge Maqueda 6. Februar 1988 RB 197 105 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  105 254 8 5:02:59 17 4 1 1
08 Víctor Tomás 15. Februar 1985 RW 178 085 FC Barcelona 147 476 8 6:38:55 32 3 3
09 Raúl Entrerríos 12. Februar 1981 CB 193 092 FC Barcelona 200 434 8 4:36:32 24 1 3
13 Julen Aguinagalde 8. Dezember 1982 P 195 110 KS Kielce Polen  133 364 8 3:05:06 21 1
15 Cristian Ugalde 19. Oktober 1987 LW 187 081 KC Veszprém Ungarn  117 262 8 3:20:23 11
16 Arpad Sterbik 20. November 1979 GK 200 119 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  062 000 8 4:33:56 00
21 Joan Cañellas 30. September 1986 CB 198 100 THW Kiel Deutschland  120 341 8 3:24:09 13 2 1
24 Viran Morros 15. Dezember 1983 LB 199 99 FC Barcelona 155 142 8 4:09:39 02 5 6
26 Antonio García 6. März 1984 LB 191 093 Pick Szeged Ungarn  063 118 8 4:10:11 18 2
27 Rafael Baena 1) 7. November 1982 P 191 121 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  010 028 5 29:47 00
28 Valero Rivera 22. Februar 1985 LW 185 085 HBC Nantes Frankreich  061 210 8 4:20:57 48 2
30 Gedeón Guardiola 1) 2) 1. Oktober 1984 P 200 103 Rhein-Neckar Löwen Deutschland  079 103 6 3:03:35 06 3 1 7
33 Gonzalo Pérez de Vargas 10. Januar 1991 GK 189 093 FC Barcelona 043 000 8 3:24:41 00
35 Niko Mindegía 2) 19. Juli 1988 CB 184 087 Pick Szeged Ungarn  015 022 5 36:18 01
38 Juan del Arco 29. November 1991 CB 189 085 al-Jaish Katar  004 015 8 1:01:11 04
40 Alex Dujshebaev 17. Dezember 1992 RB 187 088 RK Vardar Skopje Nordmazedonien  025 043 8 2:17:22 09 1
Durchschnitt 192 095 087 Gesamt 209 23 3) 2 25
1) Gedeón Guardiola (Nr. 30) wurde ab dem 4. Spiel durch Rafael Baena (Nr. 27) ersetzt.
2) Gedeón Guardiola (Nr. 30) kehrte im 6. Spiel zurück und ersetzte Niko Mindegía (Nr. 35).
3) Der Teamchef Manolo Cadenas erhielt im 7. Spiel (Halbfinale] eine gelbe Karte.

UngarnBearbeiten

Die Ungarische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe D gegen Montenegro (32:27), Russland (26:27) und Dänemark (22:30). Sie wurde damit hinter Dänemark und Russland Gruppendritter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe II auf, wo sie auf Deutschland (19:29), Spanien (29:31) und Schweden (14:22) traf. Dadurch wurde Ungarn nur Gruppenletzter und schied aus der Europameisterschaft aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[32] geb. Nationalität
Teamchef Talant Dujshebaev 2. Juni 1968 Russland  Russland/
Spanien  Spanien
Co-Trainer László Sótonyi Ungarn  Ungarn
Co-Trainer János Szathmári 25. März 1969 Ungarn  Ungarn

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[32][33] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 László Bartucz 5. November 1991 GK 194 105 Csurgói KK 005 000 6 1:59:08 00
05 Timuzsin Schuch 5. Juni 1985 P 197 106 MKB Veszprém 126 071 6 2:53:48 03 3 5
06 Ákos Pásztor 24. Juni 1991 RW 187 084 Tatabánya KC 007 015 6 2:44:13 07
08 Gergő Iváncsik 30. November 1981 LW 190 87 MKB Veszprém 254 677 6 3:26:56 11
13 Tibor Gazdag 7. August 1991 LW 187 084 Csurgói KK 009 019 6 1:59:42 04 3
15 Péter Hornyák 4. Oktober 1995 RW 175 068 Csurgói KK 006 006 6 1:27:35 11
16 Roland Mikler 20. September 1984 GK 190 092 MKB Veszprém 151 000 6 3:50:03 00
18 Kornél Nagy 21. November 1986 LB 195 098 Dunkerque HBGL Frankreich  120 195 6 3:08:37 10 1
19 László Nagy 3. März 1981 RB 208 113 MKB Veszprém 180 684 6 4:30:20 21 4 2
22 Moorchegani Iman Jamali 11. Oktober 1991 LB 202 102 IFK Kristianstad Schweden  004 009 6 2:22:10 18 3
23 Rudolf Faluvégi 9. Januar 1994 CB 192 092 Csurgói KK 006 014 6 2:37:32 08 1 3
25 Szabolcs Zubai 31. März 1984 P 191 086 Pick Szeged 188 294 6 2:03:36 04 1
27 Bence Bánhidi 2. Februar 1995 P 204 110 Balatonfüredi KSE 014 025 6 2:01:23 14
30 Tamás Borsos 13. September 1990 LB 202 105 Ceglédi KKSE 006 000 6 1:25:23 01 3 1
33 Gábor Ancsin 27. November 1990 RB 202 097 Pick Szeged 067 144 6 2:37:05 13 3 3
39 Richárd Bodó 13. März 1993 LB 203 110 Tatabánya KC 017 056 6 2:53:37 17 1
Durchschnitt 195 096 073 Gesamt 1420 180 190

