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Giovanni Gabrieli

italienischer Komponist
Der Lautenspieler wurde früher als Giovanni Gabrielli identifiziert, heute als Giulio Mascheroni aus Bologna

Giovanni Gabrieli (* 1554/1557 in Venedig; † 12. August 1612 ebenda) war ein venezianischer Kirchenmusiker am Markusdom in Venedig und einer der bedeutendsten Musiker der Venezianischen Schule am Übergang von der Renaissance hin zum Barock. Sein avantgardistisches Werk zog Musiker aus ganz Europa nach Venedig. Sein berühmtester Schüler wurde der Deutsche Heinrich Schütz.

LebenBearbeiten

Giovanni Gabrieli wurde als eines von fünf Kindern in Venedig, Hauptstadt der Republik Venedig geboren. Der Vater war kurz vorher aus Karnien nach Venedig gekommen, über die Mutter ist nichts bekannt. Vermutlich war Giovanni der jüngste der Familie. Von seiner Kindheit ist kaum etwas überliefert, doch geht man davon aus, dass er 1557 entweder geboren oder bei seinem Onkel Andrea Gabrieli aufgenommen wurde. Der Onkel hatte sich 1556 für eine Stelle als zweiter Organist am Markusdom in Venedig beworben, konnte sich aber gegen Claudio Merulo nicht durchsetzen – erst nach dessen Beförderung zum ersten Organisten 1557 bekam Andrea die Stelle des zweiten Organisten. Hauptamtlicher Kirchenmusiker am Markusdom war Adrian Willaert, unter dem Venedig inzwischen ein Zentrum europäischer Musikkultur geworden war. Die Tatsache, dass Andrea damals etwa 45 Jahre alt war, spricht dafür, dass er als Familienältester auch eine Sorgepflicht gegenüber der Familie seines Bruders hatte. Da Andrea den Beinamen "di Cannaregio" hatte, ist zu vermuten, dass Onkel und Sohn in diesem Stadtteil Venedigs wohnten.[1]

Auf Kosten der Familie Fugger studierte Giovanni Gabrieli Musik beim berühmten Orlando di Lasso in München am Hof Herzog Albrecht V. von Bayern. Mit ihm studierte auch sein Freund Hans Leo Hassler, einer der später bedeutenden deutschen Komponisten.

1580 kam Giovanni nach Venedig zurück und wurde dort am Markusdom Hilfsorganist unter seinem Onkel Andrea Gabrieli, der immer noch das Amt des Zweiten Organisten ausübte. Mit dem Ziel einer späteren Festanstellung am Dom veröffentlichte er 1583 als Komponist seine erste Madrigalsammlung in Venedig De floridi virtuoas d' Italia il primo libro de madrigali a quinque voci, eine Art "Dissertation", ohne die es an großen Kirchen keine Festanstellung gibt.

Nach Claudio Merulos Kündigung 1585 wurde Andrea Gabrieli Hauptorganist und Giovanni Gabrieli zweiter Organist am Markusdom in Venedig. Nach dem Tod des Onkels ein Jahr später am 30. August 1586 übernahm Giovanni dessen Stelle als Hauptorganist auf Empfehlung der Familie Fugger. Ihr widmete er dafür später seine Komposition Sacre di Giove á 12 voce. Es erschienen die Concerti (1587), seine erste Sammlung von instrumentalen und vokalen Konzerten für 6–16 Stimmen in bis zu vier Chören. Wie üblich erschien sie in Stimmbüchern. Angelo Gardano war einer der renommiertesten Drucker Venedigs. Gabrieli ließ seine Concerti (1587) und später alle seine Werke bei ihm verlegen.

 
Zwei gegenüberliegende Wartungsgänge / Katzenstege im Markusdom mit einer Tiefe von 60–80 cm und einer Breite von etwa 4–8 Metern. Berücksichtigt man, dass die Musiker der Venezianischen Mehrchörigkeit Bewegungsspielraum und einen Notenständer (ggf. auch einen Hocker brauchten), konnten sie also nur in einer Reihe nebeneinander singen oder spielen. Mit entsprechend vielen Subdirigenten konnte Gabrieli nahezu beliebig viele Musiker in einer Reihe nebeneinander aufstellen, da die Stege den gesamten Kirchenraum durchziehen. Sichtkontakt war beim Musizieren hier allerdings alles.

