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Gusai

japanischer Zen-Mönch und Renga-Dichter

Gusai (jap. 救済, auch: Kyūzei[1], Kyūzai, Kyūsei oder Kasai gelesen,[2]) (* 1284; † 5. April[1] 1378) war ein japanischer Zen-Mönch und Renga-Dichter.

Gusai studierte Wakadichtung bei Reizei Tamesuke, einem Sohn Fujiwara no Tameies. Um 1315 trat er als Autor von Waka-Gedichten hervor, danach ist für zwanzig Jahre nichts über sein Leben bekannt. Im Jahr 1339 erscheint er wieder als Teilnehmer eines Renga-Wettbewerbes.[2]

In den folgenden Jahren schloss er sich mit Nijō Yoshimoto zusammen, mit dem er 1357 die erste Renga-Anthologie Tsukuba-shū (菟玖波集) kompilierte, in die auch mehr als 120[3] seiner eigenen Gedichte Aufnahme fanden, sowie theoretische Schriften zu Renga verfasste.[4] 1355 nahm er an einer Renga-Komposition (文和千句, Bunna Senku) aus 1000 Wakas im Hause Yoshimotos teil.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b 沢井耐三: 救済. In: 朝日日本歴史人物事典 bei kotobank.jp. Asahi Shimbun Shuppan, abgerufen am 27. Dezember 2011 (japanisch).
  2. a b c Earl Roy Miner, Hiroko Odagiri, Robert E. Morrell: The Princeton Companion to Classical Japanese Literature. 2. Auflage. Princeton University Press, 1988, ISBN 0-691-00825-6, S. 159 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Frédéric: 136 Gedichte; Miner, Odagiri, Morell: 126 Gedichte, 沢井耐三: 127 Gedichte
  4. Louis Frédéric: Japan Encyclopedia. Harvard University Press, 2002, ISBN 0-674-00770-0, S. 269 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – französisch: Japon, dictionnaire et civilisation. Übersetzt von Käthe Roth).