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Gisela Graichen

deutsche Regisseurin, Autorin und Fernsehjournalistin

Gisela-Ute Graichen (* 1944 in Stendal) ist eine deutsche Autorin, Fernsehjournalistin und Regisseurin.

Gisela Graichen studierte Publizistik, Rechts- und Staatswissenschaften. Sie entwickelte als Fernsehautorin für das ZDF Dokumentarfilme wie Schliemanns Erben und Humboldts Erben. Sie wurde 1992 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz für die erste sechsteilige Staffel C 14 – Vorstoß in die Vergangenheit ausgezeichnet. 2002 wurde sie für Schliemanns Erben mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2006 wurde Graichen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Inhaltsverzeichnis

Fernsehdokumentationen und BegleitbücherBearbeiten

BücherBearbeiten

  • „mir reichts - Gespräche mit Aussteigern“, Hamburg 1981
  • „Machbar ist ’ne ganze Menge – Arbeitslose finden neue Wege“, Düsseldorf/Wien 1984
  • „Die Neuen Hexen“, Hamburg 1986
  • „Das Kultplatzbuch – ein Führer zu den alten Opferplätzen, Heiligtümern und Kultstätten in Deutschland“, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1988, ISBN 978-3-455-08282-1
  • „..und weil sie nicht gestorben sind - Briefe an Märchenfiguren“, Hamburg 1991
  • Brockhaus Enzyklopädie Jahrbuch 2001: Essay „Erdwerke: Rätsel um verborgene Denkmäler“
  • „Deutsche Kolonien – Traum und Trauma“, zusammen mit Horst Gründer, Berlin 2005
  • „Die Prussen – der Untergang eines Volkes und sein preußisches Erbe“, zusammen mit Matthias Gretzschel, Frankfurt a. M. 2010
  • „Die Deutsche Hanse“, zusammen mit Rolf Hammel-Kiesow, Reinbek 2011
  • „Die Bernsteinstrasse – Verborgene Handelswege zwischen Ostsee und Nil“, zusammen mit Alexander Hesse, Reinbek 2012
  • „Geheimbünde“, zusammen mit Alexander Hesse, Reinbek 2013

Preise und AuszeichnungenBearbeiten

  • 1992 Silberne Halbkugel des Deutschen Preises für Denkmalschutz für C14 – Archäologische Entdeckungen in Deutschland, Dokuserie
  • 1996 Nominierung zum Telestar für Schliemanns Erben, Dokuserie
  • 1998 Cinarchea – Internationales Archäologie-Film-Kunst-Festival Kiel
  • 2000 1. Preis Archäologie-Filmfestival Rovereto – XI Rassegna Internazionale del Cinema Archeologico
  • 2001 Nominierung Grimme-Preis
  • 2002 Bayerischer Fernsehpreis für Schliemanns Erben, Dokuserie
  • 2004 Spezialpreis der Jury beim Internationalen Filmfestival Bordeaux
  • 2006 Bundesverdienstkreuz
  • 2008 Cinarchea – 8. Internationales Archäologie-Film-Kunst-Festival Kiel, Preis für Grabung und Methoden
  • 2009 Goldene Halbkugel, World Media Festival in Hamburg
  • 2014 „Goldene Schaufel“, Archäologisches Landesamt Schleswig Holstein
  • 2015 Berufung in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg

WeblinksBearbeiten