Grastrup-Hölsen

Ortsteil von Bad Salzuflen
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Grastrup-Hölsen ist Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Bad Salzuflen im Kreis Lippe in Deutschland.

Grastrup-Hölsen
Koordinaten: 52° 3′ 5″ N, 8° 47′ 9″ O
Höhe: ca. 80 m ü. NHN
Fläche: 7,9 km²
Einwohner: 792 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32105
Karte
Lage von Grastrup-Hölsen in Bad Salzuflen

GeschichteBearbeiten

Ein 13 Zentimeter langes Steinbeil und eine aus Feuerstein gefertigte, etwa zehn Zentimeter lange Spitzklinge mit Kantenretusche sind Zeugen einer Besiedlung schon während der Jungsteinzeit im Gebiet des heutigen Bad Salzufler Ortsteils Grastrup-Hölsen.[2]

Bis zur Eingemeindung nach Bad Salzuflen am 1. Januar 1969[3] war Grastrup-Hölsen eine selbstständige Gemeinde im Kreis Lemgo.

NamenBearbeiten

Hölsen wird 1088 als Huteleshusen und Hittelhusen erstmals schriftlich erwähnt. Weitere belegte Namen sind Hudelshusen, Hydelshusen und Hidelshuisen (1223), Hodeleshusen (1252), Hodelsen (1354, im Detmolder Standesamt), Hoedelzen (!379), Holdessenn (1403), Hodelsen (1411), Hoddelsen (1492), Holßenn (1590, im Landschatzregister), Höelsen (1615, im Salbuch ; 1758), Hoelsen (1618, im Landschatzregister) und Höelßen (1646).

Die älteste schriftliche Erwähnung von Grastrup als Gravestorp stammt von 1316. Weitere belegte Namen sind Grasvestorpe (1334; 1502), Grauestorpe (1363), Grawestorpe (1488, im Landschatzregister), Grastroppe (1535), Grastrup (1545, im Landschatzregister), Grastrupf (1584, im Lemgoer Bürgerbuch), Grawesdorff (1613, im Lemgoer Bürgerbuch), Grasdorf (1615, im Salbuch), Graßtrup (1617) sowie Grastorf im Jahr 1806.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1939 1961 1968 1991 2006 2012 2016
Einwohner 661 997 1019 856 1019 789 792

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

ReligionBearbeiten

Der Ortsteil ist überwiegend evangelisch-reformiert und gehört zur Kirchengemeinde Sylbach. Die Katholiken des Ortsteils gehören zur Gemeinde St. Kilian in Schötmar.

BaudenkmälerBearbeiten

 
Gut Hündersen

Folgende Bauwerke in Grastrup-Hölsen sind in der Denkmalliste der Stadt Bad Salzuflen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme war das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW):

  • Schmiede, Liemer Straße 3 (Denkmalnummer: 25 / Aufnahme: 1987)
  • Haus, Lemgoer Straße 94 (70 / 1988)
  • Haus, Lemgoer Straße 97 a (116 / 1991)
  • Haus, Lemgoer Straße 90 a (196 / 1994)
  • Hofanlage Gut Hündersen, Liemer Straße 26 – 26 c (197 / 1993)
  • Hofanlage Meier zu Hölsen, Sylbacher Straße 340 (199 / 1997)

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Grastrup-Hölsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bad Salzuflen: Statistik/Bevölkerung. Abgerufen am 23. August 2017.
  2. Elke Treude: „Spuren ur- und frühgeschichtlicher Besiedlung im Raum Bad Salzuflen“ in „Bad Salzuflen - Epochen der Stadtgeschichte“, Seiten 18 bis 40
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 69.
  4. Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe. (= Westfälisches Ortsnamenbuch Band 2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 177, 241. (PDF)