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Gisela Marx

deutsche Moderatorin und Autorin diverser Sendungen

Leben und WirkenBearbeiten

Gisela Marx studierte Geschichte, Romanistik und Philosophie an der Universität Köln.

Von 1964 bis 1965 arbeitete sie als Chefredakteurin der Kölner Studentenzeitung Perspektiven. 1967 begann sie als freie Autorin und Moderatorin für verschiedene Funk- und Fernsehanstalten wie, z. B. den WDR 2 als freie Mitarbeiterin und zusammen mit Claus Stürznickel oder mit Reinhard Münchenhagen am Morgenmagazin zu arbeiten. Von 1995 bis 1999 leitete sie das Mittagsmagazin. Außerdem moderierte sie in den 1980er Jahren gemeinsam mit Wolfgang Menge die SFB-Fernseh-Talkshow Leute. Zudem arbeitete sie für den WDR: Euro-Show, Treffpunkt Dritte Welt, Auslandsshow, Auslandsstudio, Drei vor Mitternacht (Talkshow).

Gisela Marx ist außerdem Autorin zahlreicher Fernsehdokumentationen zum Thema Entwicklungspolitik, bei denen sie auch die Regie führte. Sie erstellt Konzepte und dramaturgische Bearbeitungen, so drehte sie u. a. auch für die SPD Wahlkampfspots,[1] und macht Angebote im Bereich Medientraining.

1974 gründete Marx die Firma Filmpool Film- und Fernsehproduktion (filmpool) und war für sie bis 2004 als geschäftsführende Gesellschafterin tätig. Zu ihren ersten Produktionen gehörte eine aus Steuergeldern finanzierte Darstellung des Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit, dessen damalige Ministerin Katharina Focke war. Mit Übernahme der filmpool durch die ME Moviement AG war Gisela Marx von 2004 bis 2009 im Vorstand der AG und blieb für sie anschließend beratend tätig.[2] Zu ihren größten Erfolgen als Produzentin gehört die Fernsehsendung Richterin Barbara Salesch,[3] die 2002 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet und für die Goldene Henne nominiert wurde.

Gisela Marx war von 2000 bis 2008 als Handelsrichterin am Landgericht Köln tätig und von 2003 bis 2004 stellvertretende Juryvorsitzende des Deutschen Fernsehpreises.

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

BibliografieBearbeiten

EssayBearbeiten

  • Eine Zensur findet nicht statt. Essay. Rowohlt TB, Reinbek 1991. ISBN 3499123509.

(Mit-)HerausgeberschaftBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. abendblatt.de, Überall einen Fuß in der Tür
  2. DGAP-Adhoc: ME Moviement AG vom 19. Juni 2009
  3. Die Welt: Porträt Gisela Marx