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Der Große Preis von Brasilien 2017 (offiziell Formula 1 Grande Prêmio Heineken do Brasil 2017) fand am 12. November auf dem Autódromo José Carlos Pace in São Paulo statt und war das neunzehnte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2017.

Flag of Brazil.svg Großer Preis von Brasilien 2017
Renndaten
19. von 20 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2017
Streckenprofil
Name: Formula 1 Grande Prêmio Heineken do Brasil 2017
Datum: 12. November 2017
Ort: São Paulo
Kurs: Autódromo José Carlos Pace
Länge: 305,909 km in 71 Runden à 4,309 km

Pole-Position
Fahrer: FinnlandFinnland Valtteri Bottas DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:08,322 min
Schnellste Runde
Fahrer: NiederlandeNiederlande Max Verstappen OsterreichÖsterreich Red Bull-TAG Heuer
Zeit: 1:11,044 min (Runde 64)
Podium
Erster: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel ItalienItalien Ferrari
Zweiter: FinnlandFinnland Valtteri Bottas DeutschlandDeutschland Mercedes
Dritter: FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari

Inhaltsverzeichnis

BerichtBearbeiten

HintergründeBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Mexiko führte Lewis Hamilton in der Fahrerwertung uneinholbar mit 56 Punkten vor Sebastian Vettel und mit 71 Punkten vor Valtteri Bottas. In der Konstrukteurswertung führte Mercedes mit 140 Punkten ebenfalls uneinholbar vor Ferrari und mit 255 Punkten vor Red Bull Racing.

Beim Großen Preis von Brasilien stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Medium (weiß), P Zero Soft (gelb), P Zero Supersoft (rot), sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.[1]

Im Vergleich zum Vorjahr wurden mehrere Änderungen an der Strecke vorgenommen. Im Senna-S, der Ferradura, Kurve acht und der Bico do Pato wurden wegen der höheren Geschwindigkeiten der Fahrzeuge zusätzliche Reifenstapel errichtet. Im Senna-S, in der Descida do Lago, in Kurve acht und der Bico do Pato wurden zusätzliche, höhere Curbs installiert, um die Fahrer dort am Verlassen der Strecke zu hindern. Außerdem wurden an mehreren Stellen Rillen in den Asphalt gefräst, damit sich ansammelndes Regenwasser besser ablaufen konnte.[2]

Die beiden DRS-Zonen blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die erste Zone begann 20 Meter nach dem Senna-S, der Messpunkt lag im Scheitelpunkt von Kurve zwei, der Rechtskurve des Senna-S. Der Messpunkt für die zweite DRS-Zone, die sich auf der Start-Ziel-Geraden befand, lag 30 Meter nach der Junção, aktiviert werden durfte das DRS dann 60 Meter nach Kurve 15, dem letzten Knick vor der Start-Ziel-Linie.[2]

Kevin Magnussen (sechs), Stoffel Vandoorne (fünf), Romain Grosjean, Nico Hülkenberg (jeweils vier), Kimi Räikkönen, Max Verstappen, Vettel (jeweils drei), Marcus Ericsson, Hamilton, Felipe Massa, Carlos Sainz jr., Pascal Wehrlein (jeweils zwei) und Lance Stroll (einer) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Massa, Vettel (je zweimal), Räikkönen und Hamilton (je einmal) traten vier ehemalige Sieger zu diesem Rennen an.

