Hauptmenü öffnen

Wikipedia β

Grammy Award for Best Rock Instrumental Performance

Der Grammy Award for Best Rock Instrumental Performance (deutsch etwa: Grammy Award für die Beste Darbietung eines Rockinstrumentals) ist ein Musikpreis, der seit 1980 bei den jährlich stattfindenden Grammy Awards verliehen wurde. In den Jahren 1986 bis 1989 hieß der Preis Best Rock Instrumental Performance (Orchestra, Group or Soloist). Seit 2012 wurde der Preis nicht mehr vergeben und den Kategorien Best Hard Rock/Metal Performance und Best Rock Performance zugeschlagen.

Den Preis erhielten Musiker oder Musikgruppen aus den Bereichen Rockmusik, Hard Rock und Metal für Musikstücke ohne Gesang (Instrumentalmusik).

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund und GeschichteBearbeiten

Seit 1958 werden die Grammy Awards (eigentlich Grammophone Awards) jährlich in zahlreichen Kategorien von der National Academy of Recording Arts and Sciences (NARAS) in den Vereinigten Staaten von Amerika vergeben, um künstlerische Leistung, technische Kompetenz und hervorragende Gesamtleistung ohne Rücksicht auf die Album-Verkäufe oder Chart-Position zu ehren.[1][2]

Der Grammy Award for Best Rock Instrumental Performance wurde 1980 bei der 22. Grammy-Verleihung erstmals vergeben, der Preisträger war Paul McCartney und seine Band Wings für Rockestra Theme. Von 1986 bis 1989 hieß er Best Rock Instrumental Performance (Orchestra, Group or Soloist). Entsprechend der Preisbeschreibung For newly recorded rock, hard rock and metal instrumental performances (deutsch: „Für neu aufgenommene instrumentale Rock, Hardrock- und Metal Darbietungen“) ging der Preis an Künstler für neu aufgenommene Rock-, Hard-Rock- und Metal-Darbietungen.[3]

Seit den Grammy-Verleihungen 2012 wurde dieser Preis nicht mehr vergeben werden, da er den Kategorien Best Hard Rock/Metal Performance und Best Rock Performance zugeschlagen wurde.[4]

StatistikBearbeiten

 
Mit insgesamt 14 Nominierungen ist Joe Satriani der am häufigsten nominierte Künstler dieser Kategorie, allerdings erhielt er nie den Preis.

Der Preis wurde erstmals 1980 an Paul McCartney und die Wings für das Lied Rockestra Theme von dem Album Back to the Egg verliehen. Den Rekord für die meisten Verleihungen in dieser Kategorie hält Jeff Beck, der den Preis sechsmal als Solokünstler bekommen hat. Sting bekam den Preis dreimal, davon zweimal gemeinsam mit seiner Band The Police, und The Flaming Lips erhielten den Preis zweimal. In unterschiedlichen Konstellationen gewannen Frank Zappa und Steve Vai (einmal für das Zappa-Album Jazz from Hell und einmal als Zappa’s Universe Rock Group featuring Steve Vai), Stevie Ray Vaughan und dessen Bruder Jimmie Vaughan (jeweils einmal gemeinsam als Vaughan Bothers und einmal mit anderen Musikern) sowie Carlos Santana (einmal als Solo-Musiker und einmal mit seiner Band Santana gemeinsam mit Eric Clapton) und Eric Clapton (einmal gemeinsam mit Santana und einmal mit Jimmie Vaughan und anderen Musikern) den Preis je zweimal.

Mit insgesamt 14 Nominierungen wurde der amerikanische Musiker Joe Satriani am häufigsten für den Preis nominiert, er erhielt ihn jedoch nie und ist damit zugleich der Musiker mit den meisten Nominierungen ohne Preis. Der Grammy Award ging insgesamt 15-mal an Musiker aus Großbritannien und 14-mal an Musiker aus den Vereinigten Staaten, außerdem zweimal an Carlos Santana, der aus Mexiko stammt.