Der Markusdom pflegt eine lange musikalische Tradition auf höchstem Niveau, und dank der künstlerischen Tätigkeiten am Dom avancierte Giovanni Gabrieli zu einem der bekanntesten Komponisten Europas. Die Mode, die mit seinem einflussreichen Sammelband Sacrae symphoniae (1597) begann, war so groß, dass Komponisten aus ganz Europa nach Venedig kamen, um bei ihm Musik zu studieren: Mogens Pedersøn, (1580–1623) und Christof Cornet im Jahr 1604. Beide trugen den Musikstil Gabrielis nach Dänemark. Enge Kontakte bestanden auch zum Landgraf Moritz von Hessen-Kassel: Dank dessen Stipendium kam Heinrich Schütz im Alter von 24 Jahren zu Gabrieli, um dort gewissermaßen ein Zweitstudium zu beginnen. Der Lehrer Gabrieli entwickelte zu ihm eine Freundschaft. Gabrieli nutzte die im Markusdom gegebenen Räumlichkeiten mit den gegenüberliegenden Emporen, mit den beiden dort installierten Orgeln, in dem er den Chor in zwei Abteilungen gliederte, die sowohl antiphonisch als auch simultan eingesetzt werden konnten. In der Tradition Willaerts pflegte er die Synthese von flämischen, französischen und italienischen Stilelementen: die Venezianische Mehrchörigkeit war eng mit der Venezianischen Schule verknüpft. Zur gleichen Zeit wurde das Prinzip der Mehrchörigkeit weiter auf die Instrumentalmusik übertragen. Offensichtlich wies Giovanni Gabrieli seine Schüler an, auch das Madrigal zu studieren, damit sie nicht nur seine große Venezianische Mehrchörigkeit in ihre Heimatländer tragen mögen, sondern auch den intimeren Stil der Madrigale; Heinrich Schütz trug maßgeblich dazu bei, Gabrielis doppelschichtig "in der Musik gut gelegten Fundamente" (wie Schütz auch in seiner Autobiografie schreibt) in den deutschsprachigen Raum zu transportieren; ein Trend, der die Musikgeschichte entscheidend prägte. "Die obere Schicht bilden das Neue: das "Barocke"; dieses aber steht seinerzeit auf dem Fundament der altüberlieferten kontrapunktischen und motettischen Satzweise spätmittelalterlich-niederländischer Herkunft. Die obere Schicht des Fundaments bilden jene epochalen Neuerungen, die von Schütz uneingeschränkt übernommen wurden: das konzertierende Prinzip, die Einbeziehung instrumentaler Chöre und Stimmen in die Vokalkomposition, der solistische Gesang, der Generalbass und bei alledem das Streben nach musikalischem Ausdruck des Textes. Diese Neuerungen zielten darauf ab, die Musik ,lebhaft und durchdringend', wirkungsvoller zu machen: voll von Wirkungen, die den Menschen angreifen und bewegen."[2] Die Werke des deutschen Barocks, die in der Musik von J. S. Bach gipfelten, gründen auf dieser Tradition, die ihre Wurzeln in der Venezianischen Schule unter Giovanni Gabrieli haben.

Zwischen 1586 und 1597 übernahm Giovanni Gabrieli zusätzlich auch die Stelle des Organisten an der Scuola Grande di San Rocco, die angesehenste und reichste aller venezianischen Bruderschaften und die zweitgrößte Kaderschmiede nach dem Markusdom. Ein Großteil der Musik Gabrielis wurde speziell für diesen Ort geschrieben,[3] obwohl Giovanni Gabrieli wahrscheinlich noch mehr für den Markusdom komponierte.

 
Grabplatte Giovanni Gabrielis in der Chiesa Santo Stefano von Venedig (Stadtteil San Marco, Campo Santo Stefano, vorne links am Eingang) mit der lateinischen Inschrift (übersetzt):
"HIER LIEGT GIOVANNI GABRIELI, EIN ZU LOBENDER MANN, IN VIELEN KÜNSTEN ZUM ERFOLG GEBOREN, DESSEN GEIST UND LEBEN IM MONAT AUGUST VOLLENDET WURDE, AM 12. DES MONATS IM ALTER VON 58 JAHREN, IM JAHRE 1612."

