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Statistik
(aufgeführt werden Filme mit mehr als einer Nominierung)
N=Nominierung, S=Sieg(e)
Film N S
Holmes und Watson 6 4
The Happytime Murders 6 1
Gotti 6 0
Fahrenheit 11/9 4 3
Death of a Nation 4 2
Winchester – Das Haus der Verdammten 4 0
Fifty Shades of Grey – Befreite Lust 3 1
Robin Hood 3 0
Death Wish 2 0
Sherlock Gnomes 2 0

Die Goldene Himbeere 2019 (englisch 39th Golden Raspberry Awards) zeichnet die schlechtesten Filme des Filmjahres 2018 aus, basierend auf den Stimmen von Mitgliedern der Golden Raspberry Foundation. Die Nominierungen wurden am 21. Januar 2019 bekanntgegeben.[1][2] Die Preisträger der Razzies wurden am Vorabend der Oscarverleihung, dem 23. Februar 2019 bekanntgegeben.[3][4][5]

Im Vorfeld der Verleihung 2019 warf ein Mitglied der Golden Raspberry Award Foundation dem Raspberry-Gründer John J. B. Wilson Manipulation vor.[6][7]

Holmes und Watson von Etan Cohen wurde in vier Kategorien ausgezeichnet, US-Präsident Donald Trump in zwei Kategorien. Melissa McCarthy erhielt sowohl den Negativpreis als Schlechteste Schauspielerin als auch den positiven Himbeeren-Erlöser-Preis.[8][9]

Preisträger und NominierteBearbeiten

Es folgt die komplette Liste der Preisträger[10]

Kategorien Nominierte
Schlechtester Film
Holmes und Watson (Columbia)
Robin Hood (Summit)
Gotti (Vertical Entertainment)
The Happytime Murders (STX)
Winchester – Das Haus der Verdammten (Lionsgate)
Schlechtester Schauspieler
Donald Trump in Death of a Nation und Fahrenheit 11/9 als er selbst
Johnny Depp (Stimme) in Sherlock Gnomes als Sherlock Gnomes
Will Ferrell in Holmes und Watson als Sherlock Holmes
John Travolta in Gotti als John Gotti
Bruce Willis in Death Wish als Paul Kersey
Schlechteste Schauspielerin
Melissa McCarthy in The Happytime Murders als Detective Connie Edwards und How to Party with Mom als Deanna Miles
Jennifer Garner in Peppermint: Angel of Vengeance als Riley North
Amber Heard in London Fields als Nicola Six
Helen Mirren in Winchester – Das Haus der Verdammten als Sarah Winchester
Amanda Seyfried in The Clapper als Judy
Schlechtester Nebendarsteller
John C. Reilly in Holmes und Watson als Dr. John Watson
Ludacris (Stimme) in Show Dogs als Max
Jamie Foxx in Robin Hood als Little John
Joel McHale in The Happytime Murders als Special Agent Campbell
Justice Smith in Jurassic World: Das gefallene Königreich als Franklin Webb
Schlechteste Nebendarstellerin
Kellyanne Conway in Fahrenheit 11/9 als sie selbst
Marcia Gay Harden in Fifty Shades of Grey – Befreite Lust als Grace Trevelyan Grey
Kelly Preston in Gotti als Victoria Gotti
Jaz Sinclair in Slender Man als Chloe
Melania Trump in Fahrenheit 11/9 als sie selbst
Schlechtestes Leinwandpaar
Donald Trump und seine immer währende Belanglosigkeit in Death of a Nation und Fahrenheit 11/9
Zwei beliebige Schauspieler oder Puppen in The Happytime Murders
Johnny Depp und seine rasant schwindende Filmkarriere in Sherlock Gnomes
Will Ferrell und John C. Reilly in Holmes und Watson
Kelly Preston und John Travolta in Gotti
Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung
Holmes und Watson (Columbia)
Death of a Nation (Quality Flix; Remake von Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party)
Death Wish (Metro-Goldwyn-Mayer)
Meg (Warner Bros.; Rip-off von Der weiße Hai)
Robin Hood (Summit)
Schlechteste Regie
Etan Cohen für Holmes und Watson
Kevin Connolly für Gotti
James Foley für Fifty Shades of Grey – Befreite Lust
Brian Henson für The Happytime Murders
Peter und Michael Spierig für Winchester – Das Haus der Verdammten
Schlechtestes Drehbuch
Fifty Shades of Grey – Befreite Lust (Drehbuch von Niall Leonard, basierend auf der Romantrilogie Shades of Grey von E. L. James)
Death of a Nation (Drehbuch von Dinesh D'Souza und Bruce Schooley; basierend auf The Big Lie und Death of a Nation von D'Souza)
Gotti (Drehbuch von Lem Dobbs und Leo Rossi)
The Happytime Murders (Drehbuch von Todd Berger, Story von Todd Berger und Dee Austin Robertson)
Winchester – Das Haus der Verdammten (Drehbuch von Peter und Michael Spierig und Tom Vaughan)
The Razzie Redeemer Award
Melissa McCarthy (vom mehrfachen Himbeeren-Liebling zur Oscar-Nominierten für Can You Ever Forgive Me?)
Peter Farrelly (vom Himbeeren-Gewinner für Movie 43 und weiterer schlechter Beispiele, wie Dumm und Dümmer, zum Regisseur und Co-Autor von Green Book – Eine besondere Freundschaft)
Tyler Perry (wurde mehrfach für eine Himbeere nominiert und gewann sie für seine Comedyfigur Madea, nun Oscar-Favorit als Colin Powell in Vice – Der zweite Mann)
Die Transformers-Filmreihe (von einem Haufen metallener Transformers zum unschuldigeren und liebenswerten Ansatz in Bumblebee)
Sony Pictures Animation (vom mehrfachen Himbeeren-Gewinner Emoji – Der Film zum von Kritikern und dem Publikum hochgelobten Spider-Man: A New Universe)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sidney Schering: Goldene Himbeere: Donald Trump und John Travolta sind nominiert. In: quotenmeter.de. 21. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
  2. Goldene Himbeeren 2019: Johnny Depp, John Travolta und Donald Trump sind mehrmals nominiert. In: outnow.ch. 21. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
  3. 39th Annual Razzie Calendar. In: razzies.com. 21. Januar 2019.
  4. Trumps für „Goldene Himbeere“ im Rennen. In: orf.at. 21. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
  5. Donald Trump für „Goldene Himbeere“ nominiert. In: Spiegel Online. 21. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
  6. Vorwurf: Bei den Anti-Oscars "Goldene Himbeere" wird angeblich manipuliert. Artikel vom 1. Februar 2019, abgerufen am 2. Februar 2019.
  7. "Technical Difficulties" Leave Some to Wonder If the Razzies Are Rigged. Artikel vom 31. Januar 2019, abgerufen am 2. Februar 2019.
  8. orf.at: „Goldene Himbeeren“ für Donald Trump und „Holmes & Watson“. Artikel vom 23. Februar 2019, abgerufen am 23. Februar 2019.
  9. filmstarts.de: Anti-Oscar Goldene Himbeere: Doppel-Auszeichnungen für Donald Trump und Melissa McCarthy. Artikel vom 23. Februar 2019, abgerufen am 23. Februar 2019.
  10. "Holmes & Watson" sowie Donald Trump sind die großen Sieger der Razzie Awards 2019. Artikel vom 23. Februar 2019, abgerufen am 23. Februar 2019.