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Grotu
Der Suco Grotu liegt im Westen des Verwaltungsamts Same. Der Ort Grotu liegt im Zentrum des Sucos.
Daten
Fläche 5,83 km²[1]
Einwohnerzahl 810 (2015)[1]
Chefe de Suco Valente da Silva
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Coli Dassi 381
Dato Rae 154
Leo Dato 275
Grotu (Osttimor)
Grotu
Grotu
Koordinaten: 9° 2′ S, 125° 36′ O

Grotu (Gratu) ist ein osttimoresischer Ort und Suco im Verwaltungsamt Same (Gemeinde Manufahi).

Der OrtBearbeiten

Der Ort Grotu, der auch Dato Rae (Datorae, Datorei) genannt wird, liegt im Zentrum des Sucos, auf einer Meereshöhe von 464 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Dato Rae[2] und eine medizinische Station.[3]

Der SucoBearbeiten

Grotu
Orte Position[4] Höhe
Coli Dassi 9° 2′ S, 125° 36′ O 546 m
Grotu 9° 2′ S, 125° 36′ O 464 m
Leo Dato 9° 2′ S, 125° 36′ O 464 m

In Grotu leben 810 Einwohner (2015), davon sind 405 Männer und 405 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 138,9 Einwohner/km². Im Suco gibt es 163 Haushalte.[1] 90 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. 10 % sprechen Tetum Prasa.[5]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Grotu eine Fläche von 4,77 km².[6] Nun sind es 5,83 km².[1] Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Same. Im Osten befindet sich der Suco Dai-Sua und im Norden der Suco Rotuto. Westlich, jenseits des Flusses Aiasa, liegt das Verwaltungsamt Hato-Udo (Gemeinde Ainaro), mit seinen Sucos Leolima und Foho-Ai-Lico.[7]

Der Suco ist verkehrstechnisch schlecht an die Außenwelt angeschlossen. Für die Parlamentswahlen in Osttimor 2007 mussten die Wahlurnen mit Pferden und Trägern zum Wahllokal gebracht und wieder abgeholt werden.[2] Im Norden liegt das Dorf Coli Dassi (Kulidasi), weiter im südlich befinden sich die Orte Grotu/Dato Rae und Leo Dato (Leodato).[7]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Coli Dassi, Dato Rae und Leo Dato.[8]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Aniceto dos Santos zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Valente da Silva.[10]

WirtschaftBearbeiten

Die Böden der Region gelten als nicht sehr ertragreich, weswegen es immer wieder zu Nahrungsmittelmangel kommt.[11]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. a b Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. UNMIT-Landkarte von Manufahi, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 523 kB)
  4. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  5. des Zensus 2010 für den Suco Grotu (tetum; PDF; 8,4 MB)
  6. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  7. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Radio Timor-Leste, 23. April 2010, Four villages Residents of Same sub district run short of food

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM