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Goldbachschleife ist eine Einöde in der nördlichen Oberpfalz. Goldbachschleife ist Ortsteil der Stadt Vohenstrauß. 2011 war die Goldbachschleife unbewohnt.

Goldbachschleife
Gemeinde Vohenstrauß
Koordinaten: 49° 34′ 50″ N, 12° 19′ 48″ O
Höhe: 461 m
Einwohner: (2011)
Postleitzahl: 92648
Vorwahl: 09656
Goldbachschleife (Bayern)
Goldbachschleife

Lage von Goldbachschleife in Bayern

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Goldbachschleife befindet sich auf dem Nordufer der Pfreimd. Nördlich von Goldbachschleife mündet der Goldbach in die Pfreimd. Von Kößing führt eine kleine Straße nach Goldbachschleife. Bei Goldbachschleife gibt es eine kleine Brücke über die Pfreimd.

GeschichteBearbeiten

Mit dem Aufblühen der Glasindustrie im Landkreis Vohenstrauß Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Goldbachschleife als Glasschleife gegründet.[1]

Goldbachschleife gehörte 1885 zur Gemeinde Böhmischbruck.[2]

1928 war Jakob Hanauer Besitzer der Goldbachschleife.[3]

Mit der Gemeindereform 1972 kam Goldbachschleife in die Gemeinde Vohenstrauß.[4]

Einwohnerentwicklung in Goldbachschleife ab 1885[5]Bearbeiten

1885–2011
Jahr Einwohner Gebäude
1885 187 10[6]
1900 56 1[7]
1913 54 2[8]
1928 45 2[9]
1950 28 2[10]
1961 4 1[11]
1970 2 k. A.[12][13]
1987 unbewohnt k. A.[14]
2011 unbewohnt k. A.[15]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Robert Kuhnle: Wirtschaft der Heimat. In: Gerhard Gietl und Alfred Hoeppner (Redaktion): Der Landkreis Vohenstrauß. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1969, S. 121, 122.
  2. Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 39: Vohenstrauss S. 220
  3. Robert Kuhnle: Wirtschaft der Heimat. In: Gerhard Gietl und Alfred Hoeppner (Redaktion): Der Landkreis Vohenstrauß. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner, Aßling/Obb. und München 1969, S. 121, 122.
  4. Historischer Atlas von Bayern: Altbayern Reihe I Heft 39: Vohenstrauss S. 232
  5. https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/landesbeschreibungen-orte
  6. http://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00066440/images/index.html?fip=193.174.98.30&id=00066440&seite=515
  7. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0006/bsb00066402/images/index.html?id=00066402&nativeno=971-972
  8. Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 324
  9. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052487/images/index.html?id=00052487&nativeno=989-990
  10. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052490/images/index.html?id=00052490&nativeno=851-852
  11. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00059538/images/index.html?id=00059538&nativeno=629-630
  12. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0006/bsb00062219/images/index.html?id=00062219&groesser=&fip=193.174.98.30&no=&seite=180
  13. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052491/images/index.html?id=00052491&groesser=&fip=193.174.98.30&no=&seite=177
  14. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00059539/images/index.html?id=00059539&groesser=&fip=193.174.98.30&no=&seite=298
  15. http://atlas.zensus2011.de/