Graubündner Kantonalbank

Kantonalbank

Die Graubündner Kantonalbank (GKB; rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel Banca Chantunala Grischuna?/i (BCG), italienisch Banca Cantonale Grigione (BCG)) ist die Kantonalbank des Kantons Graubünden. Das Unternehmen ist im grossen, weit verzweigten und mehrsprachigen Kanton an 47 Standorten[5] vertreten. Hauptsitz ist in Chur. Die GKB ist an der Privatbank Bellerive AG in Zürich[6] und an der Albin Kistler AG Zürich beteiligt.[7]

  Graubündner Kantonalbank
Banca Chantunala Grischuna (rät.)
Banca Cantonale Grigione (ita.)
Logo
GKB-Postplatz-Chur.jpg
Hauptstelle am Postplatz in Chur
Staat SchweizSchweiz Schweiz
Sitz Chur
Rechtsform Institut des öffentlichen Rechtes
ISIN CH0001340204
IID 774[1]
BIC GRKBCH2270A[1]
Gründung 1870
Website www.gkb.ch
GeschäftsdatenVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 31.4 Mrd. CHF
Mitarbeiter 791 (30. Juni 2020)
Geschäftsstellen 47[2]
Leitung
Verwaltungsrat Peter Fanconi (Bankpräsident)
Christoph Caviezel (Bankvizepräsident)
Martin Gredig
Fulvio A. Bottoni
Barbara A. Heller
Ines Pöschel
Michèle F. Sutter-Rüdisser[3]
Unternehmensleitung

Daniel Fust (CEO)
Enrico Lardelli (Mitglied der Geschäftsleitung)
Thomas Roth (Mitglied der Geschäftsleitung)
Martina Müller-Kamp (Mitglied der Geschäftsleitung)[4]

GeschäftsdatenBearbeiten

Daten per 31. Dezember 2020

  • Geschäftsertrag: CHF 407.3 Mio.
  • Geschäftsaufwand: CHF 196.6 Mio.
  • Geschäftserfolg: CHF 188.2 Mio.
  • Konzerngewinn: CHF 180.9 Mio.
  • Kundenausleihungen: CHF 20.7 Mrd.
  • Kundenvermögen: 38.1 Mrd.
  • Dividende: 40 % auf das Nominalkapital
  • Personalbestand: 791 (teilzeitbereinigt; Lehrstellen zu 50 %)[8]

Die Bank erbringt in der Rechtsform einer selbstständigen Anstalt des kantonalen Rechts die branchenüblichen Leistungen einer Universalbank. Der Partizipationsschein GKB (ISIN CH0001340204) ist seit dem 10. September 1985 börsenkotiert. Für Verpflichtungen der GKB haftet der Kanton Graubünden mit seiner Staatsgarantie.

GeschichteBearbeiten

 
Blankette einer Obligation der Graubündner Kantonalbank, Ausgabejahr ca. 1890
  • 1870: Gründung der Graubündner Kantonalbank
  • 1876: Eröffnung erster Agenturen in Graubünden
  • 1911: Bezug heutiges Bankgebäude am Postplatz
  • 1921: Erhöhung Dotationskapital auf 30 Millionen Franken
  • 1970: Schaffung GKB Beitragsfonds anlässlich 100-Jahr-Jubiläum[9]
  • 1975: Ausgabe von Partizipationsscheinen
  • 1981: Eröffnung Hauptsitz Engadinstrasse
  • 1983: Einführung erster Geldautomaten
  • 1985: Ausgabe von Partizipationsscheinen
  • 1990: Erste Bankschalter mit Schalterterminals
  • 1998: Annahme Kantonalbankgesetz und Verankerung der Staatsgarantie.
  • 1998: Beteiligung an der Zürcher Privatbank Bellerive AG
  • 2002: Reorganisation Gesamtbank zur Vertriebsbank
  • 2004: Auslagerung Informatik
  • 2005: Beteiligung an der Private Client Bank AG in Zürich
  • 2000–2006: Erweiterung – Neues Kundenhaus Chur (Architektur: Jüngling & Hagmann, Landschaftsarchitektur: Guido Hager, Fotografie: Ralph Feiner)[10][11]
  • 2007: IT-Systemwechsel auf Finnova
  • 2008: Erhöhung Beteiligung an der Private Client Bank AG auf 50 Prozent
  • 2009: Eröffnung des Veranstaltungscenters GKB AUDITORIUM[12]
  • 2011: Neupositionierung Privatbank Bellerive AG
  • 2013: Bilanzsumme überschreitet erstmals 20-Milliarden-Grenze
  • 2015: Forcierung Digital Banking
  • 2016: Umstrukturierung bei Beteiligungen an Zürcher Privatbanken
  • 2017: Ausbau Vermögensverwaltung und Lancierung eigener Anlagefonds
  • 2017: Lancierung neues Filialkonzept
  • 2018: Erhöhung Beteiligung Albin Kistler AG
  • 2019: Daniel Fust wird neuer CEO der Graubündner Kantonalbank
  • 2020: Die Graubündner Kantonalbank feiert ihr 150-Jahr-Jubiläum

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Eintrag im Bankenstamm der Swiss Interbank Clearing
  2. Geschäftsstellen. In: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020. Graubündner Kantonalbank, S. 127–128. Auf Report.GKB.ch (PDF; 9,3 MB), abgerufen am 6. Januar 2021.
  3. Bankrat. In: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019. Graubündner Kantonalbank, S. 97–99. Auf Report.GKB.ch (PDF; 9,3 MB), abgerufen am 6. Januar 2021.
  4. Geschäftsleitung. In: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019. Graubündner Kantonalbank, S. 102–103. Auf Report.GKB.ch (PDF; 9,3 MB), abgerufen am 6. Januar 2021.
  5. Geschäftsstellen. In: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2019. Graubündner Kantonalbank, S. 127–128. Auf Report.GKB.ch (PDF; 9,3 MB), abgerufen am 6. Januar 2021.
  6. Beteiligungsverhältnis. In: Über uns. Auf BelleriveBanking.ch, abgerufen am 6. Januar 2021.
  7. Meilensteine. In: Geschichte, 2021. Auf AlbinKistler.ch, abgerufen am 6. Januar 2021.
  8. Konsolidierter Jahresabschluss per 30. Juni 2020
  9. www.gkb.ch/beitragsfonds
  10. nextroom-architektur im netz: Erweiterung Graubündner Kantonalbank, Jüngling + Hagmann - Chur (CH) - 2006. Abgerufen am 31. März 2021.
  11. attention:ch. Abgerufen am 31. März 2021.
  12. www.gkb.ch/auditorium

Koordinaten: 46° 51′ 1,8″ N, 9° 31′ 54,8″ O; CH1903: 759630 / 190947