Hauptmenü öffnen

Gisela Schneeberger

deutsche Kabarettistin und Schauspielerin

LebenslaufBearbeiten

Noch vor ihrer Einschulung zogen die Eltern von Dollnstein nach München, wo Schneeberger nach dem Abitur zunächst ein Jahr Psychologie studierte. Eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München folgte von 1971 bis 1974. 1974 und von 1976 bis 1978 war sie am Schillertheater Berlin engagiert.

Nach 18 Jahren Ehe, aus der ein Sohn hervorging, trennte sie sich 1993 von ihrem Ehemann Hanns Christian Müller. Sie lebt in der Maxvorstadt in München.

Film und FernsehrollenBearbeiten

Bekannt wurde sie durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen, in denen die bayerische Mundart zu ihrem persönlichen Markenzeichen wurde. Häufig wirkte sie dabei an der Seite von Gerhard Polt, den sie 1975 kennenlernte, wie in der Sketch-Serie Fast wia im richtigen Leben (1979 bis 1988). Auch im Scheibenwischer von Dieter Hildebrandt (ab 1980) war sie häufig zu sehen. In der Erfolgsserie Monaco Franze – Der ewige Stenz (1983) und der Karnevalssatire Kehraus (1983) brillierte sie in Nebenrollen ebenso wie später in Hauptrollen in Man spricht deutsh (1988), Langer Samstag (1992) und Germanikus (2004). Im Jahr 2001 war sie in Folge 30 („Tödliches Dreieck“) der Serie Der Bulle von Tölz und in Simon Verhoevens 100 Pro, 2003 neben Senta Berger in Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt und 2005 als Partnerin von Dieter Pfaff in der Serie Der Dicke zu sehen. Im Januar 2006 spielte sie in dem Zweiteiler Papa und Mama von Dieter Wedel eine verlassene Ehefrau. 2011 war sie in einer Hauptrolle in Markus Gollers Filmkomödie Eine ganz heiße Nummer als Waltraud Wackernagel zu sehen. Auch in der TV-Komödie Pilgerfahrt nach Padua spielte sie 2011 eine Hauptrolle, zusammen mit Herbert Knaup und Philipp Moog (Regie: Jan Ruzicka). Im Jahr 2014 war sie im Kinofilm Wir sind die Neuen (Regie, Produktion und Drehbuch: Ralf Westhoff) als WG-Mitbewohnerin zu sehen. Des Weiteren spielte sie zusammen mit Gerhard Polt in der Komödie Und Äktschn! aus dem Jahre 2014.

Anfang 2006 wirkte sie in der TV-Verfilmung einer Kurzgeschichte von Elke Heidenreich (Silberhochzeit) an der Seite von Schauspielern wie Iris Berben und Matthias Habich mit. Im gleichen Jahr sah man sie neben Andrea Sawatzki, Friedrich von Thun und Christian Berkel im vielgelobten ARD-Zweiteiler Helen, Fred und Ted. 2009 bis 2012 war sie in der BR-Fernsehserie Franzi zu sehen und von 2012 bis 2014 in der TNT-Serie-Fernsehserie Add a Friend. Von 2013 bis 2015 spielte sie die Wäschereibesitzerin Christa Bachmeier in der BR-Fernsehserie Im Schleudergang.[1]

Im Jahr 2014 wirkte sie im ZDF-Fernsehfilm Das Zeugenhaus mit. In dem Drama Bergfried spielte sie 2016 die Frieda.[2] Im ORF/ARD-Fernsehfilm Für dich dreh ich die Zeit zurück (2017) verkörperte sie die Rolle der an Alzheimer erkrankten Erika. Im ZDF-Fernsehfilm Bier Royal (2018) spielte sie die Witwe des Familienpatriarchen.

FilmografieBearbeiten

FilmeBearbeiten

SerienBearbeiten

HörspieleBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gisela Schneeberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerische Geschichten mit Gisela Schneeberger Bayerischer Rundfunk vom 16. Juni 2014
  2. Bergfried (Memento des Originals vom 5. Mai 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.daserste.de in der ARD vom 21. September 2016
  3. a b c Deutscher Fernsehpreis (Memento des Originals vom 8. Januar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscherfernsehpreis.de, abgerufen am 26. November 2010.