Giovanni Gabrieli starb am 12. August 1612 im Alter von 59 Jahren und wurde in der Chiesa di Santo Stefano in Venedig beerdigt.[4] Auf dem Sterbebett soll er Heinrich Schütz einen Ring vermacht haben, den Schütz später für das berühmte Rembrandt-Porträt am kleinen Finger der linken Hand trug.

Ein halbes Jahr später erst wurde Claudio Monteverdi Gabrielis Nachfolger am Markusdom in Venedig. Monteverdi und Schütz unterschieden sich grundsätzlich.[5] Heinrich Schütz kehrte 1613 in seine Wahlheimat Hessen-Kassel zurück und nahm dort im Alter von 28 Jahren hin, dass er trotz seiner avantgardistischen Venezianischen Schule und Berufserfahrung nur die Stelle des zweiten Organisten erhielt. Sein berühmtester Schüler wurde dennoch der Deutsche Heinrich Schütz. Er legte später drei Bände mit mehrchörigen Motetten vor und nannte sie auf Gabrieli bezogen: Symphoniae Sacrae.

WerkBearbeiten

 
Canzon Septimi Toni No. 2, ein Stück für zwei antiphonale Chöre der jeweils vier Instrumente; unspezifizierte Originalinstrumente[6], aber oft mit acht Barockposaunen gespielt.[7] Synthetisierter Klang:

Gabrieli gilt als wichtige musikalische Persönlichkeit am Übergang von der Renaissance hin zum Barock. Seine Arbeiten machen bereits früh vom Basso Continuo Gebrauch, und in der „Sonata pian e forte“ finden sich einige der frühesten dynamischen Kennzeichnungen, d. h. Markierungen zum jeweiligen Einsatz von Lautstärke in der Musik. Namhafte Komponisten, z. B. Heinrich Schütz, waren Schüler Gabrielis. Von seinen Arbeiten erschienen die ersten in einer 1575 zu Venedig herausgekommenen Sammlung, weitere in der 1587 ebenfalls in Venedig von ihm veröffentlichten Sammlung von Gesängen seines Onkels Andrea Gabrieli.

Die wichtigsten von ihm verfassten Sammlungen sind:

Concerti (1587)Bearbeiten

Concerti di Andrea, et di Giovanni Gabrieli, organisti della Serenissima Signori di Venetia: Eine Sammlung an 77 Werken von Andrea Gabrieli und folgenden mehrstimmigen Motetten seines Neffen Giovanni Gabrieli.[8][9]

  • Nr.09 Inclina Domine aurem für 6-stimmig gemischten Chor
  • Nr.19 Ego dixi Domine für 7-stimmig gemischten Chor
  • Nr.33 O magnum mysterium für 8-stimmig gemischten Chor
  • Nr.37 Deus meus ad te de luce für 10-stimmig gemischten Chor
  • Nr.40 Angelus ad pastores ait für 12-stimmig gemischten Chor
  • Nr.77 Sacri di Giove augei für 12-stimmig gemischten Chor

Sacrae Symphoniae (1597)Bearbeiten

Eine Sammlung an 45 Motetten für 6–16 Stimmen, an 16 Canzoni und Sonaten für 8–15 Instrumente.[10]

