Hamburgisches Oberverwaltungsgericht

Oberverwaltungsgericht des Bundeslandes Hamburg
„Haus der Gerichte“

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht ist das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Bundeslandes Hamburg und bildet die Spitze der Verwaltungsgerichtsbarkeit dieses Bundeslandes.

Gerichtssitz und -bezirkBearbeiten

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat seinen Sitz in Hamburg. Der Gerichtsbezirk umfasst das gesamte Gebiet des Bundeslandes.

InstanzenzugBearbeiten

Das Oberverwaltungsgericht ist dem Bundesverwaltungsgericht untergeordnet. Nachgeordnetes Verwaltungsgericht ist das Verwaltungsgericht Hamburg.

GeschichteBearbeiten

Mit dem Gesetz über die Verwaltungsgerichtsbarkeiten vom 2. November 1921 (GVBl. S 585) wurde erstmals ein eigenständiges Gericht zur Gewährleistung des Rechtsschutzes des Bürgers gegen Maßnahmen der Obrigkeit geschaffen. Zunächst unterstand das Oberverwaltungsgericht der Dienstaufsicht des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Der Senat ernannte die Richter aus dem Kreis der Richter des Oberlandesgerichts. Erster Vorsitzender Richter war Carl Ritter (1922–1934), der auch den Gesetzentwurf zur Schaffung des Gerichts angefertigt hatte. Es folgten Arnold Engel (1934–1935), Curt Rothenberger (1935–1945) und Ernst Krönig (ab 1945). Erst ab 1985 wurde die enge Bindung des Oberverwaltungsgerichts an das Oberlandesgericht aufgehoben.

PräsidentenBearbeiten

GebäudeBearbeiten

Das Gericht befindet sich im Neubauensemble Haus der Gerichte am Berliner Tor.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 53° 33′ 26″ N, 10° 1′ 18″ O