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Gressoney-Saint-Jean (walserdeutsch Greschòney zer Chilchu) ist eine italienische Gemeinde, die in der Region Aostatal liegt und Träger der Bandiera Arancione des TCI ist.[2]

Gressoney-Saint-Jean
Wappen
Gressoney-Saint-Jean (Italien)
Gressoney-Saint-Jean
Staat Italien
Region Aostatal
Koordinaten 45° 47′ N, 7° 49′ OKoordinaten: 45° 47′ 0″ N, 7° 49′ 0″ O
Höhe 1385 m s.l.m.
Fläche 69 km²
Einwohner 818 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 11025
Vorwahl 0125
ISTAT-Nummer 007033
Volksbezeichnung Gressonari (it.)
Gressonards (frz.)
Greschoneyer (dt.)
Greschoneyra (Walserdeutsch)
Schutzpatron Johannes der Täufer
Website Gressoney-Saint-Jean
Schloss des Hauses Savoyen
Schloss des Hauses Savoyen

Daten und LageBearbeiten

Die Gemeinde zählt 818 Einwohner (Stand 31. Dezember 2017).

Sie besteht aus den Ortsteilen (ital. frazioni, frz. hameaux) Bieltschòcke, Bode, Chaschtal, Dresal, Loomatto (Loomatten), Méttelteil (Mittelteil), Mettie, Noversch, Òbre Biel, Òbre Champsil, Òbro Verdebio, Ònderteil (Unterteil), Òndre Biel, Òndre Champsil, Òndro Verdebio, Perletoa, Predeloasch, Stobene, Trentostäg, Tschemenoal (Chemonal), Tschoarde, Tschossil und Woald.

Gressoney-Saint-Jean liegt im Lystal und gehört der Union der Aostataler Walsergemeinden an. Die Nachbargemeinden sind Ayas, Brusson, Gaby, Gressoney-La-Trinité, Rassa (VC) und Riva Valdobbia (VC).

Sprache und GeschichteBearbeiten

Die Bevölkerung ist walserisch; besonders die älteren Generationen sind noch heute deutschsprachig. Auf Walserdeutsch teilt man das Gemeindeterritorium in Mittelteil und Underteil; das Dorfzentrum um die Kirche wird Platz oder Zer Chilchu genannt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Schloss des Hauses Savoyen wurde auf Veranlassung der Königin Margherita von Savoyen als Sommerresidenz am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Beim Schloss gibt es einen alpinen botanischen Garten.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gressoney-Saint-Jean – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Bandiera Arancione. In: Bandierearancioni.it. Abgerufen am 20. September 2017 (italienisch).