  1. Cantate Domino, Ch.6
  2. Exaudi Domine, justitiam meam, Ch.7
  3. Beata es, virgo Maria, Ch.8
  4. Miserere mei, Deus, Ch.9
  5. O quam suavis est, Domine, Ch.10
  6. Benedixisti Domine terram tuam, Ch.11
  7. Exaudi Domine, orationem meam, Ch.12
  8. Sancta Maria succurre miseris, Ch.13
  9. O Domine Jesu Christe, Ch.14
  10. Domine exaudi orationem meam, Ch.15
  11. Jubilate Deo, omnis terr, Ch.16
  12. Misericordias Domin, Ch.17
  13. Beati immaculati, Ch.18
  14. Laudate nomen Domini, Ch.19
  15. Jam non dicam vos servos, Ch.20
  16. Beati omnes, Ch.21
  17. Domine, Dominus noster, Ch.22
  18. Angelus Domini descendit, Ch.23
  19. O Jesu mi dulcissime, Ch.24
  20. Sancta et immaculata virginitas, Ch.25
  21. Diligam te, Domine, Ch.26
  22. Exultate justi in Domino, Ch.27
  23. Hoc tegitur, Ch.28
  24. Ego sum qui sum, Ch.29
  25. In te Domine speravi, Ch.30
  26. Jubilemus singuli, Ch.31
  27. Magnificat, Ch.32
  28. Canzon per sonar primi toni a 8, Ch.170
  29. Canzon per sonar septimi toni a 8, Ch.171
  30. Canzon per sonar septimi toni a 8, Ch.172
  31. Canzon per sonar noni toni a 8, Ch.173
  32. Canzon per sonar duodecimi toni a 8, Ch.174
  33. Sonata pian e forte, Ch.175
  34. Benedicam Dominum, Ch.33
  35. Domine exaudi orationem meam, Ch.34
  36. Maria virgo, Ch.35
  37. Deus, qui beatum Marcum, Ch.36
  38. Surrexit Pastor bonus, Ch.37
  39. Judica me, Domine, Ch.38
  40. Quis est iste qui venit, Ch.39
  41. Hodie Christus natus est, Ch.40
  42. Canzon per sonar primi toni a 10, Ch.176
  43. Canzon per sonar duodecimi toni a 10, Ch.177
  44. Canzon per sonar duodecimi toni a 10, Ch.178
  45. Canzon per sonar duodecimi toni a 10, Ch.179
  46. Canzon in echo duodecimi toni à 10, Ch.180
  47. Canzon sudetta accommodata per concertar con l’Organo a 10, Ch.181
  48. Plaudite, psallite, jubilate Deo omnis terra, Ch.41
  49. Virtute magna, Ch.42
  50. Kyrie (primus), Ch.43
  51. Christe, Ch.44
  52. Kyrie (tertius), Ch.45 (Ch.43–45 sind Einzelkompositionen)
  53. Gloria, Ch.46
  54. Sanctus, Ch.47
  55. Magnificat, Ch.48
  56. Regina cœli, lætare, Ch.49
  57. Canzon per sonar septimi & octavi toni a 12, Ch.182
  58. Canzon per sonar noni toni a 12, Ch.183
  59. Sonata octavi toni a 12, Ch.184
  60. Nunc dimittis, Ch.50
  61. Jubilate Deo, omnis terra, Ch.51
  62. Canzon quarti toni a 15, Ch.185
  63. Omnes gentes plaudite manibus, Ch.52

Canzoni per sonare (1608)Bearbeiten

Eine Sammlung an 36 kurzen Werken von Gabrieli, Girolamo Frescobaldi und anderen. Die ersten vier Werke sind von Gabrieli.[11][12]

  • Nr. 1 Canzon prima a 4 'La Spiritata', Ch.186
  • Nr. 2 Canzon seconda a 4, Ch.187
  • Nr. 3 Canzon terza a 4, Ch.188
  • Nr. 4 Canzon quarta a 4, Ch.189

Sacrae Symphoniae (1615, posthum)Bearbeiten

Auch bekannt als Symphoniae Sacrae Liber Secundus.

  1. Exultavit cor meum
  2. Congratulamini mihi
  3. Ego dixi, Domine
  4. sancta et immaculata
  5. O Jesu mi dulcissime
  6. Hodie completi sunt
  7. O quam suavis
  8. Deus, in nomine tuo
  9. Attendite popule meus
  10. Cantate Domino
  11. Benedictus es, Dominus
  12. Litania Beatae Mariae Virginis
  13. Deus, Deus meus
  14. Vox Domini
  15. Iubilate Deo
  16. Surrexit Christus
  17. Exaudi Deus
  18. O gloriosa virgo
  19. Misericordia tua Domine
  20. Suscipe clementissime Deus
  21. Kyrie
  22. Sanctus
  23. Magnificat 12 vocum
  24. Confitebor tibi Domine
  25. Quem vidistis pastores
  26. In ecclesiis
  27. Magnificat 14 vocum
  28. Salvator noster
  29. O quam gloriosa
  30. Exaudi me Domine
  31. Magnificat 17 vocum
  32. Buccinate

Canzone e Sonate (1615, posthum)Bearbeiten

Eine Gruppe an 17 Canzoni und 4 Sonaten, erst nach dem Tod herausgegeben. Er lädt hier ein "per sonar con ogni sorte de instrumenti con il basso per l'organo" (auf allen Instrumentenarten mit dem Orgelbass begleitbar).[13]