WeißrusslandBearbeiten

Die Weißrussische Nationalmannschaft spielte in der Vorrunde in Gruppe B gegen Kroatien (21:27), Island (39:38) und Norwegen (27:29). Damit wurde sie hinter Norwegen und Kroatien Gruppendritter und stieg in die Hauptrunde in Gruppe I auf, wo sie auf Frankreich (23:34), Polen (27:32) und Mazedonien (30:29) traf. Dadurch wurde Weißrussland nur Gruppenfünfter und schied aus der Europameisterschaft aus.

BetreuerBearbeiten

Funktion Name[34] geb. Nationalität
Teamchef Juri Schewzow 16. Dezember 1959 Weissrussland  Weißrussland
Co-Trainer Ihar Papruha 10. Februar 1970 Weissrussland  Weißrussland
Co-Trainer Aleh Scharejka Weissrussland  Weißrussland

SpielerBearbeiten

Nr. Spielername[34][35] geb. Pos. Gr. Gew. Verein Land Lsp. LT. Sp. Zeit T      
01 Aljaksej Kischou 23. September 1986 GK 192 083 ULZ Schwaz Osterreich  035 001 6 53:46 00
02 Iwan Brouka 20. April 1980 LW 178 087 SKA Minsk 155 539 5 39:34 00 2
03 Uladsislau Kulesch 28. Mai 1996 LB 200 083 SKA Minsk 000 000 6 1:50:22 10 2 1
04 Maksim Babitschau 7. März 1986 P 200 100 Brest GK Meschkow 120 206 4 2:53:07 07 2 5
05 Aljaksej Chadkewitsch 14. Januar 1994 LB 191 092 SKA Minsk 005 006 5 1:52:58 16 1 1
06 Wiktar Sajzau 1) 27. August 1992 RB 195 095 GK Newa St. Petersburg Russland  030 030 4 28:59 00 2
10 Barys Puchouski 3. Januar 1987 CB 184 083 HK Motor Saporischschja Ukraine  137 586 6 4:19:41 37 1 1
14 Siarhei Rutenka 1) 29. August 1981 LB 198 096 ohne 065 421 5 2:00:42 25
16 Wjatschaslau Saldazenka 23. Juli 1994 GK 188 084 SKA Minsk 000 000 6 5:06:14 00
17 Dsmitryj Nikulenkau 12. Juli 1984 CB 188 090 Brest GK Meschkow 084 155 6 1:11:49 04
18 Sjarhej Schylowitsch 16. Mai 1986 RB 195 105 Brest GK Meschkow 099 304 5 4:11:51 25 2 4
19 Aljaksandr Pazykajlik 8. März 1990 RW 190 078 SKA Minsk 000 000 6 43:38 00
23 Andrej Jurynok 21. September 1996 LW 198 090 SKA Minsk 005 003 6 5:07:12 17 3
24 Maksim Baranau 11. April 1988 RW 188 081 Brest GK Meschkow 097 228 6 5:18:44 18 1 1
25 Anton Prakapenja 26. September 1988 LB 195 095 ULZ Schwaz Osterreich  021 056 6 36:01 00 1
50 Arzjom Karaljok 20. Februar 1996 P 190 085 SKA Minsk 004 009 4 2:24:14 08 3 3
55 Aljaksandr Zitou 28. Oktober 1986 P 190 105 HC Mascheka Mahiljou 123 128 6 2:21:08 00 2 1 7
Durchschnitt 195 096 073 Gesamt 1670 170 1 280
1) Nach der Verletzung von Siarhei Rutenka (Nr. 14) im 5. Spiel spielte für ihn Wiktar Sajzau (Nr. 6).