Rennkommissare waren Silvia Bellot (ESP), Felipe Giaffone (BRA), Paul Gutjahr (CHE) und Derek Warwick (GBR).[2]

Freies TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training war Hamilton mit einer Rundenzeit von 1:09,202 Minuten Schnellster vor Bottas und Räikkönen.[3] Brendon Hartley fuhr wegen eines Motorschadens keine gezeitete Runde, sein Teamkollege Pierre Gasly fuhr ebenfalls wegen eines Motorschadens nur fünf Runden.[4]

Im zweiten freien Training fuhr Hamilton erneut die Bestzeit, dieses Mal in 1:09,515 Minuten vor Bottas und Daniel Ricciardo.[5]

Im dritten freien Training fuhr Bottas in 1:09,281 Minuten die Bestzeit vor Hamilton und Räikkönen.[6] Während des Trainings wurde eine Virtuelle Safety-Car-Phase ausgerufen, nachdem Stroll sein Fahrzeug mit einem Getriebedefekt am Streckenrand abstellte.

QualifyingBearbeiten

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 15 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Das Segment wurde nach rund zwei Minuten wegen eines Unfalls von Hamilton unterbrochen. Räikkönen war Schnellster. Räikkönen und Vettel benutzten die Soft-Mischung, alle übrigen Fahrer fuhren Supersoft. Hamilton konnte nach seinem Unfall nicht mehr am Qualifying teilnehmen und qualifizierte sich somit nicht für den Grand Prix. Neben ihm schieden die Sauber-Fahrer, Stroll und Gasly aus.

Der zweite Abschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Die schnellsten zehn Piloten qualifizierten sich für den dritten Teil des Qualifyings. Vettel war Schnellster. Hartley fuhr wegen der gegen ihn ausgesprochenen Startplatzstrafe keine gezeitete Runde und blieb somit ohne Zeit. Neben ihm schieden beide Haas-Fahrer, Vandoorne und Ocon aus.

Der letzte Abschnitt (Q3) ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Bottas fuhr mit einer Rundenzeit von 1:08,322 Minuten die Bestzeit vor Vettel und Räikkönen. Es war die dritte Pole-Position für Bottas in der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Gasly, Hartley und Ricciardo wurden wegen der Verwendung der jeweils achten MGU-H in dieser Saison um zehn Startplätze nach hinten versetzt.[7] Nach dem ersten freien Training wurden bei Gasly weitere Komponenten der Antriebseinheit gewechselt. Er wurde wegen der Verwendung der neunten MGU-H und des siebten Turboladers in dieser Saison um weitere 15 Plätze nach hinten versetzt, die Strafe erhöhte sich demzufolge auf 25 Startplätze. Stroll wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten versetzt. Auch Ericsson wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten versetzt. Da bei Hamilton nach dem Qualifying MGU-H, Turbolader, Verbrennungsmotor und Getriebe gewechselt wurden, musste Hamilton aus der Boxengasse starten.[8]

RennenBearbeiten

Vettel gewann das Rennen vor Bottas und Räikkönen. Es war Vettels 47. Sieg in der Formel-1-Weltmeisterschaft, davon der fünfte in dieser Saison. Bottas erzielte die zwölfte und Räikkönen die siebte Podestplatzierung der Saison. Die restlichen Punkteplatzierungen belegten Hamilton, Verstappen, Ricciardo, Massa, Alonso, Pérez und Hülkenberg.