  1. Canzon 1 für 5 Stimmen
  2. Canzon 2 für 6 Stimmen
  3. Canzon 3 für 6 Stimmen
  4. Canzon 4 für 6 Stimmen
  5. Canzon 5 für 7 Stimmen
  6. Canzon 6 für 7 Stimmen
  7. Canzon 7 für 7 Stimmen
  8. Canzon 8 für 8 Stimmen
  9. Canzon 9 für 8 Stimmen
  10. Canzon 10 für 8 Stimmen
  11. Canzon 11 für 8 Stimmen
  12. Canzon 12 für 8 Stimmen
  13. Sonata 13 für 8 Stimmen
  14. Canzon 14 für 8 Stimmen
  15. Canzon 15 für 10 Stimmen
  16. Canzon 16 für 12 Stimmen
  17. Canzon 17 für 12 Stimmen
  18. Sonata 18 für 14 Stimmen
  19. Sonata 19 für 15 Stimmen
  20. Sonata 20 für 22 Stimmen
  21. Sonata 21 mit drei Violinen

Aufnahmen / DiskographieBearbeiten

  • LP Gabrieli. Venezianische Chormusik des 16. Jahrhunderts. Originalgetreu ist diese Aufnahme im Markusdom entstanden. E. Power Biggs (Orgel), The Gregg Smith Singers, The Texas Boys Choir, The Edward Tarr Brass Ensemble, Gabrieli Consort "La Fenice", Vittorio Negri (Leitung). Gesamtspielzeit: 72'11. Sony Music Entertainment, 1969/71
  • LP The Glory of Venice - Giovanni Gabrieli. King's College Choir Cambridge, Philip Jones Brass Ensemble, Stephen Cleobury. Argo, 1986 (Audio CD 2007)
  • CD Giovanni Gabrieli. Music for San Rocco. Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh (Leitung). Archiv Produktion (Universal Music), 1996.
  • CD Giovanni Gabrieli. Canzoni & Sonate. Consort Fontegara, Rene Clemencic (Leitung). Tactus, DDD, 1996
  • CD Giovanni Gabrieli. Symphoniae Sacrae (1597). 16 Canzonen & Sonaten. His Majesty's Sagbutts & Cornetts, Timothy Roberts (Leitung). Hyperion, DDD, 1997
  • CD Gabrieli. Sonate e canzoni. Per concertar con l'organo. Jansen, Tamminga, Concerto Palatino, Dickey, Toet. harmonia mundi, DDD, 1998
  • CD Gabrieli. In Festo sanctissimae Trinitatis. Choeur de Chambre de Namur, Ensemble La Fenice, Jean Tubery. Ricercar, DDD, 1998
  • Super Audio Hybrid-CD Giovanni Gabrieli. Music for San Rocco. Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh. Archiv Produktion (Universal Music), 2004.
  • CD Giovanni Gabrieli. Christmas in Venice. Musica Fiata, La Capella Ducale, Roland Wilson (Leitung). DHM, DDD, 2011
  • CD Giovanni Gabrieli. Canzoni Canzone, Toccaten, Ricercare, Motetten. B. Dickey & D. Sherwin (Zink),L. Tamminga (Orgel), San Petronio Bologna. Passacaille, DDD, 2012
  • CD Giovanni Gabrieli. Symphoniae Sacrae. Oltremontano, Gesualdo Consort Amsterdam, Wim Becu. Accent, DDD, 2012
  • CD Gabrieli Sacred Symphonies. His Majestys Sagbutts and Cornets, Ex Cathedra, Concerto Palatino, Jeffrey Skidmore. Hyperion, DDD, 2012
  • CD Giovanni Gabrieli. La Musica per San Rocco. Melodi Cantores, La Pifarescha, Elena Sartori. Arts, DDD, 2012
  • CD Giovanni Gabrieli: Berliner Dom - Musik für Blechbläser & Orgel. Andreas Sieling (Sauer-Orgel & Orgel der "Tauf- und Traukirche" des Berliner Doms), Berlin Brass, Lucas Vis. Pentatone, DDD, 2013
  • 3CDs Giovanni Gabrieli. Complete Keyboard Music. Toccaten, Canzonen, Ricercare, Motetten, Fantasien, Intonazioni. Roberto Lorregian (Orgel & Cembalo), Brilliant 2017

