Gleithang (rechts) und Prallhang
Schematische Darstellung eines Gleithangs

Als Gleithang bezeichnet man das kurveninnere Ufer eines Flusses, an dem durch die hier geringere Strömung Material abgelagert wird.[1] Das kurvenäußere Ufer wird als Prallhang bezeichnet. Die hier stärkere Strömung trägt Material ab. Die Begriffe werden in Zusammenhang mit der Mäanderbildung eines Flusses verwendet. Durch die Erosionsprozesse verlagern sich die Schlingen eines Flusses im Laufe der Zeit. Trifft ein wandernder Prallhang rückseitig auf einen anderen Prallhang, entsteht ein Mäanderdurchbruch.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geografie-Lexikon: Mäander (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive) Auf: geodz.com