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Guido Görres

deutscher Schriftsteller und Publizist
Guido Görres

Guido Moritz Görres (* 28. Mai 1805 in Koblenz; † 14. Juli 1852 in München) war ein Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Guido Görres, Sohn des katholischen Publizisten Joseph Görres, studierte in Bonn Geschichte und Philosophie.

Im Zuge seiner historischen Arbeiten kam er u. a. mit Charles de Montalembert in Kontakt und wandte sich in den 1830er Jahren zunehmend der Schriftstellerei zu. Daneben war Görres stets in der katholisch-politischen Publizistik aktiv und hatte über den Eos- bzw. Görreskreis Verbindung und Kontakt zu führenden konservativ-katholischen Kreisen. Zusammen mit George Phillips war er an der Begründung der Historisch-politischen Blätter für das katholische Deutschland seines Vaters beteiligt. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Herausgeberschaft. Nach seinem Tode wurde die Herausgeberschaft an die Schwester Marie Görres weitergegeben.

Görres dichtete vor allem geistliche Lieder, von denen einige auch Eingang ins volkstümliche Liedgut fanden.

GrabstätteBearbeiten

 
Grab von Guido Moritz Görres auf dem Alten Südlichen Friedhof in München Standort

Die Grabstätte von Guido Moritz Görres befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Mauer Rechts Platz 343 bei Gräberfeld 18) Standort. In dem Grab ist auch sein Vater Joseph Görres beerdigt.

SchriftenBearbeiten

  • Die Jungfrau von Orléans nach den Prozessakten und gleichzeitigen Chroniken (Regensburg 1834);
  • Festkalender in Bildern und Liedern (München 1835–39, 3 Bde.)
  • Schön Röslein" (mit Zeichnungen von Franz Pocci u. a., 1835)
  • Marienlieder (ebd. 1842, 3. Aufl. 1853)
  • Das Leben der heil. Cäcilia, episches Gedicht (1843)
  • Der hürnen Siegfried (mit Lithographien nach Kaulbach, Schaffhausen 1843)
  • Gedichte (München 1844)
  • Die Gottesfahrt nach Trier und des Teufels Landsturm, zwei Gedichte (Koblenz 1844)
  • Die arme Pilgerin zum heiligen Rock, Gedicht (ebd. 1846)
  • Das deutsche Hausbuch (München 1846–47, 2 Bde.)

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wikisource: Guido Görres – Quellen und Volltexte