GesamtstatistikBearbeiten

Platz Land (Quelle [36]) Spiele eingesetzte
Spieler
davon
Legionäre
erzielte Tore Würfe gesamt Effizienz
in %
     
01. Deutschland  Deutschland 8 18 01 223 364 61 24 2 40
02. Spanien  Spanien 8 16 12 209 363 58 23 2 25
03. Kroatien  Kroatien 8 17 13 250 389 64 27 3 36
04. Norwegen  Norwegen 8 16 13 235 385 61 26 0 42
05. Frankreich  Frankreich 7 17 03 210 336 63 16 1 23
06. Danemark  Dänemark 7 16 14 195 335 58 21 2 18
07. Polen  Polen 7 19 05 193 315 61 18 1 27
08. Schweden  Schweden 7 18 12 173 302 57 21 1 27
09. Russland  Russland 6 17 09 160 280 57 17 0 20
10. Weissrussland  Weißrussland 6 17 04 167 299 56 18 1 28
11. Nordmazedonien  Nordmazedonien 6 17 10 157 269 58 20 0 19
12. Ungarn  Ungarn 6 16 02 142 258 55 18 0 19
13. Island  Island 3 17 15 092 147 63 09 0 16
14. Slowenien  Slowenien 3 16 11 066 117 56 09 2 15
15. Serbien  Serbien 3 17 15 081 130 62 10 1 19
16. Montenegro  Montenegro 3 17 17 076 139 55 07 0 12
Gesamt 480 2700 1560 26290 44280 59 2840 160 3860

Von den 156 Legionären sind

  • 55 Spieler bei Vereinen in Deutschland,
  • 24 Spieler in Frankreich,
  • 16 Spieler in Ungarn,
  • 10 Spieler in Mazedonien,
  • 09 Spieler in Polen,
  • je 7 Spieler in Dänemark und in Spanien,
  • je 4 Spieler in Österreich, Rumänien und Schweden,
  • je 3 Spieler in Katar und in der Ukraine,
  • je 2 Spieler in der Schweiz, in Slowenien und in der Türkei sowie
  • je ein Spieler in Kroatien, in Russland und in Weißrussland

beschäftigt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Europäische Handballföderation (EHF): Cumulative Statistics Frankreich (pdf-Dokument, englisch; abgerufen am 22. Januar 2016)
  2. Europäische Handballföderation (EHF): Cumulative Statistics Polen (pdf-Dokument, englisch; abgerufen am 22. Januar 2016)
  3. Europäische Handballföderation (EHF): Cumulative Statistics Weißrussland (pdf-Dokument, englisch; abgerufen am 22. Januar 2016)
  4. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Dänemark (PDF-Datei (englisch), Stand: 16. Januar 2016, abgerufen am 20. Januar 2016)
  5. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Dänemark (abgerufen am 29. Januar 2016)
  6. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Deutschland (PDF-Datei (englisch), Stand: 27. Januar 2016, abgerufen am 28. Januar 2016)
  7. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Deutschland (abgerufen am 31. Januar 2016)
  8. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Frankreich (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  9. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Frankreich (abgerufen am 29. Januar 2016)
  10. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Island (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  11. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Island (abgerufen am 29. Januar 2016)
  12. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Kroatien (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  13. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Kroatien (abgerufen am 31. Januar 2016)
  14. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Mazedonien (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  15. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Mazedonien (abgerufen am 29. Januar 2016)
  16. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Montenegro (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  17. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Montenegro (abgerufen am 29. Januar 2016)
  18. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Norwegen (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  19. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Norwegen (abgerufen am 31. Januar 2016)
  20. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Polen (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  21. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Polen (abgerufen am 29. Januar 2016)
  22. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Russland (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  23. a b Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Russland (abgerufen am 29. Januar 2016)
  24. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Schweden (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  25. a b Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Schweden (abgerufen am 29. Januar 2016)
  26. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Serbien (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  27. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Serbien (abgerufen am 29. Januar 2016)
  28. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Slowenien (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  29. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Slowenien (abgerufen am 29. Januar 2016)
  30. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Spanien (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  31. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Spanien (abgerufen am 31. Januar 2016)
  32. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Ungarn (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  33. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Ungarn (abgerufen am 29. Januar 2016)
  34. a b Europäische Handballföderation (EHF): Team Roster Weißrussland (PDF-Datei, englisch, abgerufen am 20. Januar 2016)
  35. Europäische Handballföderation (EHF): Statistik Weißrussland (abgerufen am 29. Januar 2016)
  36. Europäische Handballföderation (EHF): Overall Team Statistics (abgerufen am 31. Januar 2016)