Hauptmenü öffnen

Grandvillers ist eine französische Gemeinde im Département Vosges der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum 2014 gegründeten Gemeindeverband Bruyères-Vallons des Vosges.

Grandvillers
Grandvillers (Frankreich)
Grandvillers
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Bruyères
Gemeindeverband Bruyères-Vallons des Vosges
Koordinaten 48° 14′ N, 6° 40′ OKoordinaten: 48° 14′ N, 6° 40′ O
Höhe 334–552 m
Fläche 17,46 km2
Einwohner 764 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 44 Einw./km2
Postleitzahl 88600
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Grandvillers
im Département Vosges

GeografieBearbeiten

Die 764 Einwohner (1. Januar 2016) zählende Gemeinde Grandvillers liegt am westlichen Rand der Vogesen, etwa auf halbem Weg zwischen den Städten Épinal und Saint-Dié-des-Vosges.

Im Gemeindegebiet entspringt die Arentèle, ein Nebenfluss der Mortagne. Die nach Norden abfließenden Bäche im Bereich um Grandvillers kommen aus einem nach Südwesten bis an die Mosel bei Épinal ausgreifenden Vogesen-Ausläufer, der Höhen bis 550 Meter über dem Meer erreicht.

Fast zwei Drittel des 17,46 km² großen Gemeindeareals sind bewaldet, wobei der größte Anteil auf den Forêt de Faitre im Süden fällt.

Nachbargemeinden von Grandvillers sind Pierrepont-sur-l’Arentèle im Norden, Fremifontaine im Nordosten, Brouvelieures im Osten, Bruyères im Südosten, Fays im Süden (Berührungspunkt), Viménil im Südwesten sowie Gugnécourt im Westen.

GeschichteBearbeiten

Die heutige Gemeinde entstand aus den Weilern L’Étang l’Abbé, Le Grand Mont und Le Petit Mont, die durch die Straße von Épinal nach Saint-Dié miteinander verbunden waren.

Grandvillers kann auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken. Bereits 1821 begann hier an einer Mühle die Papierherstellung. Auch eine Fabrik, die Pappverpackungen herstellte, siedelte sich in der Nähe an, die bis 1987 existierte. 1865 kam eine Ziegelei hinzu, die bis 1974 produzierte, als ein Brand den gesamten Betrieb vernichtete.[1]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 645 681 631 619 666 712 698 758

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Kirche Mariä Geburt (Église de la Nativité-de-Notre-Dame) wurde 1878 in neogotischem Stil anstelle einer älteren, baufälligen Kirche errichtet. Nur der Turm der alten Kirche blieb vorerst erhalten, er wurde 1924 erneuert.[2]

BelegeBearbeiten

  1. / Histoire d’une tuilerie@1@2Vorlage:Toter Link/grandvillers.free.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (französisch)
  2. La nouvelle Église auf grandvillers.free.fr (Memento vom 24. Oktober 2011 im Internet Archive) (französisch)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Grandvillers – Sammlung von Bildern