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HC Innsbruck

österreichischer Eishockeyclub

Der HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck – Die Haie ist eine österreichische Eishockeymannschaft aus Innsbruck (Tirol), die seit der Saison 2012/13 nach drei Jahren in der zweithöchsten Spielklasse wieder in der Erste Bank Eishockey Liga aktiv ist.

HC TWK Innsbruck
Größte Erfolge

Meister der Nationalliga 2011/12

Vereinsinformationen
Geschichte gegründet 1994
Standort Innsbruck, Tirol, Österreich
Spitzname Die Haie
Vereinsfarben rot & schwarz
Liga Erste Bank Eishockey Liga
Spielstätte Tiroler Wasserkraft Arena Innsbruck
Kapazität 3.200 Zuschauer Plätze
Cheftrainer Rob Pallin
Saison 2018/19 10. Platz (Hauptrunde)
3. Platz (Qualifikationsrunde)
keine Playoff-Qualifikation

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde 1994 als HC Innsbruck neu gegründet und 1999 mit dem Einstieg des gewichtigen Sponsors "Tiroler Wasserkraft" nach diesem umbenannt. Seit der Saison 2000/01 spielte der Verein wieder in der höchsten österreichischen Liga und war damit der erste Innsbrucker Erstligist seit dem Ausstieg des Vorläufers Innsbrucker EV, der seine letzte Bundesligasaison 1992/93 absolvierte.

Im Lauf der Jahre erreichte die Mannschaft mehrmals das Halbfinale, schaffte es jedoch nie in die Endrunde. Vor allem in den letzten Spielzeiten wurde oftmals der Großteil des Kaders ausgewechselt, was sich jedoch vor allem auf das Budget niederschlug. Außerdem kämpfte die Mannschaft mit einer Schwächephase zum Ende des Grunddurchgangs, die sich Jahr für Jahr wiederholte und regelmäßig in den Playoffs gipfelte. Am 3. März 2009 wurde bekanntgeben, dass der HC Innsbruck aus finanziellen Gründen die Erste Bank Eishockey-Liga verlassen und in die Nationalliga absteigen wollte.

Die Premierensaison in der neuen Liga wurde mit einem Kader absolviert, der vor allem aus jungen Tiroler Spielern bestand, und verlief erfolgreich. Der Club entschied den Grunddurchgang mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten EC Dornbirn für sich. Im Finale unterlag er den Vorarlbergern mit 1: 3-Siegen und musste sich mit dem Titel des Vizemeisters begnügen. Zwei Jahre später gelang dem Club erstmals der Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft. Kurze Zeit später wurde bekanntgegeben, dass die Innsbrucker in die höchste Spielklasse zurückkehren würden.

Seit der Saison 2012/13 sind die 'Haie' wieder in der Erste Bank Eishockey-Liga vertreten, schafften es seither aber nicht mehr, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Das beste Ergebnis erzielten die Haie in der Saison 2015/16 mit dem elften Platz in der Haupt- und dem dritten Platz in der Qualifizierungsrunde.

MannschaftBearbeiten

Kader der EBEL-Saison 2019/20Bearbeiten

Stand: 23. August 2019

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
Vereinigte Staaten  Scott Darling G 22. Dezember 1988 2019 Lemont, Illinois, USA
97 Osterreich  René Huber G 10. Dezember 1997 2019 Österreich
34 Osterreich  Kilian Leitner G 27. April 2002 2019 Österreich
28 Kanada  Michael Boivin D 22. November 1990 2018 Delta, British Columbia, Kanada
90 Kanada  Osterreich  Tyler Cuma D 19. Januar 1990 2019 Scarborough, Ontario, Kanada
44 Kanada  Sacha Guimond D 28. März 1991 2017 Ville-Marie, Québec, Kanada
55 Osterreich  Lukas Jaunegg D 31. Oktober 2000 2018 Österreich
98 Tschechien  Jan Lattner D 17. Dezember 1989 2019 Tschechien
4 Osterreich  Fabian Nussbaumer D 05. Februar 1997 2017 Innsbruck, Österreich
24 Osterreich  Florian Pedevilla D 18. August 1987 2009 Hall in Tirol, Österreich
12 Osterreich  Thomas Vallant D 01. Dezember 1995 2019 Wolfsberg, Österreich
13 Osterreich  Jakob Wetzelsberger D 21. August 2000 2019 Innsbruck, Österreich
26 Kanada  Joel Broda C 24. November 1989 2019 Yorkton, Saskatchewan, Kanada
21 Osterreich  Felix Brunner LW 20. Oktober 1995 2019 St. Johann, Österreich
89 Osterreich  Lukas Bär LW 01. Juli 1997 2017 Österreich
91 Vereinigte Staaten  Caleb Herbert C 12. Oktober 1991 2019 Bloomington, Minnesota, USA
23 Osterreich  Tobias Krippels F 24. Juli 2000 2019 Österreich
22 Osterreich  Michael Kuprian F 22. Mai 2001 2019 Innsbruck, Österreich
9 Kanada  John Lammers LW 29. Januar 1986 2015 Bowmanville, Ontario, Kanada
57 Deutschland  Luis Ludin F 12. Juni 2001 2018
8 Osterreich  Clemens Paulweber F 22. Oktober 1996 2014 Österreich
64 Tschechien  Ondřej Šedivý RW 30. September 1989 2016 Karvina, Tschechien
19 Kanada  Tyler Spurgeon C 10. April 1986 2015 Edmonton, Alberta, Kanada
20 Schweden  Jesper Thörnberg LW 15. März 1991 2019 Jönköping, Schweden
72 Osterreich  Daniel Wachter RW 01. April 1997 2018 Villach, Österreich
11 Osterreich  Marcel Westerthaler F 10. November 1999 2019 Innsbruck, Österreich
88 Slowenien  Miha Zajc C 08. Dezember 1996 2019 Ljubljana, Slowenien

