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WappenBearbeiten

Blasonierung

In Gold übereinander drei liegende schwarze Hirschstangen

GeographieBearbeiten

Glattfelden liegt im Zürcher Unterland am letzten Teilstück des Flusses Glatt, der bei Rheinsfelden in den Rhein mündet. Der Ort umfasst neben dem Dorf Glattfelden die Siedlungen Schachen, Aarüti, Rheinsfelden und Zweidlen. Nachbargemeinden sind: Weiach, Hohentengen, Eglisau, Bülach, Hochfelden und Stadel. Zum Gemeindegebiet gehört auch die Exklave Neuhus, ein Einzelhof in der Rheinaue, wodurch Glattfelden auch mit Hüntwangen eine gemeinsame Grenze hat.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 593
1771 634
1836 1098
1850 1247
1880 1756
1900 1584
1950 2209
2000 3544
2007 3938

PolitikBearbeiten

 
Glattfelden, historisches Luftbild von 1919, aufgenommen aus 100 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Gemeindepräsident ist Ernst Gassmann (FDP, Stand Juli 2018).

Weitere Mitglieder des Gemeinderats sind die bisherigen Robert Wermelinger (GLP & Impuls 8192), Martina Schurter (Grüne Partei), Marco Dindo (SVP).

Neu im Amt seit 2018: Michele Dünki (SP), Rene Gasser (FDP) und Adrian Rösti (als Präsident der Schulpflege) (SVP).

WirtschaftBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof

Glattfelden liegt an der Hauptstrasse Nr. 7 Basel–Winterthur, die das Dorf als kantonale Autobahn A50 umfährt.

Der Bahnhof Glattfelden liegt ausserhalb von Glattfelden auf dem Gemeindegebiet Bülach an der Bahnstrecke BülachSchaffhausen und wird von der Linie S9 der S-Bahn Zürich bedient. Die Buslinie 540 des Zürcher Verkehrsverbunds verbindet den Bahnhof mit dem Dorf und weiter bis zum Bahnhof Zweidlen.

Zweidlen verfügt über einen eigenen Bahnhof, der bei Rheinsfelden an der Linie Winterthur-Koblenz. (S41) liegt. Dieser Bahnhof wurde im Zuge von Sparmassnahmen für den Personenverkehr 1995 geschlossen, nach Protesten fünf Jahre später im Jahr 2000 wieder eröffnet.[4]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

BilderBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Mit der Gemeinde verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

 
Das Dorf Glattfelden auf einer Zeichnung Gottfried Kellers von 1834.
  • Berühmt ist der Ort durch die innige Beziehung, die der Schweizer Dichter und Zürcher Staatsschreiber Gottfried Keller zu ihm hatte. In seiner Jugend verbrachte er seine Sommerferien in Glattfelden.
  • Der Pfarrer und Lexikograph Josua Maaler lebte und starb in Glattfelden. Er ist der Verfasser des ersten auf die deutsche Sprache fokussierten Wörterbuchs.

LiteraturBearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.
  • A. Näf: Geschichte der Kirchgemeinde Glattfelden. Bülach, 1863. Faksimile-Nachdruck: Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Glattfelden. Glattfelden 1985.
  • P. Gisin et al.: Glattfelden. Eine Gemeindechronik. (Hrsg. Gemeinde Glattfelden). Glattfelden 1993.
  • Harry Nussbaumer: Geschichten zu Glattfeldens Geschichte. Selbstverlag, Glattfelden 2013. ISBN 978-3-03304136-3

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  3. Statistisches Amt des Kantons Zürich – Datenbank (Gemeindeporträts). abgerufen am 16. Januar 2014.
  4. Martin Huber: Nächster Halt: Niemandsland. In: Tages-Anzeiger.ch vom 18./19. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016.