Hægebostad

Kommune in Agder in Norwegen

Hægebostad ist eine Kommune in der Provinz Agder in Norwegen. Sie grenzt im Westen und Norden an Kvinesdal, im Osten an Åseral und Lyngdal und im Süden an Lyngdal.

Wappen Karte
Wappen der Kommune Hægebostad
Hægebostad (Norwegen)
Hægebostad
Hægebostad
Basisdaten
Kommunennummer: 4226
Provinz (fylke): Agder
Verwaltungssitz: Tingvatn
Koordinaten: 58° 27′ N, 7° 13′ OKoordinaten: 58° 27′ N, 7° 13′ O
Fläche: 461,33 km²
Einwohner: 1.680 (27. Feb. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 4 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Gliederung: Eiken, Birkeland, Naglestad, Snartemo
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Margrethe Handeland (Sp) (2015)
Lage in der Provinz Agder
Lage der Kommune in der Provinz Agder

Hægebostad hat 1680 Einwohner (Stand 27. Februar 2020). Außerdem gibt es rund 800 Ferienhäuser (hytter).

Der mitsamt seinen Nebenflüssen unter Schutz stehende Fluss Lygna durchfließt die Kommune von Nord nach Süd. Dieser und der See Lygne haben infolge des Kalkgehalts einen guten Fischbestand. Insgesamt gibt es 988 kleinere und größere Seen in der Kommune.

Es gibt ein reiches Tierleben mit Elch, Biber, Reh, Hase, Schneehuhn, Adler und Luchs. Im Norden der Kommune befinden sich die Weidegründe der südlichsten Wildrenherde des Landes.

Die Reichsstraße RV42 durchquert die Kommune in Ost-West-Richtung und die RV43 bildet in südlicher Richtung die Verbindung zur Europastraße 39. Die Sørlandsbane hält in Hægebostad am Bahnhof Snartemo. Dieser liegt zwischen zwei der längsten Eisenbahntunneln Norwegens, dem Kvinesheitunnel und dem Hægebostadtunnelen.

Im Stadtteil Snartemo wurde das nach dem Fundort Snartemo-Schwert benannte Wikinger-Schwert gefunden.

Das Meteorologische Institut (Meteorologisk institutt), Avinor und Statens vegvesen betreiben gemeinsam auf dem Staksteinliknuten (631 moh.) ein großes Wetterradar. Dieses wurde im Jahr 2000 fertiggestellt und deckt die südlichen Teile Norwegens und die umliegenden Seegebiete ab.

Die heutige Kommune Hægebostad umfasst die früheren Kommunen Hægebostad und Eiken. Diese wurden 1963 zusammengefasst. Von 1837 bis 1915 bildeten sie schon einmal eine gemeinsame Kommune und waren von 1916 bis 1962 selbständig.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisk sentralbyrå – Befolkning