Gewinner und nominierte KünstlerBearbeiten

Jahr Künstler / Band Nationalität Werk Weitere nominierte Künstler Bilder
der Künstler
1980
27. Februar 1980
McCartney, Paul Paul McCartney und die Wings Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Rockestra Theme  
1981
25. Februar 1981
The Police Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Reggatta de Blanc  
1982
24. Februar 1982
The Police Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Behind My Camel  
1983
23. Februar 1983
A Flock Of Seagulls Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich D.N.A.
1984
28. Februar 1984
Sting Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Brimstone & Treacle  
1985
26. Februar 1985
Yes Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Cinema  
1986
25. Februar 1986
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Escape  
1987
24. Februar 1987
Art Of Noise featuring Duane Eddy Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Peter Gunn
1988
2. März 1988
Zappa, Frank Frank Zappa Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Jazz from Hell  
1989
22. Februar 1989
Santana, Carlos Carlos Santana Mexiko  Mexiko Blues for Salvador  
1990
22. Februar 1990
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Jeff Beck’s Guitar Shop
mit Terry Bozzio & Tony Hymes
 
1991
20. Februar 1991
Vaughan Brothers Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten D/FW  
1992
25. Februar 1992
Eric Johnson Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Cliffs Of Dover  
1993
24. Februar 1993
Vaughan, Stevie Ray Stevie Ray Vaughan & Double Trouble Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Little Wing  
1994
1. März 1994
Zappa’s Universe Rock Group featuring Steve Vai Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Sofa  
1995
1. März 1995
Pink Floyd Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Marooned  
1996
28. Februar 1996
Allman Brothers Band Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Jessica
1997
26. Februar 1997
Vaughan, Jimmie Jimmie Vaughan, Eric Clapton, Bonnie Raitt, Robert Cray, B.B. King, Buddy Guy, Dr. John & Art Neville Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten SRV Shuffle
1998
25. Februar 1998
The Chemical Brothers Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Block Rockin’ Beats  
1999
25. Februar 1999
Pat Metheny Group Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten The Roots Of Coincidence  
2000
23. Februar 2000
Santana featuring Eric Clapton Mexiko  Mexiko
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
The Calling  
2001
23. Februar 2001
Metallica mit Michael Kamen und dem San Francisco Symphony Orchestra Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten The Call Of The Ktulu  
2002
27. Februar 2002
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Dirty Mind  
2003
27. Februar 2003
The Flaming Lips Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Approaching Pavonis Mons By Balloon  
2004
8. Februar 2004
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Plan B  
2005
13. Februar 2005
Wilson, Brian Brian Wilson Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Mrs. O’Leary’s Cow  
2006
8. Februar 2006
Paul, Les Les Paul & Friends Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 69 Freedom Special  
2007
11. Februar 2007
The Flaming Lips Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten The Wizard Turns On...  
2008
10. Februar 2008
Springsteen, Bruce Bruce Springsteen Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Once Upon A Time In The West  
2009
8. Februar 2009
Zappa Plays Zappa, Steve Vai & Napoleon Murphy Brock Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Peaches En Regalia  
2010
31. Januar 2010
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich A Day In The Life  
2011
13. Februar 2011
Beck, Jeff Jeff Beck Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Hammerhead  

BelegeBearbeiten

  1. honor artistic achievement, technical proficiency and overall excellence in the recording industry, without regard to album sales or chart position” (deutsch: „Ehre der künstlerischen Leistung, technischen Kompetenz und die allgemeine Qualität in der Musikindustrie, ohne Rücksicht auf Verkaufszahlen oder Chart-Positionen“) Overview. National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 11. September 2014.
  2. Grammy Awards at a Glance. In: Los Angeles Times. Tribune Company. Abgerufen am 19. Juli 2010.
  3. nach 52nd OEP Category Description Guide (PDF; 85 kB) National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 29. Mai 2011.
  4. Awards Category Comparison Chart (PDF; 80 kB) National Academy of Recording Arts and Sciences. Abgerufen am 8. April 2011.

WeblinksBearbeiten

  Diese Seite wurde am 23. August 2011 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.