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Großschönbrunn ist ein Ortsteil des Marktes Freihung im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz in Bayern.

Großschönbrunn
Markt Freihung
Koordinaten: 49° 34′ 34″ N, 11° 53′ 13″ O
Höhe: 487 m ü. NN
Fläche: 17,34 km²
Einwohner: 449 (25. Mai 1987)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Eingemeindet nach: Freihung, Hahnbach, Hirschau
Postleitzahl: 92271
Vorwahl: 09622

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Großschönbrunn liegt an der Bundesstraße 299 zwischen der Kreuzung zwischen Bundesstraße 299 und Bundesstraße 14 und Freihung.

GeschichteBearbeiten

 
Großschönbrunn – Pfarrkirche St. Johannes

Durch das erste bayerische Gemeindeedikt wurde Großschönbrunn im Jahre 1808 zum Steuerdistrikt und dem Landgericht Amberg und damit dem Naabkreis zugeordnet[1]. Nach der Auflösung des Naabkreises zugunsten des Mainkreises und des Regenkreises wurde Seugast im Jahr 1810 zusammen mit dem Landgericht Amberg dem Regenkreis zugeordnet (ab 1838 „Oberpfalz und Regensburg“)[2].

Durch das zweite bayerische Gemeindeedikt wurde Großschönbrunn im Jahre 1818 eine eigenständige politische Gemeinde.

1838 wurde das Landgericht Vilseck gegründet, dem Großschönbrunn zusammen mit den Steuergemeinden Adlholz, Ehenfeld, Gebenbach, Gressenwöhr, Hahnbach, Iber, Irlbach, Langenbruck, Massenricht, Schalkenthan, Schlicht, Seugast, Sigl, Süß und Vilseck zugeordnet und aus dem Landgericht Amberg herausgelöst wurde[3][4][5].

Am 1. Januar 1972 wurde der Großteil der Gemeinde in die Gemeinde Freihung eingemeindet, nur der Ortsteil Krickelsdorf mit 107 Einwohnern (Stand Volkszählung 1970) und einem Gemeindeflächenanteil von 332,45 Hektar kam zur Stadt Hirschau.

BaudenkmälerBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 141. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)
  2. Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799 - 1980 In Verbindung mit Richard Bauer, Reinhard Heydenreuter, Gerhard Heyl, Emma Mages, Max Piendl, August Scherl, Bernhard Zittel hrsg. von Wilhelm Volkert, o. Professor an der Universität Regensburg, München, 1983, ISBN 3-406-09669-7
  3. Geschichtliches (Memento des Originals vom 27. November 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vilseck.de auf den Webseiten der Stadt Vilseck
  4. Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 146. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)
  5. Regierungs-Blatt für das Königreich Bayern, München, 1838, S. 537 (online verfügbar auf Google Books)