In der Fahrer- und Konstrukteurswertung blieben die ersten drei Positionen unverändert.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Deutschland  Mercedes AMG Petronas F1 Team 44 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes F1 W08 EQ Power+ Mercedes-AMG F1 M08 EQ Power+ P
77 Finnland  Valtteri Bottas
Osterreich  Red Bull Racing 03 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull RB13 TAG Heuer P
33 Niederlande  Max Verstappen
Italien  Scuderia Ferrari 05 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari SF70H Ferrari 062 P
07 Finnland  Kimi Räikkönen
Indien  Sahara Force India F1 Team 11 Mexiko  Sergio Pérez[# 1] Force India VJM10 Mercedes-AMG F1 M08 EQ Power+ P
31 Frankreich  Esteban Ocon
34 Vereinigtes Konigreich  George Russell[# 1]
Vereinigtes Konigreich  Williams Martini Racing 19 Brasilien  Felipe Massa Williams FW40 Mercedes-AMG F1 M08 EQ Power+ P
18 Kanada  Lance Stroll
Vereinigtes Konigreich  McLaren Honda 14 Spanien  Fernando Alonso McLaren MCL32 Honda RA617H P
02 Belgien  Stoffel Vandoorne
Italien  Scuderia Toro Rosso 10 Frankreich  Pierre Gasly Toro Rosso STR12 Renault R.E.17 P
28 Neuseeland  Brendon Hartley
Vereinigte Staaten  Haas F1 Team 08 Frankreich  Romain Grosjean Haas VF-17 Ferrari 062 P
20 Danemark  Kevin Magnussen[# 2]
50 Italien  Antonio Giovinazzi[# 2]
Frankreich  Renault Sport F1 Team 27 Deutschland  Nico Hülkenberg Renault R.S.17 Renault R.E.17 P
55 Spanien  Carlos Sainz jr.
Schweiz  Sauber F1 Team 09 Schweden  Marcus Ericsson Sauber C36 Ferrari 061 P
94 Deutschland  Pascal Wehrlein[# 3]
37 Monaco  Charles Leclerc[# 3]
Anmerkungen
  1. a b Der Force India mit der Startnummer 35 wurde im ersten freien Training für Russell eingesetzt. Pérez übernahm das Fahrzeug für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 11.
  2. a b Der Haas mit der Startnummer 50 wurde im zweiten freien Training für Giovinazzi eingesetzt. Magnussen fuhr das erste freie Training sowie das restliche Rennwochenende mit diesem Fahrzeug mit seiner Startnummer 20.
  3. a b Der Sauber mit der Startnummer 37 wurde im ersten freien Training für Leclerc eingesetzt. Wehrlein übernahm das Fahrzeug für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 94.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Finnland  Valtteri Bottas Deutschland  Mercedes 1:09,452 1:08,638 1:08,322 01
02 Deutschland  Sebastian Vettel Italien  Ferrari 1:09,643 1:08,494 1:08,360 02
03 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 1:09,405 1:09,116 1:08,538 03
04 Niederlande  Max Verstappen Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 1:09,820 1:09,050 1:08,925 04
05 Australien  Daniel Ricciardo[# 1] Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 1:09,828 1:09,533 1:09,330 14
06 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 1:10,145 1:09,760 1:09,598 05
07 Spanien  Fernando Alonso Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:10,172 1:09,593 1:09,617 06
08 Deutschland  Nico Hülkenberg Frankreich  Renault 1:10,078 1:09,726 1:09,703 07
09 Spanien  Carlos Sainz jr. Frankreich  Renault 1:10,227 1:09,768 1:09,805 08
10 Brasilien  Felipe Massa Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:09,789 1:09,612 1:09,841 09
11 Frankreich  Esteban Ocon Indien  Force India-Mercedes 1:10,168 1:09,830 10
12 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:10,148 1:09,879 11
13 Belgien  Stoffel Vandoorne Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:10,286 1:10,116 12
14 Danemark  Kevin Magnussen Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 1:10,521 1:10,154 13
15 Neuseeland  Brendon Hartley[# 2] Italien  Toro Rosso-Renault 1:10,625 keine Zeit 18
16 Deutschland  Pascal Wehrlein Schweiz  Sauber-Ferrari 1:10,678 15
17 Frankreich  Pierre Gasly[# 3] Italien  Toro Rosso-Renault 1:10,686 19
18 Kanada  Lance Stroll[# 4] Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:10,776 16
19 Schweden  Marcus Ericsson[# 5] Schweiz  Sauber-Ferrari 1:10,875 17
107-Prozent-Zeit: 1:14,263 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:09,405 min)
Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton[# 6][# 7] Deutschland  Mercedes keine Zeit Box