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Mit sieben Saisonen im Dress der Haie gehörte Claus Dalpiaz einst zum fixen Kader der Innsbrucker. Über die Jahre entwickelte er sich zum Liebling der Fans, wenn auch seine oft etwas ungelenken Ausflüge hinter das Tor viele Diskussionen anregten.
Der kanadische Stürmer war einer der genialsten Spielmacher, die jemals in Innsbruck gespielt haben und erzielte in 108 Spielen 139 Assists für die Mannschaft.
Der NHL-Veteran stieß während des Lockouts für sechzehn Spiele zu den Haien.
Pierre Dagenais stieß in der Saison 2006/07 als Verstärkung zum HC Innsbruck und erzielte dort 37 Tore in nur 27 Spielen. Diese Leistung konnte er jedoch in der folgenden Saison nicht wiederholen.

Bedeutende frühere MannschaftenBearbeiten

Nationalliga-Meister 2011/12Bearbeiten

Position Name
Tor: Manuel Litterbach, Marco Repitsch, Markus Seidl, Dominique Wolk
Verteidigung: Christoph Hörtnagl, David Lindner, Jamie Mattie, Jonathan Paiement, Florian Pedevilla, Stefan Pittl, Dominique Saringer, Florian Stern, Dominic Waldnig
Sturm: Christoph Echtler, Aaron Fox, Andreas Hanschitz, Mario Huber, Alexander Höller, Rem Murray, Patrick Mössmer (C), Klemens Plössl, Markus Prock, Benedikt Schennach, Valentin Schennach, Marc Schönberger, Maximilian Steinacher, Herbert Steiner
Trainer: Daniel Naud

U20-MannschaftBearbeiten

Die U20-Mannschaft (vereinsintern HC TWK Innsbruck U20) spielt seit 2001 in der österreichischen U20-Liga (seit 2012 EBYSL). Cheftrainer ist Manfred Kuchinka.

TrainergeschichteBearbeiten

Zeit Nation Trainer Anmerkungen
2004/05   Tommy Samuelsson
2005/06   Alan Haworth
2006/07   Larry Sacharuk
2007/08   Pat Cortina vorzeitige Entlassung
2007/08 – 2008/09   Ron Kennedy beendete die Saison aufgrund einer Krebserkrankung vorzeitig
2009   Greg Holst Viertelfinal-Out
2009–2011   Jarno Mensonen
2011–2014 Kanada  Daniel Naud Nationalliga-Meisterschaft
2014–Dezember 2015 Schweden  Christer Olsson Vorzeitige Entlassung
Dezember 2015–2016 Kanada  Pierre Beaulieu nach der Saison kehrte er auf den Posten des Co-Trainers zurück
seit 2016 Vereinigte Staaten  Rob Pallin 2 × Viertelfinal-Out

SpielstätteBearbeiten

Die Heimspiele der Haie finden im Olympiaeissportzentrum Innsbruck (Austragungsort der Winterspiele 1964 und 1976) statt. In der großen Olympiahalle Innsbruck mit etwa 8000 Plätzen, die für die Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren 2005 renoviert wurde, werden nur besonders wichtige oder Playoff-Heimspiele ausgetragen. Normalerweise spielen die Haie in der 2005 angebauten kleineren Halle (ca. 3200 Plätze), die den Namen Tiroler Wasserkraft Arena trägt.

ZuschauerschnittBearbeiten

  • Saison 2003/04: 1.800 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2004/05: 3.071 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2005/06: 3.177 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2006/07: 2.579 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2007/08: 2.801 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2008/09: 2.070 Zuschauer pro Heimspiel[1]
  • Saison 2009/10: 1.407 Zuschauer (Nationalliga)
  • Saison 2010/11: 1.121 Zuschauer (Nationalliga)
  • Saison 2011/12: 1.119 Zuschauer (Nationalliga)
  • Saison 2012/13: 1.726 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2013/14: 1.667 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2014/15: 1.789 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2015/16: 1.529 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2016/17: 2.198 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2017/18: 2.326 Zuschauer pro Heimspiel

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Homepage des ÖEHV (Memento vom 31. Januar 2009 im Internet Archive)