LiteraturBearbeiten

  • Denis Arnold: Giovanni Gabrieli and the Music of the Venetian High Renaissance. Oxford University Press, London u. a. 1979, ISBN 0-19-315232-0
  • Richard Charteris: Giovanni Gabrieli (ca. 1555–1612). A Thematic Catalogue of his Music with a Guide to the Source Materials and Translations of his Vocal Texts (= Thematic Catalogues. Vol. 20). Pendragon Press, Stuyvesant NY 1996, ISBN 0-945193-66-1.
  • Holger Eichhorn: Gabrieli Tedescho. Rezeption und Überlieferung des Spätwerks von Giovanni Gabrieli in deutschen Quellen des 17. Jahrhunderts. 328 S., Reinhold-Verlag 2006, ISBN 978-3930550463
  • Stefan Kunze: Die Instrumentalmusik Giovanni Gabrielis (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte. Bd. 8, 1–2, ZDB-ID 511426-3). 2 Bände. Mit einem Notenanhang z. T. erstmals veröffentlichter Instrumentalkompositionen G. Gabrielis und seiner Zeitgenossen. Schneider, Tutzing 1963 (Teilw. zugleich: München, Univ., Diss., 1960/61: Die Kanzonen und Sonaten G. Gabrielis.).
  • Gabrieli. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 6, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 822.
  • Siegfried Schmalzriedt: Heinrich Schütz und andere zeitgenössische Musiker in der Lehre Giovanni Gabrielis. Studien zu ihren Madrigalen (= Tübinger Beiträge zur Musikwissenschaft. Bd. 1, ZDB-ID 184213-4 = Hänssler-Edition 24101). Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1972 (Zugleich: Tübingen, Univ., Diss., 1969).
  • Roselore Wiesenthal: Giovanni Gabrieli. Ein Beitrag zur Geschichte der Motette. Jena 1954 (Jena, Univ., Diss., 1954).
  • C. von Winterfeld: Johannes Gabrieli und sein Zeitalter. Zur Geschichte der Blüthe heiligen Gesanges im sechzehnten, und der ersten Entwickelung der Hauptformen unserer heutigen Tonkunst in diesem und dem folgenden Jahrhunderte, zumal in der Venedischen Tonschule. Band 1: Johannes Gabrieli und seine Zeit- und Kunstgenossen während des sechzehnten Jahrhunderts. Schlesinger, Berlin 1834, online (PDF; 15,3 MB).

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Biografie Giovanni Gabrieli
  2. Hans Heinrich Eggebrecht: Heinrich Schütz. Musicus poeticus., Verb. u. erw. Neuausgabe, 3. Aufl., Noetzel Verlag, 2000
  3. Knighton, Tess (1997). "G.Gabrieli Music for San Rocco (record review)". Gramophone.
  4. Giovanni Gabrieli in der Datenbank von Find a Grave. Abgerufen am 3. Dezember 2015 (englisch).: Das Grab ist im rechten Seitenschiff relativ weit hinten.
  5. Eggebrecht, S. 64ff.
  6. Canzon septimi toni no. 2: Sacrae symphoniae, Venice, 1597, for eight-part brass choir. 6. Juni 2018.
  7. IU Office of Creative Services, iuweb @ indiana.edu: Trombone Area: Brass: Academic Departments: Departments, Offices & Services: Jacobs School of Music: Indiana University Bloomington.
  8. Giovanni Gabrieli - ArkivMusic.
  9. Concerti di Andrea, et di Gio. Gabrieli (...) a 6, 7, 8, 10, 12, et 16 (Andrea and Giovanni Gabrieli) - ChoralWiki.
  10. Sacrae symphoniae, Liber 1 (Gabrieli, Giovanni) - IMSLP/Petrucci Music Library: Free Public Domain Sheet Music.
  11. Canzoni per sonare con ogni sorte di stromenti. Alessandro Raverii. 6. Juni 2018.
  12. Canzoni per sonare con ogni sorte di stromenti (Raverii, Alessandro) - IMSLP/Petrucci Music Library: Free Public Domain Sheet Music.
  13. Canzoni et Sonate (1615), C. - Details - AllMusic.