Anmerkungen

  1. Ricciardo wurde wegen der Verwendung der achten MGU-H in dieser Saison um zehn Startplätze nach hinten versetzt.
  2. Hartley wurde wegen der Verwendung der achten MGU-H in dieser Saison um zehn Startplätze nach hinten versetzt.
  3. Gasly wurde wegen der Verwendung der achten und neunten MGU-H sowie des siebten Turboladers in dieser Saison um 25 Startplätze nach hinten versetzt.
  4. Stroll wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten versetzt.
  5. Ericsson wurde wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten versetzt.
  6. Obwohl er sich nicht qualifiziert hatte, wurde Hamilton erlaubt zu starten, da er im freien Training ausreichend schnell gewesen war.
  7. Hamilton musste aus der Boxengasse starten, da bei seinem Fahrzeug nach dem Qualifying MGU-H, Turbolader, Verbrennungsmotor und Getriebe gewechselt wurden.

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes 345
02 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari 302
03 Finnland  Valtteri Bottas Mercedes 280
04 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull-TAG Heuer 200
05 Finnland  Kimi Räikkönen Ferrari 193
06 Niederlande  Max Verstappen Red Bull-TAG Heuer 158
07 Mexiko  Sergio Pérez Force India-Mercedes 94
08 Frankreich  Esteban Ocon Force India-Mercedes 83
09 Spanien  Carlos Sainz jr. Toro Rosso-Renault
Renault
54
10 Brasilien  Felipe Massa Williams-Mercedes 42
11 Kanada  Lance Stroll Williams-Mercedes 40
12 Deutschland  Nico Hülkenberg Renault 35
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 Frankreich  Romain Grosjean Haas-Ferrari 28
14 Danemark  Kevin Magnussen Haas-Ferrari 19
15 Spanien  Fernando Alonso McLaren-Honda 15
16 Belgien  Stoffel Vandoorne McLaren-Honda 13
17 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer Renault 8
18 Deutschland  Pascal Wehrlein Sauber-Ferrari 5
19 Russland  Daniil Kwjat Toro Rosso-Renault 5
20 Schweden  Marcus Ericsson Sauber-Ferrari 0
21 Frankreich  Pierre Gasly Toro Rosso-Renault 0
22 Italien  Antonio Giovinazzi Sauber-Ferrari 0
23 Neuseeland  Brendon Hartley Toro Rosso-Renault 0
Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Honda 0
Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Williams-Mercedes 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
1 Deutschland  Mercedes 625
2 Italien  Ferrari 495
3 Osterreich  Red Bull-TAG Heuer 358
4 Indien  Force India-Mercedes 177
5 Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 82
Pos. Konstrukteur Punkte
06 Italien  Toro Rosso-Renault 53
07 Frankreich  Renault 49
08 Vereinigte Staaten  Haas-Ferrari 47
09 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 28
10 Schweiz  Sauber-Ferrari 5

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sven Haidinger: Rennvorschau Sao Paulo: Wird Bottas noch Vizeweltmeister? Motorsport-Total.com, 8. November 2017, abgerufen am 8. November 2017.
  2. a b c Christian Nimmervoll: Brasilien-Facts: Alles, was du wissen musst! Motorsport-Total.com, 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
  3. GP Brasilien in Interlagos / 2. Freies Training. Motorsport-Total.com, 10. November 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  4. Christian Nimmervoll: Formel 1 Brasilien 2017: Mercedes dominiert erstes Training. Motorsport-Total.com, 10. November 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  5. GP Brasilien in Interlagos / 2. Freies Training. Motorsport-Total.com, 10. November 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  6. GP Brasilien in Interlagos / 3. Freies Training. Motorsport-Total.com, 11. November 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  7. Sven Haidinger: Renault-Fiasko geht weiter: Strafenflut für Red-Bull-Teams. Motorsport-Total.com, 10. November 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  8. Christian Nimmervoll: Brasilien: Strafen für Hamilton und Ericsson bestätigt. Motorsport-Total.com, 12. November 2017, abgerufen am 12. November 2017.